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Lustheide: Anwohner fühlen sich unter Druck

26 September 2012 von Darian Lambert

Standen nicht alle Zeichen für das Gewerbegebiet „Lustheide“ auf „Kompromiss“?

Nach einem intensiven Jahr des Bürgerprotestes mit über 340 Einwendungen und über 4000 Unterschriften gegen den Bebauungsplan 6540 schien ein tragfähiger Kompromiss beim geplanten Gewerbegebiet Lustheide gefunden. Hierzu trugen auch zahlreiche Gespräche mit den Kommunalpolitikern aller Parteien bei.

Das Plangebiet sollte deutlich in der Größe reduziert werden; im Wesentlichen wurden die Pläne auf eine moderate und kurzfristige Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann reduziert. Eine neue, öffentliche, für Schwerlastverkehr geeignete Gewerbestraße sollte vermieden und das Wohngebiet und der Waldpuffer erhalten werden.

In den letzten Tagen wurden wir von mehreren betroffenen Hauseigentümern an der Lustheide informiert:

Die Stadtverwaltung hat alteingesessene Refrather an der Lustheide angesprochen und plant den Ankauf ihrer Wohnhäuser mit dem Ziel des Abrisses für eine zukünftige Gewerbestraße. Die Anwohner fühlen sich von der Stadtverwaltung massiv unter Druck gesetzt.

Sinngemäß hat sich die Stadtverwaltung gegenüber den Betroffenen u.a. wie folgt geäußert:

  • “Wenn die Erschließungsstraße nicht über Ihr Grundstück geführt wird, nehmen wir das Nachbargrundstück. Ihr Grundstück wir dann die Hälfte des Wertes verlieren.”
  • “Die letzte Enteignung in Refrath fand 1960 statt.” (Auf die Frage, wie sich die Stadtverwaltung verhalten würde, wenn keiner verkaufen würde)

Offensichtlich gibt es ein starkes Bestreben, eine neue Gewerbestraße trotz starken Widerstands und extrem hohen Errichtungskosten weiter zu verfolgen.

Was kann dahinter stecken?!

Ein solcher Straßenneubau kann nur Sinn ergeben, wenn die Gewerbeflächen dauerhaft drastisch erweitert werden sollen. Was dies für die Wohnqualität in Refrath bedeutet, wissen wir alle!

Wir nehmen diese neue Entwicklung sehr ernst. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie informieren.

Weitere Informationen: www.lustheide.de

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Basketball Sportler empört über Stadtverwaltung

23 September 2012 von Darian Lambert

Seit fast zwei Jahren können die Basketball-Spieler nun keinen Sport mehr machen auf den Sportanlagen des Otto Hahn Gymnasiums. Bernd Martmann von der Bergisch Gladbacher Stadtverwaltung sprach von einer Reparatur des wegen Schäden geschlossenen Platzes im ersten Halbjahr 2012. An diesem Vorhaben hielt die Stadtverwaltung nicht fest. Der Basketballplatz ist jetzt nicht nur geschlossen, sondern die gesamte Schule wurde mittlerweile eingezäunt und abgeschlossen. Hier hatten jede Woche viele hundert Bürger in Ihrer Freizeit und die Schüler der Otto Hahn Schulen Basketball gespielt.

Bereits mehrere Bürgeranträge wurden eingereicht von den Sportlern welche sich gegen das Absperren der Sportanlage richteten und gleichzeitig deren Reparatur verlangten. Karsten Knaack, ein junger Bensberger Basketballspieler, ist empört. „Was sollen junge Leute wie ich nach Meinung der Stadtverwaltung in der Freizeit machen? Sollen wir am Kleber schnüffeln oder heimlich fremde Autos anzünden?“ fragt Karsten uns offensiv. Aber nicht nur Karsten ist sauer. Die Basketballspieler kamen aus allen Stadtteilen Bergisch Gladbachs und sogar auch aus Köln mit der Bahn um gemeinsam Sport zu machen. „Wieso lässt man nicht einfach das Tor hinten auf? Warum kündigt man an den Platz zu reparieren und macht das dann nicht? Ich bin stinksauer! Das kann es doch nicht sein.“ meint Karsten Knaack.

Den guten Glauben an Lutz Urbach’s Stadtverwaltung hat er jedenfalls verloren und stellt einen so genannten Bürgerantrag an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden. „Ich habe reingeschrieben das Lutz Urbach persönlich Stellung nehmen soll in dieser Sache. Die Verwaltungsbeamten arbeiten nicht richtig und halten ihr Wort nicht. Bernd Martmann der Fachbereichsleiter gab an Verständnis für uns junge Sportler zu haben und wollte eine Reparatur in die Wege leiten. Wir haben gesehen, dass eben genau das nicht passiert ist. Ich fordere daher Lutz Urbach auf persönlich Stellung zu nehmen.“

Einen Verstoß gegen einen Ratsbeschluss führen die Sportler ebenfalls ins Feld. Das Verschließen und nicht Reparieren von öffentlichen Sportplätzen verstößt gegen den vom Stadtrat im Jahr 2011 beschlossenen Sportentwicklungsplan. Für den Fall, dass man weiterhin untätig ist kündigen die Sportler eine Beschwerde beim Regierungspräsidenten an. Gute Werbung für Bergisch Gladbach und den in die Verantwortung gerufenen Bürgermeister wäre das sicherlich nicht.

 

Hier der Antrag im Wortlaut:

 

Bürgerantrag und Beschwerde gem. § 24 GO NRW

 

Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Beschwerde ein gegen die Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen nunmehr permanenter Natur ist. Wir können hier seit über 18 Monaten jetzt keinen Sport mehr machen. Was sollen wir junge Leute in unserer Freizeit Ihrer Meinung nach tun? Zuhause sitzen und am Kleber schnüffeln oder gar heimlich Autos auf der Straße anzünden? Die versprochen Reparatur jedenfalls haben Sie nicht durchgeführt!

 

  1. Sachdarstellung

Der vormals von uns, den Bürgern der Stadt Bergisch Gladbach genutzte Basketballplatz am OHG wurde auf Weisung durch Bürgermeister Lutz Urbach (CDU) persönlich geschlossen. Nachdem sich mehrere Sportler aufgrund der Schäden am Platz bereits verletzt hatten war dieser Schritt m.E. angebracht, sogar überfällig. Da die Stadt keinerlei Anstalten machte den Platz zu reparieren legten bereits mehrere Bürger Beschwerde ein gegen die dauerhafte Schließung des Sportplatzes.

In seiner Stellungnahme hierzu sprach Lutz Urbach von Reparaturkosten in Höhe von 25.000 – 30.000 €. Die Verwaltung, es ist die gleiche Verwaltung welche mit falschen Ausschreibungen unlängst Mehrkosten in Höhe von ca. 1,3 MIO Euro für die kommunale Gebäudereinigung verursachte, Umzäunte in bekannter DDR Manie zunächst erstmal die gesamte Schule. Dafür wurden mal wieder 80.000 € aus dem NOTHAUSHALT verbrannt. Ein Spielen am Wochenende oder in den Schulferien auf dem Basketballplatz wird daher aufgrund beamtenmäßiger Schließzeiten wohl kaum möglich sein.

Die Beschwerden der vielen Bürger schienen zunächst jedoch nicht wirkungslos zu sein. Immerhin versicherte Fachbereichtsleiter Bernd Martmann (Bündnis 90 Grüne) in der Sitzung vom 15.12.2011 eine Reparatur des Spielfeldes im ersten Halbjahr 2012. Zitat aus dem Protokoll der Sitzung: „Fachbereichtsleiter Martmann hat durchaus Verständnis für den Wunsch von Jugendlichen, das Spielfeld zu nutzen. Dies sollte auch künftig nicht gänzlich unterbunden werden. Selbstverständlich werde das Basketballfeld wieder hergerichtet. Dies sei mit einem Betrag von etwa 30.000 € für das erste Halbjahr 2012 geplant. Nach der Wiederherstellung seien dann Schließzeiten zu beachten.“

 

  1. Begründung

Die Sport und Freizeitmöglichkeiten in Bergisch Gladbach sind wichtig für die Gesundheit der Menschen und demnach auch für deren berufliche / geschäftliche Leistungsfähigkeit. Bergisch Gladbach bietet hierzu ausreichend Potentiale um eine gute Work / Life Balance zu ermöglichen.

Aufgrund Herrn Martmanns o.g. Stellungnahme waren wir zunächst erleichtert. Die Erleichterung wich jedoch schnell der Enttäuschung, denn der grüne Fachberichtsleiter hat es wohl offensichtlich nicht so genau genommen mit seinen Versprechen bzw. Reparaturplänen.

Hinsichtlich der Schließzeiten rege ich zudem noch an, das hintere Tor zu den öffentlichen Sportplätzen permanent geöffnet zu lassen. Aus dem Sportentwicklungsplan ergibt sich, dass öffentliche Sportplätze, besonders im Fall der Schulen, für jedermann frei zugänglich sein müssen. Diesen Plan hat der Rat mehrheitlich beschlossen. Insoweit darf ich auch darum bitten, dass man sich daran hält.

Zitat aus dem Sportentwicklungsplan:

  • „Prüfung zur Ausweitung der Nutzungszeiten und zur Öffnung von Sportaußenanlagen für den Freizeitsport“
  • „Prüfung der Ausbaumöglichkeit der Bewegungsangebote an Schulen; u.a. auch die Öffnung der Schulhöfe für den Freizeitsport“

Drucksache – Nr. 0072 / 2011, mehrheitlich vom Rat beschlossen am 31.05.2011

Es kann nicht sein, dass man hier die demokratischen Beschlüsse ad absurdum stellt und nach Gutsherrenart „sich einen verwurstelt“.

Der Argumentation der Stadtverwaltung hinsichtlich potentieller mutwilliger Schäden am Basketballplatz können wir ebenfalls nicht folgen. Der Belag der Platzes, welches beschädigt war, hatte unserer Ansicht altersbedingte Schäden, denn er war schon über 40 Jahre alt! In der Nachbarstadt Köln übrigens, können Jugendliche sogar in Neubrück, einem sozialen Brennpunkt, auf einem sog. NBA Court Basketball spielen. Es kam bisher auch hier in den vergangenen Jahren hier zu keinen mutwilligen Schäden.

Anmerkung: Gegen Schäden kann man sich sogar privat versichern. Gegen die Dummheit von Beamten geht das leider nur teilweise, und dass auch noch auf Kosten der Allgemeinheit in der Gemeindeversicherung.

 

  1. Handlungsempfehlung

Ich bitte daher nochmals nachdrücklich unseren Basketballplatz kurzfristig unter Nennung verbindlicher Termine zu reparieren. Zudem muss der Platz für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Des Weiteren rege ich an rein vorsorglich zu beschließen, dass die öffentlichen Sportanlagen an den Otto Hahn Schulen nicht an das Mediterrana, den Investor Herrn Reddel und schon garnicht zu Dumpingpreisen (2 € / qm) verkauft werden dürfen.

Wir verfolgen Ihr Handeln mit großem Interesse auch wenn das Kunststück seitens der Stadt gelungen ist, wohl ganz unbemerkt untätig zu bleiben. Daher wird ebenfalls angeregt, die Beamten zu Ordnung zu rufen und eine Rüge zu erteilen.

Da nunmehr niemand mehr erwarten kann, dass wir Sportler blauäugig der Dinge harren und tatenlos zusehen, werden wir den Fall über die Medien öffentliche machen. Es versteht sich von selbst, dass mit Ablauf des Jahres 2012, sollte weiter Untätigkeit an den Tag gelegt werden, eine Beschwerde an den Regierungspräsidenten erfolgt. Ich bitte Sie diesen Schritt überflüssig zu machen.

Insoweit bitte ich auch Herrn Bürgermeister, Lutz Urbach (CDU), eine Stellungnahme zu diesem Fall abzugeben. Als Chef der Verwaltung trägt auch Bürgermeister Urbach eine gewisse Mitverantwortung für die Handlungen seiner Verwaltungsbeamten. Seitens der Stadtverwaltung jedenfalls, dürfte man sich angesichts der Millionenschäden, nichteingehaltenen Terminen, leeren Versprechungen etc. jetzt eher in Zurückhaltung üben.

Daher rege ich in diesem besonderen Fall an, dass unser Bürgermeister Lutz Urbach, sollte die Verwaltung Stellung nehmen wollen, diese persönlich zu verfassen. Durch die persönliche Stellungnahme möchten wir eine gewisse Verbindlichkeit erreichen.

In seiner Bürgersprechstunde sicherte Urbach jedenfalls zu, der Bürgermeister aller Bergisch Gladbacher Bürger zu sein. Da hier seine Person gefragt ist bitten wir Sportler dem auch nachzukommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karsten Knaack

 

 

 

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Mayflowers eröffnet am 22.09.2012

13 September 2012 von Darian Lambert

Mitten in Refrath eröffnet nächste Woche ein großes neues Restaurant, das „Mayflowers“. Es wird mit 165 Indoor plus 80 Outdoor  Sitzplätzen das zweitgröße Restaurant in Refrath sein. Geboten werden wird Speis und Trank im amerikanischen Style. Seit heute ist der Name „Mayflowers“ auch offiziell als Markenzeichen registriert. Der Inhaber Herr Thorsten Jonas möchte mit seiner großen Belegschaft von 25 Servicekräften und Köchen die Gäste bedienen. Am Freitag den 21.09.2012 findet eine Eröffnungsfeier in geschlossener Gesellschaft statt. Ab Samstag den 22.09.2012 nimmt das Mayflowers dann den offiziellen Betrieb auf. Dabei möchte das Mayflowers ein breites Publikum zwischen 18-65 Jahren ansprechen.

Eine deutliche Belebung der Refrather City wird unsererseit erwartet.

 

Mayflowers
Peter Bürling Platz
51427 Bergisch Gladbach

Tel: 02204 / 98799750

Es werden noch erfahrende Servicekräfte und Köche / innen gesucht.

 

Öffnungszeiten:

MO – DO 11-1 Uhr

FR-SA 11-2 Uhr

SO 12-24 Uhr

 

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Refrather Schützenfest 2012

11 September 2012 von Darian Lambert

Zum diesjährigen Schützenfest von Samstag, 22.September bis Sonntag, 23. September läd die St. Hubertus Schützenbruderschaft Refrath alle Bürger ein.

Das öffentliche Prinzen- und Königsschießen findet bereits  am Samstag, den 15. September auf dem Schießstand der Schützen am Refrather Marktplatz. Am Freitag den 21.09.2012 um 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr ) wird das Schützenwochenende fererlich mit dem Oktoberfest eröffnet. Zu zünftiger bayrischer Musik serviert der SV Refrath bayrische Spezialitäten und Festbier. Alternativ kann man auch das einheimische Kölsch genießen. Die neue SVR Hymne wird von den „Kölschen Bengels“ präsentiert.

Am Sonntag, den 23. September ist die hl.Messe in St. Johann Baptist um 10:30h und anschließend die Kranzniederlegung auf dem Refrather Friedhof. Wie jedes Jahr ist der musikalischen Frühschoppen im Vereinslokal „Ewige Lampe“. Um 16.00 Uhr ist der „Große Festzug“ und anschließend die Krönung der neuen Würdenträgern. Alle Refrather Ortsvereine können gerne am Festzug teilnehmen und ihren Verein repräsentieren. Um telefonische Anmeldung unter 02204-69919 wird gebeten. In diesem Jahr geht der Erlös des Festes zu Gunsten des neuen Kunstrasens in Refrath.

Das komplette Festprogramm können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Schützenbrüderschaft.

Karten für diesen Abend erhalten Sie im Vorverkauf bei Foto Wagner, Siebenmorgen 45 , City Optik Hanf &Kröger, Kippekausen 4  sowie auch in der Auszeit und  bei Erik , Heuweg 7.

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Raubüberfälle am Refrather Kahnweiher

11 September 2012 von Darian Lambert

Gleich zwei mal in einer Woche wurden unlängst zwei Refrather Bürger von einem Mann am Kahnweiher überfallen und ausgeraubt. Die beiden jungen Erwachsenen waren jeweils Nachts auf dem Nachhauseweg im Halbdunkeln am Kahnweiher von einem Unbekannten überfallen worden. Der Täter konnte jeweils die Geldbörse und das Mobiltelefon seiner Opfer erbeuten. Trotz lauter Hilfeschreie gelang Ihm die Tat offensichtlich ohne weitere Aufmerkasamkeit von Passanten zu erregen. Der Täter konnte im Schutze der Dunkelheit entkommen.

Die Polizei Bergisch Gladbach bittet etwaige Zeugen sich zu melden 02202 / 2050.

Bitte seinen Sie nun am Kahnweiher nachts vorsichtig!

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Neue Rettungswache West und Feuerwehrhaus in Refrath in Betrieb genommen

19 August 2012 von Darian Lambert

“Wir sind nun schneller vor Ort, wenn rettungsdienstliche Hilfe benötigt wird”, beschreibt Stadtbrandinspektor Jörg Huppatz die Notwendigkeit, einen Rettungswagen in Refrath zu stationieren. Mit rund 26.500 Einwohnern ist Refrath der größte Stadtteil von Bergisch Gladbach. Bislang musste im Notfall einer der beiden Rettungswagen von der Feuer- und Rettungswache Süd in Bensberg nach Refrath entsandt werden. Grundlage für die Entscheidung für die Verlegung eines Rettungswagens nach Refrath bildet der für die Stadt Bergisch Gladbach geltende Bedarfsplan für den Rettungsdienst des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Am gleichen Standort der neuen Rettungswache West befand sich bis zu Beginn der Bauarbeiten im November 2010 das alte Feuerwehrhaus Refrath. Das Gebäude bedurfte einer grundlegend neuen Konzeption eine Sanierung hätte hier nicht mehr ausgereicht. Die Doppelnutzung des Neubaus durch Rettungsdienst und Brandschutz konnten den Kostenaufwand für beide Maßnahmen erheblich verringern.

Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Refrath hat sich somit erheblich verbessert.

Im neuen Gebäude sind stationiert:

Rettungswache:

  • 1 Rettungswagen (RTW) im 24-Stunden-Dienst
  • 1 Krankentransportwagen (KTW) im Tagesdienst

Feuerwehrhaus:

Ehrenamtlicher Löschzug Refrath mit 2 Löschgruppenfahrzeugen (LF 10/6 und LF 8/6) sowie ein Mannschaftstransportwagen (MTW)

 

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„M“ – Erlebnisgastronomie eröffnet in Refrath

18 August 2012 von Darian Lambert

Die gespenstische Abendruhe im Zentrum von Refrath wird wohlmöglich bald ein jähes Ende finden. Ein neues Restaurant könnte Refrathcity wiederbeleben. Es ranken sich bereits viele Gerüchte um das neue Etablissement. Wir wollen ein wenig Licht ins Dunkle bringen. Der Betreiber des „M – Wish it, dream it, do it“ Herr Jonas steht kurz vor der Vollendung der Arbeiten. Die Erwartungen sind groß. Bis zu 300 Sitzplätze bietet das Restaurant am Peter Bürling Platz. Der Bedarf an moderner Gastronomie dürfte in jedem Fall bestehen. Das „Touch Down“ ein Restaurant im american Style auf der Lustheide, welches eine ähnliche Zielgruppe haben düfte, ist regelmäßig ausgebucht. Vom neuen „M“ ist uns sogar eine Schnappschuss es Innenlebens gelungen. Es sieht wirklich vielversprechend aus.

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In der Auen nun mit Tempo 50

15 August 2012 von Darian Lambert

Bergisch Gladbachs Stadtverwaltung muss nunmehr auf Anweisung der Bezirksregierung Köln die Tempo 30 Zone in Refrath auf der Strase in der Auen auflösen. Die Kölner monieren, dass ein schlüssiges Verkehrskonzept fehlt. „Lediglich das Erwähnen, dass ein Konzept vorsieht, die Straße Lustheide und Dolmanstraße als Durchgangsstraßen zu deklarieren und die Straße In der Auen zu entlasten, reicht nicht aus“, heißt es in dem Schreiben der Behörde.  Im Bereich zwischen Bahnübergang und Einmündung Immanuel-Kant-Straße bleibt das Tempolimit 30 jedoch erhalten.

Bürgermeister Lutz Urbach ein Unterstützer der die Bürgerinitiative In der Auen/Beningsfeld ist machtlos. „Wir haben ein klare Anweisung von der Bezirksregierung.“ meint Urbach hierzu. Die Bürgeriniative kündigte derweil an auf politischer Ebene in Bergisch Gladbach weiterhin für eine Verkehrsberuhigung zu kämpfen.

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Saaler Mühle – Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei

18 Juli 2012 von Darian Lambert

Durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen möchte die Bergisch Gladbacher Polizei für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Besonders bei sonnigem Wetter machen die Beamten Jagd auf Raser an der Eissporthalle nahe des Wellnestempels Mediterana. Auf dem Abschnitt der Saaler Straße zwischen dem Naherholungsgebietes Saaler Mühle und der Eissporthalle gilt durchweg Tempo 30. Viele Verkehrsteilnehmer vergessen bei gutem Wetter hier das Geschwindigkeitslimit einzuhalten. In den vergangen Jahren kam es auf  Golfplatzstraße und Saaler Straße zu vielen schweren Verkehrsunfällen. Es wird daher mit verstärkten Geschwindikeitskontrollen in diesem Abschnitt gerechnet.

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Aktueller Stand zum Gewerbegebiet Lustheide

28 Juni 2012 von Darian Lambert

In den vergangenen Monaten gab es Gespräche mit einer Vielzahl von Mandatsträgern bis hin zu Teilnahmen an Fraktionssitzungen einzelner Parteien. Alle Parteien waren sehr gesprächsbereit und interessiert. Für die Einladungen an den Gesprächsrunden möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Im Folgenden fassen wir die grundsätzlichen Positionen der einzelnen Parteien in prägnanter Form zusammen. Die dargestellten Positionierungen entsprechen dem Verständnis von Teilnehmern unserer Bürgerinitiative an den Gesprächen. Selbstverständlich weichen Einzelmeinungen in den jeweiligen Parteien in Teilen hiervon ab. Bewusst sind die Darstellungen sehr vorsichtig formuliert und beinhalten Spielräume. Wir gehen davon aus, dass sich alle Parteien in den dargestellten Inhalten der Gespräche korrekt wiedergegeben fühlen. Die einzelnen Parteien sind in alphabetischer Anordnung, ohne Wertung zu Größe der Partei, Einfluss, Positionierung angeführt.

 

Bündnis 90 / Die Grünen

Im Rahmen einer Teilnahme an einer Fraktionssitzung wurde seitens den Teilnehmern der Partei dargelegt, dass nur einer moderaten Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Hierbei wird als äußerste Grenze der bestehende Waldweg angesehen. Ein Schutzstreifen zum Waldweg ist zu erhalten. Die notwendige Erschließung für Lkw- und Pkw-Fahrten soll über das firmeneigene Gelände erfolgen. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wie derzeit seitens der Stadtplanung angedacht, wird nicht befürwortet.

CDU

Auch die CDU ermöglichte die Teilnahme an einer Fraktionssitzung. Nach jetzigen Erkenntnissen wird eine Erweiterungsmöglichkeit für Gahrens + Battermann sowie die Ansiedlung von ca. zwei weiteren Firmen angedacht. Hierbei könnte das Gewerbegebiet als Kompromiss in etwa bis zum bestehenden Waldweg ragen. Sofern zur Anordnung der Gewerbebauten erforderlich, soll der Waldweg etwas Richtung Autobahn verschwenkt werden. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Nach Aussage von Bürgermeister Lutz Urbach soll die neue Planung ein eindeutiges Zeichen setzen, dass die seitens der Bürgerinitiative befürchtete Erweiterung des Gewerbegebietes in Richtung Neufeldweg auch in Zukunft nicht realisiert werden soll.

Die Linke / BfBB

Verschiedene Gespräche mit führenden Parteimitgliedern ergaben, dass nur einer moderaten Erweiterung von Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Der bestehende Waldweg ist zu erhalten und ein Schutzabstand von ca. 10 m zu berücksichtigen. Der Charakter des Waldweges soll erhalten bleiben. Die Erschließung ist über das Firmengelände von Gahrens + Battermann zu führen. Eine neue, seitlich angeordnete, öffentliche Erschließungsstraße wird abgelehnt.

FDP

Gespräche mit Vertretern der FDP ergaben, dass eine moderate Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann als möglich erachtet wird. Als Grenze der Gewerbefläche wird auch hier der bestehende Waldweg gesehen. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wird nicht befürwortet.

Kidiative

Gespräche mit der Kidiative fanden zuletzt zum Jahreswechsel statt. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine abgeschlossene Meinungsbildung zum Gewerbegebiet Lustheide. Das gezeigte Interesse von Mitgliedern der Kiditative und das offene Gespräch mit Vertretern unserer Initiative lassen erwarten, dass auch seitens der Kiditative eine Kompromisslösung befürwortet wird.

SPD

Die letzten Gespäche mit Vertretern der SPD ließen erkennen, dass die SPD eine zügige, moderate  Erweiterungsmöglichkeit für die Firma Gahrens + Battermann wünscht. Ein größeres Gewerbegebiet, wie im Bebauungsplan 6540 dargestellt, soll es zunächst nicht geben. Vor der Festlegung neuer Gewerbeflächen möchte die SPD einen an den Bedarf angepassten Flächennutzungsplan über das gesamte Stadtgebiet mit entwickeln. Derzeit wird von der SPD kein Bedarf für eine neue Erschließungsstraße gesehen. Die Erschließung soll über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden.

 

Wir gehen davon aus, mit den oben gegebenen Zusammenfassungen die derzeitige Positionierung der Parteien treffend und verständlich wiedergegeben zu haben. Aus Sicht der Bürgerinitiative geben die geführten Gespräche Anlass zur Hoffnung auf eine Kompromisslösung hin zu einer wesentlichen Reduzierung der neuen Gewerbeflächen und einem Erhalt des bestehenden Waldweges. Zusätzlich gibt es eine parteiübergreifende Tendenz, keine neue, öffentliche Erschließungsstraße für Lkw und Pkw neben dem Firmengelände von Gahrens + Battermann zu realisieren. Eine solche neue, öffentliche Zuwegung würde tags und nachts zusätzliche Lärm- und Schadstoffimmissionen für die Anwohner bedeuten.

 

Da wir vor diesem Hintergrund die Zeit für „reif“ hielten, auf eine Lösung hinzuwirken, mit der wir als Betroffene „gut leben können“, haben wir vonseiten der Bürgerinitiative der Stadt und den Fraktionen kürzlich offiziell das Angebot einer Kompromisslösung vorgelegt. Diese sieht eine moderate Erweiterungsmöglichkeit für die Firma G+B vor, würde aber die restlichen Waldflächen schützen und somit künftige weitere Gewerbeflächenerweiterungen zwischen Lustheide und Autobahn weitestgehend ausschließen (siehe Anlage).

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte bleiben auch Sie in dieser sportlichen Zeit am Ball. Sprechen Sie auch weiterhin Ihnen bekannte Entscheidungsträger auf das Gewerbegebiet Lustheide an und machen Sie sich für die dargestellte Kompromisslösung stark.

Herzliche Grüße von www.lustheide.de

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