Archiv | Refrath

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Halbmarathon-Meisterschaften in Refrath

14 April 2013 von Darian Lambert

Sieger des Wettbewerbs: Der Wattenscheider Jan Fitschen mit einer persönlichen Bestzeittecis-sprint

Jan Fitschen aus Wattenscheid gewann den Halbmarathon bei strahlendem Sonnenschein mit einer persönlichen Bestzeit von 1:03:24 Stunden vor dem Regensburger Philipp Pflieger (1:04:14). André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) stieg zwei Wochen vor dem Marathon in Düsseldorf (28. April) etwa bei Hälfte des Rennens in Refrath aus.

Im Abschluss fand als Rahmenwettbewerb der „tecis-team-sprint“, ein Verfolgungsrennen für Langsprinter und Mittelstreckler über 2 Mal 600m statt.

In diesem Jahr feiert auch die Leichtathletikabteilung des Veranstalters, TV Refrath ihr 50-jähriges Bestehen. „Wir haben monatelang auf diesen Tag hingearbeitet“, erklärte Jochen Baumhof.
Mit seinem Moderator Teamkollegen Andreas Menz und sorgte Baumhof mit seiner lockeren Art für gute Stimmung. Baumhofwar bis 1999 auch selbst als Läufer bei nationalen und internationalen Meisterschaften mit dabei und hat heute im Vorstand des TV Refrath seinen Platz gefunden. Dass der TV Refrath die Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften veranstalten durfte, ist für den Verein besonders erfreulich.

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Refrath: Chilliges Akustik-Konzert im Jugendcafé

11 April 2013 von Darian Lambert

Morgen ist es endlich soweit!,
Ab 20 Uhr veranstaltet der Refrather Krea-Jugendclub ein chilliges Akustik-Konzert im Jugendcafé.Es spielen V.L.A., die Jungs von Cereal Jester, die Band Pillow Land und die 12-jährige Julia Hornschuh Hornschuh.Unkostenbeitrag: nur 3€, dafür bekommt ihr einen Verzehrgutschein im Wert von 1,50€.Wir freuen uns sehr auf einen schönen und entspannten Kulturabend imKrea-Jugendclub Refrath
An der Wolfsmaar 11
51427 Bergisch Gladbach RefrathHier gehts zur Veranstaltung mit allen Infos:
https://www.facebook.com/events/581835258494944/
Akustik-Konzert im Krea-JC mit Cereal Jester, V.L.A., Pillow Land und Julia Hornschuh

krea-konzert

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Deutscher Meisterschaftslauf im Halbmarathon in Refrath

05 April 2013 von Darian Lambert

Umfangreiche Verkehrsbeeinträchtigungen im Raum Bergisch Gladbach am 14. April

Refath rüstet sich für ein Sportevent der Spitzenklasse. Am Sonntag, den 14. April findet der Deutsche Meisterschaftslauf im Halbmarathon im Bergisch Gladbacher Ortsteil Refrath statt.

Um das Sportereignis geordnet austragen zu können, werden wichtige Hauptverkehrsachsen, darunter die Dolmanstraße, in Refrath in der Zeit von 9 bis 16 Uhr nicht passierbar sein.

Hier die Beeinträchtigungen für den LKW-Transferverkehr:

Sondergenehmigte LKW-Transporte über 7,5 Tonnen mit dem Ziel Bergisch Gladbach-Mitte aus den Fahrtrichtungen Süd und West kommend, werden gebeten, über das Autobahnkreuz Köln Ost auf die A3 auszuweichen und die Abfahrt Köln-Dellbrück zu benutzen, der LKW-Verkehr aus Richtung Ost kommend wird gebeten ab der Abfahrt Moitzfeld über Herkenrath auszuweichen. Aus Bergisch Gladbach-Mitte kommend gilt selbige Ausweichempfehlung in umgekehrter Richtung.  

Hier die Verkehrsbeeinträchtigungen für den PKW-Transferverkehr:

Der PKW-Transferverkehr mit dem Ziel Bergisch Gladbach-Mitte wird gebeten, aus Richtung West kommend über die Straßen „In der Auen“, „Penningsfelder Weg“ und „Gierather Straße“ auszuweichen, der Verkehr aus Richtung Ost benutzt Abfahrt Bensberg, der Durchgangsverkehr aus Richtung Süd fährt ab dem Autobahnkreuz Köln-Ost weiter auf der A3 und wählt die Ausfahrt Köln-Dellbrück. In umgekehrter Richtung weicht der Transferverkehr aus Bergisch Gladbach-Mitte kommend in Fahrtrichtungen Süd, West oder Ost über die Autobahnanschlüsse in Köln-Dellbrück oder Bergisch Gladbach-Bensberg aus.

Aufgrund der Straßensperrungen ist mit umfangreichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Falls nicht unbedingt erforderlich, sollten Autofahrten in Richtung Refrath vermieden werden.  
Besuchern des Events wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sportereignisses viel Erfolg und den Besucherinnen und Besuchern einen stimmungsvollen Tag in unserer Stadt.

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Für eine saubere Stadt: Auch am nächsten Wochenende wieder Frühjahrsputz-Aktionen in Bergisch Gladbach

02 April 2013 von Darian Lambert

Der Frühjahrsputz geht weiter: Erstmals treffen sich am kommenden Wochenende im Stadtteil Refrath Bürgerinnen und Bürger, um dem winterlichen Müll abseits der Straßen und Wege zu Leibe zu rücken. Treffpunkt ist der Marktplatz an der Steinbreche, und zwar am Samstag, dem 6. April um 10.00 Uhr.

Auch die Dorfgemeinschaft Moitzfeld holt den ursprünglich im März geplanten, durch frostiges Wetter verschobenen Frühjahrsputztermin am Samstag, dem 6. April nach. Ebenfalls um 10.00 Uhr versammeln sich die Freiwilligen dort am Dorfplatz Rotdornweg.

Die Hofgemeinschaft Kaule ist die dritte Gruppe im Bunde, die am Samstag mit Zangen und Müllsäcken bewaffnet in die Natur zieht. Die „Aktion Saubermann“ beginnt um 14.30 Uhr, Treffpunkt ist die Adresse Dorn 2.

Bei allen Aktionen sind weitere helfende Hände willkommen! Wie immer unterstützt der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb die Freiwilligeninitiativen und stellt die nötigen Sammelutensilien zur Verfügung. Auch der zusammengetragene Müll wird auf städtische Fahrzeuge verladen und entsorgt. Den Bürgerinnen und Bürgern ein herzliches Dankeschön für ihr Engagement!

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Bau eines Regenklärbeckens An der Wallburg

06 März 2013 von Darian Lambert

Die Kanalbauarbeiten in Kippekausen schreiten voran. An der Kreuzung Ottostraße/Burgplatz  sind sie abgeschlossen. Dort wurde der Kanal erneuert und Regenüberlaufbecken und Regenrückhaltebecken gebaut. Der Verkehr kann in diesem Bereich inzwischenwieder normal fließen. Auch die Busse haben Ihre fahrplanmäßige Tour wieder aufgenommen. Dafür geht es nun „An der Wallburg“ weiter. Rund um die Stelle, an der die Straße den Saaler Mühlenbach überquert (Höhe der Kita des Elternvereins Kippekausen), muss gesperrt werden. Dort soll ein Regenklärbecken entstehen. Gegenwärtig werden dort Testbohrungen durchgeführt, bevor die Straße ab dem 18. März gesperrt wird.
Fußgänger müssen eine kleine Umleitung in Kauf nehmen. Von Norden aus kommend gehen Sie am Saaler Mühlenbach entlang rund 100 Meter in Richtung Saaler Mühle. Dort  nehmen sie die kleine Holzbrücke und folgen dem Fußweg, bis sie wieder auf die Straße An der Wallburg treffen. Die Sperrung soll bis August dauern.

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Refrath – Feuer im Schornstein

02 März 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach 1.3.2012

Ein Schornstein eines Wohnhauses in der Straße „In der Auen“ fing Feuer.  Unter gewissen Umständen kann es auch in der heutigen Zeit beim Heizen mit festen Brennstoffen zum Schornsteinbrand kommen! Eigentlich brennt ja nicht der Schornstein sondern der Ruß im Schornstein, deswegen spricht der Fachmann von einem Russbrand. Im Volksmund wird der Russbrand aber Schornsteinbrand genannt.

Die Refrather Feuerwehr und Polizei waren jedoch hier rechtzeitg vor Ort um Schlimmeres zu verhindern. Der Brand konnte nach wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden.

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Bürgerinitiative Lustheide stellt Bürgermeister Fragen

21 Oktober 2012 von Darian Lambert

Liebe Refrather, liebe Unterstützer von www.lustheide.de,

wir sind uns sicher, einen guten Kompromiss für Refrath gefunden zu haben. Parteien und Bürgerinitiative waren sich einig über eine moderate Gewerbeerweiterung mit dem Verzicht auf eine neue öffentliche Erschließungsstraße.

Inzwischen mussten wir jedoch erfahren, dass die Stadtverwaltung vom eingeschlagenen Kompromissvorschlag abweicht und den Plan eines erweiterten Gewerbegebietes mit Erschließungsstraße favorisiert.

Aus diesem Grund wurden die Eigentümer der zu beanspruchenden Grundstücke vehement auf Verkaufsabsichten angesprochen. Nicht nur diese, sondern wir alle befürchten langfristig den kompletten Verlust des Waldes bis zur Autobahn und eine drastische Zunahme des Verkehrs.

Um die Unsicherheit sowohl bei den betroffenen Anwohnern als auch bei vielen Refrather Bürgern zu beseitigen und Klarheit zum aktuellen Stand der Planungen „Gewerbegebiet Lustheide“ zu erhalten, haben wir vor einer Woche die Anfragen der beunruhigten Bürger an den Bürgermeister weitergeleitet. Wir gehen davon aus, dass die Fragen im Rahmen der kommenden Einwohnerfragestunde während dieser Ratssitzung beantwortet werden.

Zeigen wir den Politikern, dass wir weiter für den Erhalt des Waldes und unserer Wohnqualität kämpfen!

Wir fordern die Verwaltung und die Fraktionen auf, weiter im Sinne unseres Kompromisses zu planen.

Wir laden Sie zur Teilnahme an der Ratssitzung am 23.10. ein und grüßen herzlich.

Stadtratssitzung mit Einwohnerfragestunde
Dienstag, den 23.10.2012 ab 17.00 Uhr
Ratssaal des Rathauses Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz 1

Das Team von www.lustheide.de

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Lustheide: “Wir werden nicht verkaufen!”

08 Oktober 2012 von Darian Lambert

Unter den Eigentümern der relevanten Grundstücke entlang der Lustheide besteht im wesentlichen Einigkeit:

Gemeinsam haben sie einen Brief an die Stadtverwaltung geschickt, indem Sie klar äußern, dass Sie Ihre Grundstücke nicht verkaufen werden und die Lustheide Ihr Wohnstandort bleiben wird.

Ein Eigentümer hat bereits einen Anwalt eingeschaltet und lässt seine Absicht, nicht zu verkaufen auf diese Art und Weise der Stadtverwaltung mitteilen. Die Anwohner machen ihren Protest nun auch gemeinsam durch Transparente an Ihren Häusern deutlich.

Wir Refrather halten zusammen für den Erhalt unseres Waldes und unserer Wohnqualität. Wir sind empört über die Taktik der Stadtverwaltung im Umgang mit den betroffenen Grundstückseigentümern.

Dieses Verhalten gefährdet den für alle so vernünftigen Kompromiss.

Warum verlässt die Stadt den Konsens-Weg?! Parteien und die Bürgerinitiative waren sich einig über eine moderate Erweiterung, die den Interessen aller dient (Unwirtschaftlichkeit eines Gewerbegebietes an dieser Stelle, dem Verzicht auf die Erschließungsstraße und dem moderatem Ausbau von Gahrens und Battermann).

Wir stehen für den Erhalt des Waldes und der Wohnqualität Refraths sowie eine angemessene Erweiterung von Gahrens & Battermann. Eine öffentliche Erschließungsstraße ist hierbei unwirtschaftlich und nicht erforderlich!

Die von uns gewählten Politiker sind aufgefordert, unsere Interessen deutlich an die Stadtverwaltung zu kommunizieren. Die nächsten Wahlen nähern sich.

Setzen Sie dem Planungs-Chaos ein Ende und schaffen Sie Sicherheit für Wirtschaft und Bürger!

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Lustheide: Anwohner fühlen sich unter Druck

26 September 2012 von Darian Lambert

Standen nicht alle Zeichen für das Gewerbegebiet „Lustheide“ auf „Kompromiss“?

Nach einem intensiven Jahr des Bürgerprotestes mit über 340 Einwendungen und über 4000 Unterschriften gegen den Bebauungsplan 6540 schien ein tragfähiger Kompromiss beim geplanten Gewerbegebiet Lustheide gefunden. Hierzu trugen auch zahlreiche Gespräche mit den Kommunalpolitikern aller Parteien bei.

Das Plangebiet sollte deutlich in der Größe reduziert werden; im Wesentlichen wurden die Pläne auf eine moderate und kurzfristige Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann reduziert. Eine neue, öffentliche, für Schwerlastverkehr geeignete Gewerbestraße sollte vermieden und das Wohngebiet und der Waldpuffer erhalten werden.

In den letzten Tagen wurden wir von mehreren betroffenen Hauseigentümern an der Lustheide informiert:

Die Stadtverwaltung hat alteingesessene Refrather an der Lustheide angesprochen und plant den Ankauf ihrer Wohnhäuser mit dem Ziel des Abrisses für eine zukünftige Gewerbestraße. Die Anwohner fühlen sich von der Stadtverwaltung massiv unter Druck gesetzt.

Sinngemäß hat sich die Stadtverwaltung gegenüber den Betroffenen u.a. wie folgt geäußert:

  • “Wenn die Erschließungsstraße nicht über Ihr Grundstück geführt wird, nehmen wir das Nachbargrundstück. Ihr Grundstück wir dann die Hälfte des Wertes verlieren.”
  • “Die letzte Enteignung in Refrath fand 1960 statt.” (Auf die Frage, wie sich die Stadtverwaltung verhalten würde, wenn keiner verkaufen würde)

Offensichtlich gibt es ein starkes Bestreben, eine neue Gewerbestraße trotz starken Widerstands und extrem hohen Errichtungskosten weiter zu verfolgen.

Was kann dahinter stecken?!

Ein solcher Straßenneubau kann nur Sinn ergeben, wenn die Gewerbeflächen dauerhaft drastisch erweitert werden sollen. Was dies für die Wohnqualität in Refrath bedeutet, wissen wir alle!

Wir nehmen diese neue Entwicklung sehr ernst. Über den weiteren Verlauf werden wir Sie informieren.

Weitere Informationen: www.lustheide.de

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Basketball Sportler empört über Stadtverwaltung

23 September 2012 von Darian Lambert

Seit fast zwei Jahren können die Basketball-Spieler nun keinen Sport mehr machen auf den Sportanlagen des Otto Hahn Gymnasiums. Bernd Martmann von der Bergisch Gladbacher Stadtverwaltung sprach von einer Reparatur des wegen Schäden geschlossenen Platzes im ersten Halbjahr 2012. An diesem Vorhaben hielt die Stadtverwaltung nicht fest. Der Basketballplatz ist jetzt nicht nur geschlossen, sondern die gesamte Schule wurde mittlerweile eingezäunt und abgeschlossen. Hier hatten jede Woche viele hundert Bürger in Ihrer Freizeit und die Schüler der Otto Hahn Schulen Basketball gespielt.

Bereits mehrere Bürgeranträge wurden eingereicht von den Sportlern welche sich gegen das Absperren der Sportanlage richteten und gleichzeitig deren Reparatur verlangten. Karsten Knaack, ein junger Bensberger Basketballspieler, ist empört. „Was sollen junge Leute wie ich nach Meinung der Stadtverwaltung in der Freizeit machen? Sollen wir am Kleber schnüffeln oder heimlich fremde Autos anzünden?“ fragt Karsten uns offensiv. Aber nicht nur Karsten ist sauer. Die Basketballspieler kamen aus allen Stadtteilen Bergisch Gladbachs und sogar auch aus Köln mit der Bahn um gemeinsam Sport zu machen. „Wieso lässt man nicht einfach das Tor hinten auf? Warum kündigt man an den Platz zu reparieren und macht das dann nicht? Ich bin stinksauer! Das kann es doch nicht sein.“ meint Karsten Knaack.

Den guten Glauben an Lutz Urbach’s Stadtverwaltung hat er jedenfalls verloren und stellt einen so genannten Bürgerantrag an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden. „Ich habe reingeschrieben das Lutz Urbach persönlich Stellung nehmen soll in dieser Sache. Die Verwaltungsbeamten arbeiten nicht richtig und halten ihr Wort nicht. Bernd Martmann der Fachbereichsleiter gab an Verständnis für uns junge Sportler zu haben und wollte eine Reparatur in die Wege leiten. Wir haben gesehen, dass eben genau das nicht passiert ist. Ich fordere daher Lutz Urbach auf persönlich Stellung zu nehmen.“

Einen Verstoß gegen einen Ratsbeschluss führen die Sportler ebenfalls ins Feld. Das Verschließen und nicht Reparieren von öffentlichen Sportplätzen verstößt gegen den vom Stadtrat im Jahr 2011 beschlossenen Sportentwicklungsplan. Für den Fall, dass man weiterhin untätig ist kündigen die Sportler eine Beschwerde beim Regierungspräsidenten an. Gute Werbung für Bergisch Gladbach und den in die Verantwortung gerufenen Bürgermeister wäre das sicherlich nicht.

 

Hier der Antrag im Wortlaut:

 

Bürgerantrag und Beschwerde gem. § 24 GO NRW

 

Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Beschwerde ein gegen die Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen nunmehr permanenter Natur ist. Wir können hier seit über 18 Monaten jetzt keinen Sport mehr machen. Was sollen wir junge Leute in unserer Freizeit Ihrer Meinung nach tun? Zuhause sitzen und am Kleber schnüffeln oder gar heimlich Autos auf der Straße anzünden? Die versprochen Reparatur jedenfalls haben Sie nicht durchgeführt!

 

  1. Sachdarstellung

Der vormals von uns, den Bürgern der Stadt Bergisch Gladbach genutzte Basketballplatz am OHG wurde auf Weisung durch Bürgermeister Lutz Urbach (CDU) persönlich geschlossen. Nachdem sich mehrere Sportler aufgrund der Schäden am Platz bereits verletzt hatten war dieser Schritt m.E. angebracht, sogar überfällig. Da die Stadt keinerlei Anstalten machte den Platz zu reparieren legten bereits mehrere Bürger Beschwerde ein gegen die dauerhafte Schließung des Sportplatzes.

In seiner Stellungnahme hierzu sprach Lutz Urbach von Reparaturkosten in Höhe von 25.000 – 30.000 €. Die Verwaltung, es ist die gleiche Verwaltung welche mit falschen Ausschreibungen unlängst Mehrkosten in Höhe von ca. 1,3 MIO Euro für die kommunale Gebäudereinigung verursachte, Umzäunte in bekannter DDR Manie zunächst erstmal die gesamte Schule. Dafür wurden mal wieder 80.000 € aus dem NOTHAUSHALT verbrannt. Ein Spielen am Wochenende oder in den Schulferien auf dem Basketballplatz wird daher aufgrund beamtenmäßiger Schließzeiten wohl kaum möglich sein.

Die Beschwerden der vielen Bürger schienen zunächst jedoch nicht wirkungslos zu sein. Immerhin versicherte Fachbereichtsleiter Bernd Martmann (Bündnis 90 Grüne) in der Sitzung vom 15.12.2011 eine Reparatur des Spielfeldes im ersten Halbjahr 2012. Zitat aus dem Protokoll der Sitzung: „Fachbereichtsleiter Martmann hat durchaus Verständnis für den Wunsch von Jugendlichen, das Spielfeld zu nutzen. Dies sollte auch künftig nicht gänzlich unterbunden werden. Selbstverständlich werde das Basketballfeld wieder hergerichtet. Dies sei mit einem Betrag von etwa 30.000 € für das erste Halbjahr 2012 geplant. Nach der Wiederherstellung seien dann Schließzeiten zu beachten.“

 

  1. Begründung

Die Sport und Freizeitmöglichkeiten in Bergisch Gladbach sind wichtig für die Gesundheit der Menschen und demnach auch für deren berufliche / geschäftliche Leistungsfähigkeit. Bergisch Gladbach bietet hierzu ausreichend Potentiale um eine gute Work / Life Balance zu ermöglichen.

Aufgrund Herrn Martmanns o.g. Stellungnahme waren wir zunächst erleichtert. Die Erleichterung wich jedoch schnell der Enttäuschung, denn der grüne Fachberichtsleiter hat es wohl offensichtlich nicht so genau genommen mit seinen Versprechen bzw. Reparaturplänen.

Hinsichtlich der Schließzeiten rege ich zudem noch an, das hintere Tor zu den öffentlichen Sportplätzen permanent geöffnet zu lassen. Aus dem Sportentwicklungsplan ergibt sich, dass öffentliche Sportplätze, besonders im Fall der Schulen, für jedermann frei zugänglich sein müssen. Diesen Plan hat der Rat mehrheitlich beschlossen. Insoweit darf ich auch darum bitten, dass man sich daran hält.

Zitat aus dem Sportentwicklungsplan:

  • „Prüfung zur Ausweitung der Nutzungszeiten und zur Öffnung von Sportaußenanlagen für den Freizeitsport“
  • „Prüfung der Ausbaumöglichkeit der Bewegungsangebote an Schulen; u.a. auch die Öffnung der Schulhöfe für den Freizeitsport“

Drucksache – Nr. 0072 / 2011, mehrheitlich vom Rat beschlossen am 31.05.2011

Es kann nicht sein, dass man hier die demokratischen Beschlüsse ad absurdum stellt und nach Gutsherrenart „sich einen verwurstelt“.

Der Argumentation der Stadtverwaltung hinsichtlich potentieller mutwilliger Schäden am Basketballplatz können wir ebenfalls nicht folgen. Der Belag der Platzes, welches beschädigt war, hatte unserer Ansicht altersbedingte Schäden, denn er war schon über 40 Jahre alt! In der Nachbarstadt Köln übrigens, können Jugendliche sogar in Neubrück, einem sozialen Brennpunkt, auf einem sog. NBA Court Basketball spielen. Es kam bisher auch hier in den vergangenen Jahren hier zu keinen mutwilligen Schäden.

Anmerkung: Gegen Schäden kann man sich sogar privat versichern. Gegen die Dummheit von Beamten geht das leider nur teilweise, und dass auch noch auf Kosten der Allgemeinheit in der Gemeindeversicherung.

 

  1. Handlungsempfehlung

Ich bitte daher nochmals nachdrücklich unseren Basketballplatz kurzfristig unter Nennung verbindlicher Termine zu reparieren. Zudem muss der Platz für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Des Weiteren rege ich an rein vorsorglich zu beschließen, dass die öffentlichen Sportanlagen an den Otto Hahn Schulen nicht an das Mediterrana, den Investor Herrn Reddel und schon garnicht zu Dumpingpreisen (2 € / qm) verkauft werden dürfen.

Wir verfolgen Ihr Handeln mit großem Interesse auch wenn das Kunststück seitens der Stadt gelungen ist, wohl ganz unbemerkt untätig zu bleiben. Daher wird ebenfalls angeregt, die Beamten zu Ordnung zu rufen und eine Rüge zu erteilen.

Da nunmehr niemand mehr erwarten kann, dass wir Sportler blauäugig der Dinge harren und tatenlos zusehen, werden wir den Fall über die Medien öffentliche machen. Es versteht sich von selbst, dass mit Ablauf des Jahres 2012, sollte weiter Untätigkeit an den Tag gelegt werden, eine Beschwerde an den Regierungspräsidenten erfolgt. Ich bitte Sie diesen Schritt überflüssig zu machen.

Insoweit bitte ich auch Herrn Bürgermeister, Lutz Urbach (CDU), eine Stellungnahme zu diesem Fall abzugeben. Als Chef der Verwaltung trägt auch Bürgermeister Urbach eine gewisse Mitverantwortung für die Handlungen seiner Verwaltungsbeamten. Seitens der Stadtverwaltung jedenfalls, dürfte man sich angesichts der Millionenschäden, nichteingehaltenen Terminen, leeren Versprechungen etc. jetzt eher in Zurückhaltung üben.

Daher rege ich in diesem besonderen Fall an, dass unser Bürgermeister Lutz Urbach, sollte die Verwaltung Stellung nehmen wollen, diese persönlich zu verfassen. Durch die persönliche Stellungnahme möchten wir eine gewisse Verbindlichkeit erreichen.

In seiner Bürgersprechstunde sicherte Urbach jedenfalls zu, der Bürgermeister aller Bergisch Gladbacher Bürger zu sein. Da hier seine Person gefragt ist bitten wir Sportler dem auch nachzukommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karsten Knaack

 

 

 

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