Seit dem 1. Januar müssen Verbraucher in Deutschland für ihren Strom durchschnittlich 12 Prozent mehr bezahlen. Es ist also an der Zeit die steigenden Energiekosten abzufedern.
Der Königsweg: Weniger Energie verbrauchen und Kosten senken. Gleichzeitig wird damit der CO2-Ausstoß verringert und der globale Temperaturanstieg gebremst. Wir erklären wie das geht.
Ein moderner Kühlschrank der höchsten Effizienzklasse A+++ verbraucht etwa ein Fünftel der Energie eines zehn Jahre alten Gerätes. Nach mindestens zwei Jahren hat ein neuer Kühlschrank die Energie eingespart, die durch seine Anschaffung investiert wurde. Bei Gefrierschränken, Gefriertruhen und Kühltruhen muss man schon etwas genauer hinschauen. Die Einsparpotentiale sind hier derzeit etwas geringer als bei den Kühlschränken.
Mit dem Online Tool vom Energiesparclub, lässt sich sehr genau ausrechnen, ob und wann sich eine Neuanschaffung lohnt. Sie können ihr Kühlgerät mit einem neuen Gerät vergleichen. Sie erfahren, wie viel Geld Sie beim Austausch sparen und welches neue Gerät für Sie in Frage kommt. Gleichzeitig berechnen Sie die CO2-Emissionen Ihres Altgerätes und die Umweltentlastung beim Kauf eines neuen. Dazu benötigen Sie lediglich die Typenbezeichnung Ihres Kühlgerätes (bei Kühlschränken das silberne Typenschild innen links). Passende besonders energiesparendes Neugeräte schlägt Ihnen das Tool auch vor. Es berechnet sogar auf Basis der Verbrauchsdatendaten von Alt- und Neugerät und dem vom Hersteller unverbindlich vorgeschlagenen Preis für ein Neugerät, die Amortisationsdauer. Verbraucher sehen also direkt, nach wie viel Jahren sie das Geld wieder drin haben für die Neuanschaffung. Hier gilt: Kommt bei der Berechnung mit einem Strompreis von 26 Cent und 2,5% Strompreisanstieg pro Jahr eine Amotisationsdauer von unter 10 Jahren heraus, sollte man ein neues Gerät kaufen.
Sparfüchse, die im Internet die Preise für das Neugerät sorgfältig vergleichen, können sogar noch ein paar Euro mehr sparen. Übrigens: Die meisten Städte und Gemeinden entsorgen das Altgerät bei der Abholung von Elektroschrott ohne Mehrkosten und umweltgerecht.
Laut Prognose werden bis zum Jahr 2020 die Strompreise um weitere 30 Prozent steigen, dies rechnen zumindest die deutschen Stromkonzerne vor. Verbraucherschützer werfen den vier großen Energiekonzernen seit Jahren Preistreiberei vor. Die an der Strombörse seit Jahren sinkenden Preise würden nicht an den Verbraucher weitergegeben.
Lutz Urbach ärgert sich. Wieder und wieder werden er und sein Vertrauter Stadtbaurat Schmickler von Bergisch Gladbachs Bürgern kritisiert. Dabei bekleckert sich Bürgermeister Urbach nicht mit Ruhm. Die Hintergründe:
Bereits bei der Umgestaltung der Fußgängerzone in Bergisch Gladbach machten sich die Grünen für einen Erhalt der dort gepflanzen Bäume stark und starteten eine Unterschriftenaktion. Angesichts von über 1000 Unterchriften versprach Lutz Urbach schriftlich und auch großmundig: „Kein einziger Baum wird gefällt werden, Jeder Baum, der sich erhalten lässt, wird auch erhalten.“
Das Versprechen erwies sich als falsch, denn es wurden alle Bäume gefällt und dann neue gepflanzt. Die alten Bäume wären bei den Bauarbeiten eingegangen und es hätte sehr viel mehr gekostet – sei die Begründung heisst es aus Kreisen der Gladbacher Politik, die einen ensprechenden Beschluss gefasst hatte. Man fragt sich aber: Warum versprach der Bürgermeister etwas, was er garnicht entscheiden konnte?
Lutz Urbach schiebt den schwarzen Peter jedenfalls weiter zur SPD, welche beantragte die Bäume eben nicht zu erhalten. Im Zuge der der damaligen SPD Gespräche mit der städtischen Abteilung Stadt-grün wurde erklärt, dass der derzeitige Bestand nicht einfach tiefer gesetzt werden könne, was aber für deren erhalt erforderlich sei. Die meisten Bäume seien im Übrigen krank. Dies ist in der Niederschrift der UKV Sitzung nachzulesen. Daher stellte Frau Kreft für die SPD den Antrag alle Bäume, die nicht zu erhalten sind, durch neue und gesunde zu ersetzten.
Der Antrag wurde angenommen. Das Ergebnis sehen Sie in der neuen Fußgängerzone.
Was jedoch geblieben ist, ist der Unmut vieler Bürger über den Umgang mit den Bäumen und den leeren Versprechen.
Kölner lassen keinen allein! Obwohl erst am Tag vorher angekündigt, kamen am Samstag, den 2. März, ca 500 Menschen auf die Straße, um für den Erhalt des Kulturbunkers in Köln-Mülheim zu protestieren. Der Umzug mit der Brassband „Trum ‘n‘ Tröt“ gewann die Herzen der Mülheimer.
Über den Hintergrund berichtete GL Aktuell bereits am 2. März: https://www.glaktuell.net/koeln-kulturbunker-von-schliessung-bedroht Update 7.März: Die Stadt Köln zahlte inzwischen eine erste Charge der Weiterfinanzierung für den Kulturbunker aus. Auch ist in der letzten Fassung des Haushalts wieder eine Position Kulturbunker enthalten, die eine Weiterfinanzierung vorsieht. Verabschiedet aber ist das so noch nicht.
Ein Schornstein eines Wohnhauses in der Straße „In der Auen“ fing Feuer. Unter gewissen Umständen kann es auch in der heutigen Zeit beim Heizen mit festen Brennstoffen zum Schornsteinbrand kommen! Eigentlich brennt ja nicht der Schornstein sondern der Ruß im Schornstein, deswegen spricht der Fachmann von einem Russbrand. Im Volksmund wird der Russbrand aber Schornsteinbrand genannt.
Die Refrather Feuerwehr und Polizei waren jedoch hier rechtzeitg vor Ort um Schlimmeres zu verhindern. Der Brand konnte nach wenigen Minuten unter Kontrolle gebracht werden.
Der Kürzungshaushalt der Stadt Köln trifft bereits heute den Kulturbunker in Köln-Mülheim, Berliner Str. 20. Obwohl das Kölner Kulturamt erst vorgeschlagen hat, die 80.000 Euro jährlichen Zuschuss an dem Kulturbunker zu streichen, also noch kein Ratsbeschluss vorliegt, sind die Zahlungen bereits eingestellt.
Nach Kriegsende sich selbst überlassen, fanden Ende der 1980er Jahre im Bunker erste kulturelle Veranstaltungen statt. 1991 bildete sich ein Verein, und im Jahr 2000 wurde der Bunker mit Fördermittel des Landes in Höhe von 450.000 Euro saniert. Diese Fördermittel müsste die Stadt Köln bei einer Schließung zurück zahlen, denn dessen Voraussetzung ist eine 20jährige Nutzung des Bunker als kulturelle Begegnungsstätte.
Morgen Samstag 2. März ab 14 Uhr findet vom Wiener Platz in Köln-Mülheim aus ein Protestmarsch mit Musik in Richtung Bunker statt. Dort beginnt dann ab 14 Uhr ein Festival mit einem vielseitigen Programm.
Seit 23 Jahren bietet die Kolbhalle in Köln-Ehrenfeld, Helmholtzstraße 8, Kunst und Freiräume für interkulturelle Begegnungen. Die Kolb-Fabrik zieht Künstler und Touristen aus der ganzen Welt an. Der Film “Sandmann” mit Goetz George so wie zahlreiche Folgen der Serie Tatort wurden auf dem Gelände produziert. Thomas Baumgärtel, der weltberühmte Bananensprayer, stellte mehrere Male auf dem Gelände aus. Dieser einzigartige Ort soll nun am 11. März auf Wunsch der Stadt Köln mit einem nicht rechtskräftigen Urteils des Amtsgerichts Köln geräumt werden, um Platz für „Investoren“ zu machen.
Die Kolbfabrik Artist Community bietet viele historische Restaurationsobjekte und Filmrequisite, so den ältesten Zirkuswagen Kölns. Auch traditionelle Holzbauwagenkunst wird betrieben. Das Labyrinth, Das Marsprojekt, Das Sommerbluttheater, Auftritte von Jazzlegenden Helge Schneider und Frank Köllges wird es nach dem Willen der Kölner Ratsherren bald nicht mehr geben.
Die KünstlerInnen der Kolbhalle rufen zu einem gemeinsamen Trauermarsch auf, am 7. März, Treffpunkt Rudolfplatz/Köln ab 15 Uhr. Der Marsch soll zur Kolbhalle in Ehrenfeld führen. Dort angekommen erwartet euch ein Infoabend, Speis und Trank, mit Einblicken in die umfangreichen Kulturarbeiten der Kolbhalle. Presse und wache Bürger werden gebeten diese Veranstaltung ernst zu nehmen. Köln kann nicht auf diesen Platz der Begegnung verzichten. Aktuelle Infos auf facebook (Leider war dort anfänglich ein falsches Datum für den Trauermarsch angegeben. Wir hatten es im Artikel übernommen und bitten es zu entschuldigen)