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Spannendes Fahrerfeld und Streckenänderungen bei der 105. Austragung von „Rund um Köln“

Spannendes Fahrerfeld und Streckenänderungen bei der 105. Austragung von „Rund um Köln“

20 April 2023 von Darian Lambert

Am 21. Mai 2023 findet die 105. Austragung des Radrennens „Rund um Köln“ statt. Bei der heutigen Pressekonferenz in Wipperfürth gab der Sportliche Leiter André Greipel einen Überblick über die teilnehmenden Eliteteams. Neben BORA-hansgrohe, dem Vorjahressieger mit Nils Politt, sind Alpecin-Deceuninck, Arkéa Samsic, Intermarché-Circus-Wanty, Team DSM und Jayco Alula vertreten. Greipel erwartet ein spannendes Rennen, bei dem bergfeste Sprinter entscheidend sein könnten.

(v.l.n.r.:) Sportlicher Leiter Andre Greipel, Bürgermeisterin Wipperfürth Anne Loth, Geschäftsführerin Das Bergische Gabi Wilhelm, 1. Vorsitzender VCS Artur Tabat , Geschäftsführer Kölner AusdauerSport GmbH Markus Frisch

Auch fünf UCI Pro Teams und neun UCI Continental Teams aus Deutschland und Dänemark werden am Rennen teilnehmen. Insgesamt haben sich bisher 3.870 Radsportler angemeldet, was einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Elite-Strecke wurde im Vergleich zum Vorjahr aufgrund einer Baustelle in Overath geändert. Die Bergwertung am Agathaberg in Wipperfürth wird nun zweimal statt dreimal gefahren. Die Strecke wird insgesamt länger und führt über den Marktplatz der Hansestadt Wipperfürth.

Für Einsteiger bietet das Velodom 30 am 21. Mai 2023 in Bergisch Gladbach-Heidkamp eine Möglichkeit, erste Rennraderfahrungen zu sammeln. Die Strecke führt über 30 Kilometer bis zum Ziel im Kölner Rheinauhafen. Zeitmessung ist vorhanden, aber der Wettkampfdruck bleibt aus.

Gemeinsam mit den Teilnehmern von „Rund um Köln“ soll ein Beitrag zur Wiederaufforstung geleistet werden. Ein „Rund um Köln-Wald“ in der Nähe von Kürten ist geplant. Spenden können im Rahmen der Anmeldung zum Rennen oder über die Webseite www.rundumkoeln.de getätigt werden.

Das Rennen wird am 21. Mai 2023 live auf wdr.de und sportschau.de übertragen. Am Vortag, dem 20. Mai 2023, finden zudem die Bezirksmeisterschaften Köln-Bonn im Rheinauhafen statt, bei denen Nachwuchsfahrer in den Altersklassen U11 bis U19 Wettkampferfahrungen sammeln können.

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Gassi gehen mit Hundekotbeutel nun Pflicht – Änderungen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung

Gassi gehen mit Hundekotbeutel nun Pflicht – Änderungen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung

20 April 2023 von Darian Lambert

Ab sofort müssen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach beim Gassi gehen mit ihren Vierbeinern Hundekotbeutel mitführen. Dies wurde in der letzten Ratssitzung Ende März beschlossen und ist nun Teil der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.

Die Verunreinigung durch Hinterlassenschaften der Hunde ist seit langem ein Ärgernis, insbesondere auf Spielplätzen und Grünanlagen. Obwohl die Stadt keine Garantie für Sauberkeit durch die neue Regelung erwartet, erhofft sie sich dennoch eine deutliche Verbesserung der aktuellen Situation. In der Vergangenheit hatten von der Stadt aufgestellte Beutelspender nur wenig Erfolg gezeigt.

Zudem wurden weitere Änderungen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung vorgenommen. So wird die Straßenmusik, vor allem in Fußgängerzonen, insofern reguliert, dass Verstärkeranlagen generell verboten sind. Dies gibt den Ordnungskräften die Möglichkeit, zu laute Darbietungen vor Ort zu untersagen.

Die Vorschriften für Hausnummern an städtischen Gebäuden wurden ebenfalls konkretisiert. Größe und Voraussetzungen zur leichten Erkennbarkeit der Hausnummern sollen nun geregelt sein, um den Einsatzkräften von Polizei und Rettungsdiensten bei Notfällen eine schnellere Reaktion zu ermöglichen.

Die städtische Ordnungsbehörde erinnert Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer daran, bei künftigen Spaziergängen mit ihren Hunden im Stadtgebiet entsprechende Vorsorge für das Aufsammeln der Hinterlassenschaften zu treffen.

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Polizei sucht Zeugen nach Fahrerflucht: Weißer Kleinwagen kollidiert mit Linienbus und flüchtet

Polizei sucht Zeugen nach Fahrerflucht: Weißer Kleinwagen kollidiert mit Linienbus und flüchtet

19 April 2023 von Darian Lambert

Am Donnerstag, den 13. April, ereignete sich gegen 16:00 Uhr auf der Overather Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein weißer Kleinwagen mit einem Linienbus kollidierte und anschließend flüchtete. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder dem Fahrer geben können.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Kreuzungsbereich Friedrich-Offermann-Straße / Steinstraße / Am Stockbrunnen. Der Linienbus war auf der Overather Straße in Richtung Steinstraße auf der dafür vorgesehenen Busspur unterwegs. Der weiße Kleinwagen befand sich auf der Fahrspur rechts neben der Busspur und wollte offenbar kurz vor dem Kreuzungsbereich auf die linke Fahrspur wechseln. Dabei kam es zur Kollision mit dem Bus.

Nach dem Zusammenstoß fuhr der Kleinwagen geradeaus über den Kreuzungsbereich und entfernte sich in Richtung Kauler Straße. Der Bus erlitt einen Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich.

Der flüchtige Autofahrer soll männlich gewesen sein und einen Bart gehabt haben. Sein weißer Kleinwagen hatte das Kennzeichenfragment K-VC und sollte im vorderen linken Bereich beschädigt sein.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Fahrzeug oder zum flüchtigen Fahrer machen können, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der Straße Braunsberg

Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß auf der Straße Braunsberg

18 April 2023 von Darian Lambert

Am Montag, den 17. April, ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der Straße Braunsberg, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. In einer Rechtskurve stießen zwei Fahrzeuge frontal zusammen, woraufhin Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und ein Notarzt zur Unfallstelle eilten.

Im Kurvenbereich kam es zum Frontalzusammenstoß.

Eine 38-jährige Frau aus Kürten war mit ihrem Kia auf der Straße Braunsberg in Richtung Herkenrath unterwegs, als ihr in einer Rechtskurve ein entgegenkommender Ford auf ihrer Fahrspur auffiel. Der 30-jährige Fahrer des Fords aus Bergisch Gladbach gab an, während der Fahrt kurzzeitig das Bewusstsein verloren zu haben. Es kam zum Frontalzusammenstoß beider Fahrzeuge, die sich drehten und schließlich an einer Schutzplanke bzw. im Grünstreifen zum Stehen kamen.

Aufgrund der Aussage des Ford-Fahrers wurde sein Führerschein beschlagnahmt, da der Verdacht besteht, dass er aufgrund seiner körperlichen Verfassung nicht in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung.

Beide Unfallbeteiligten wurden mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, und die Straße Braunsberg war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

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"Karte kühler Orte" in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

„Karte kühler Orte“ in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine erfolgreiche Aktion gestartet, um kühle Orte in der Stadt zu identifizieren und öffentlich zugänglich zu machen. Die „Karte kühler Orte“ ist eine Initiative der städtischen Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt und wird von den Abteilungen StadtGrün und Geodatenmanagement unterstützt. Ziel ist es, an extrem heißen Tagen öffentlich zugängliche Orte zu identifizieren, an denen sich Bürgerinnen und Bürger abkühlen können.

Bereits Anfang März hatte die Stadt einen Aufruf gestartet, um Vorschläge von Bürgern, Organisationen und Einrichtungen zu sammeln. Die Resonanz ist bisher sehr vielversprechend: Der Entwurf der Karte verzeichnet bereits über 80 Einträge, darunter Schattenplätze, Kirchen und städtische Gebäude. Die Initiatorinnen sind zufrieden mit dem Auftakt und danken allen Beteiligten für ihre rege Beteiligung.

Um noch mehr kühle Orte zu identifizieren, erinnern Latschan und Behrendt an die laufende Aktion und bitten um weitere Meldungen. Besonders interessant sind gut erreichbare kühle Orte in Siedlungsbereichen und Innenräumen. Vorschläge können bis Ende April online unter https://arcg.is/1evGuX eingereicht werden. Auch nach diesem Datum bleibt die Möglichkeit, weitere Orte zu melden.

Die fertige Karte soll rechtzeitig zum Beginn der heißen Tage vorgestellt werden und für alle online abrufbar sein. Die Klimaschutzmanagerinnen betonen, dass nicht nur ältere Menschen, Kleinkinder oder Menschen mit Vorerkrankungen von dem Angebot profitieren sollen, sondern alle Bewohnerinnen und Bewohner von Bergisch Gladbach.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Klimaanpassung finden Sie auf der städtischen Webseite unter https://www.bergischgladbach.de/klimaanpassung.aspx. Um an der Umfrage teilzunehmen, besuchen Sie https://arcg.is/1evGuX.

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Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

17 April 2023 von Darian Lambert

Brand Gronau

Am heutigen Montag um 10:35 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Brand in einem Gewerbebetrieb an der Hermann-Löns-Straße im Stadtteil Gronau von Bergisch Gladbach informiert. Sofort wurden die hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2 sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Refrath, Paffrath/Hand und Stadtmitte zum Einsatzort geschickt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlhaus des Gewerbebetriebs brannte. Die Mitarbeiter hatten nach ersten eigenen Löschversuchen das Gebäude selbstständig verlassen können, und glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Brand Gronau

Die Feuerwehr begann unmittelbar mit den Löscharbeiten. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften den Brandherd in einer Zwischendecke des Kühlhauses. Um den Brand effektiv zu bekämpfen, musste die Zwischendecke mit technischem Gerät aufwändig geöffnet werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern entraucht. Ein modernes Feuerwehr-Entlüftungssystem minimierte den Schaden durch Brandrauch. Gegen 12:15 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Hermann-Löns-Straße teilweise vollgesperrt werden. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort, während weitere 10 Einsatzkräfte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherstellten.

Eingesetzte Einheiten waren unter anderem Feuer- und Rettungswache 1 und 2, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), A-Dienst (Einsatzleitungsdienst), Löschzüge Paffrath/Hand, Stadtmitte und Refrath, ein Rettungswagen sowie die Polizei.

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Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihre Pläne zum Ausbau der S-Bahn-Linie S11 im Teilabschnitt Bergisch Gladbach (Planfeststellungsabschnitt 2.2, Bergisch Gladbach Bahnhof – Tannenbergstraße) veröffentlicht. Ab heute, Montag, den 17. April 2023, sind die Pläne im Rathaus Bensberg öffentlich zugänglich, und Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensverbände können sie einsehen und Einwände erheben.

Die Unterlagen sind bis zum 16. Mai im Rathaus Bensberg, Zimmer E06 – E12, einsehbar. Die Pläne sind zudem online auf der Website des Eisenbahnbundesamts (EBA) unter eba.bund.de/anhoerung verfügbar. Einwände können bis zum 15. Juni beim EBA oder bei der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach schriftlich oder mündlich vorgebracht werden.

Falls Einwände erhoben werden, prüft das EBA diese und wägt zwischen allen Interessen ab. Anschließend erarbeitet die Behörde entsprechende Lösungen. Der Planfeststellungsbeschluss, der das Baurecht erteilt, wird erst nach Abschluss dieses Prozesses erlassen.

Die DB informiert zudem über die detaillierten Pläne bei einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 24. April um 18:30 Uhr im Spiegelsaal des Bürgerhauses Bergischer Löwe. Fachleute der DB Netz AG stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Ausbau der S11 finden Interessierte online unter www.sbahnkoeln.de und www.bergischgladbach.de/ausbau-s11.

Hintergrund

Der Eisenbahnknoten Köln ist einer der am stärksten frequentierten Bereiche im Streckennetz der Deutschen Bahn. Prognosen für das Jahr 2025 erwarten eine weitere Zunahme der Zugzahlen im Personen- und Güterverkehr. Um diesen Engpass zu bewältigen, sind umfangreiche Baumaßnahmen geplant, darunter der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke (Köln Messe/Deutz – Köln Hauptbahnhof – Köln Hansaring) sowie die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik.

Die geplanten Maßnahmen sollen eine dichtere Zugfolge ermöglichen als bisher und somit die Kapazität des Eisenbahnknotens erhöhen. Dazu sind der Neubau eines zusätzlichen Mittelbahnsteigs sowohl am Kölner Hauptbahnhof als auch in Köln Messe/Deutz vorgesehen. So kann in beiden Richtungen abwechselnd an zwei Bahnsteigkanten gehalten werden, wodurch die nächste S-Bahn schneller folgen kann.

Zusätzlich ist geplant, die Strecke der S 11 zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach zweigleisig auszubauen. Dieser Ausbau umfasst auch den Neubau neuer Bahnsteige in Bergisch Gladbach und Duckterath. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Eisenbahnknoten Köln zukunftsfähig zu gestalten und den wachsenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden.

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Wohnungsnot in NRW: Umzug aufs Land als mögliche Lösung?

Wohnungsnot in NRW: Umzug aufs Land als mögliche Lösung?

17 April 2023 von Darian Lambert

In Nordrhein-Westfalen (NRW) herrscht in den Großstädten ein Wohnungsmangel. Der Städte- und Gemeindebund NRW empfiehlt als Lösung den Umzug aufs Land. Hauptgeschäftsführer Christof Sommer betont, dass die Politik die Stärkung des ländlichen Raums als Ziel formulieren müsse, um den Wohnungsdruck auf die Großstädte zu lindern.

Gerd Landsberg, Bundesverbandskollege von Sommer, erklärt, dass bundesweit über 1,3 Millionen marktfähige Wohnungen, insbesondere in ländlichen Regionen, leer stehen. Eine bessere Verkehrsanbindung, etwa durch neue oder reaktivierte Bahnstrecken, könne dazu beitragen, dass Menschen in diesen Regionen gut und preiswert wohnen und leben können. Homeoffice-Arbeit biete hier zusätzliche Möglichkeiten.

Neben leistungsfähigem Internet für das Homeoffice sind laut Sommer auch Bildung, Kultur-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten wichtig, um Menschen auf dem Land anzusiedeln. Die Kommunen sollten finanziell so ausgestattet werden, dass sie diese Leistungen stemmen können. Momentan befürchtet Sommer jedoch, dass bei den vielen Milliarden für das Deutschland-Ticket keine Mittel mehr für den Ausbau im ländlichen Raum übrigbleiben.

Ein besserer Mobilitätszugang durch Schienenverkehr oder flexible Demand-Dienste ist laut Sommer entscheidend, um das Wohnen auf dem Land attraktiver zu machen. Die Druckunterschiede auf dem Wohnungsmarkt in NRW sind deutlich: Großstädte wie Köln, Bonn und Münster haben Leerstandsquoten von unter 3 Prozent, während Städte wie Werdohl und Altena im Sauerland Quoten von über 7 Prozent aufweisen.

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) stellt jedoch fest, dass selbst auf dem Land der Wohnraum knapp wird. Im ersten Halbjahr 2022 wuchs die Bevölkerung in NRW um rund 153.000 Menschen. Sie betont, dass der Trend „Raus in die ländlichen Räume“ schon länger zu beobachten ist, insbesondere bei Familien mit Kindern. Die Landesregierung unterstützt diesen Trend durch Förderprogramme und Mobilitätsentwicklungen.

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Immobiliencrash in Deutschland 2023? Eine Analyse verschiedener Szenarien

Immobiliencrash in Deutschland 2023? Eine Analyse verschiedener Szenarien

16 April 2023 von Darian Lambert

Rohbau

In den letzten Jahren verzeichnete Deutschland einen rasanten Anstieg der Immobilienpreise, der vor allem in Großstädten und deren Umgebung zu enormen Preisanstiegen führte. Inzwischen ist der Markt jedoch ins Stocken geraten. Zahlreiche Gründe wie hohe Baukosten und gestiegene Zinsen stehen hierfür im Vordergrund. Doch wie steht es um die Möglichkeit eines Immobiliencrashs in Deutschland? In diesem Artikel werden verschiedene Szenarien und Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt beleuchtet.

Ausgangssituation:

In den letzten Jahren stiegen die Immobilienpreise in ganz Deutschland. Die Nachfrage nach Wohnraum wurde durch Zuzug, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, und den Wunsch nach mehr Wohnfläche pro Person getrieben. Gleichzeitig sorgten extrem niedrige Zinsen dafür, dass Investments in Immobilien attraktiv waren. Heute kämpfen Baubranche und Immobilienmarkt jedoch mit Inflation und höheren Zinsen.

Drei mögliche Szenarien:

  1. Preise stagnieren auf hohem Niveau: Einander wechselnde Einflussfaktoren könnten sich gegenseitig ausgleichen, sodass die Immobilienpreise seitwärts bewegen. Solange die Zinsen nicht drastisch ansteigen, werden viele Eigentümer ihre Kreditraten bewältigen können.
  2. Kurzer Knick und starker Anstieg: Wenn die Zinsen doch noch deutlich ansteigen, könnten einige Eigentümer gezwungen sein, ihre Immobilie zu verkaufen. Dies würde kurzzeitig zu einem Überangebot führen, das aber wieder verschwindet, sobald die Zinsen zurückgehen.
  3. Preise sinken: Höhere Zinsen könnten dazu führen, dass weniger Menschen sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können, und Investoren günstigere Kredite suchen. Dies könnte die Preise soweit sinken lassen, dass die Rendite durch die Miete wieder so hoch ist, dass die Zinskosten einfacher abgedeckt werden können.

Fazit:

Ein Immobiliencrash in Deutschland im Jahr 2023 erscheint unwahrscheinlich, da es weder panische Verkäufe noch drastische Preisrückgänge oder Banken gibt, die zahlreiche Immobilien versteigern müssen. Immobilieninvestments bleiben ein vergleichsweise sicheres Asset, vor allem, weil sie gut gegen Inflation geschützt sind.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass niemand mit Sicherheit vorhersagen kann, ob es zu einem spürbaren Preisrückgang kommen wird. Dennoch erscheint ein Immobiliencrash wie zu Beginn der Finanzkrise in den USA äußerst unwahrscheinlich. Immobilien in Deutschland bleiben weiterhin eine zuverlässige und vergleichsweise sichere Anlageform.

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Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

14 April 2023 von Darian Lambert

Am Donnerstag, dem 13. April, kam es auf der Hauptstraße in Rösrath zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der Hauptstraße

Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 63-jähriger Rösrather mit seinem Ford in Richtung Hoffnungsthal fuhr. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Daimler eines 58-jährigen Rösrathers kollidierte. Dieser war gemeinsam mit seiner 26-jährigen Beifahrerin in Richtung Rösrath unterwegs.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden umgehend zum Unfallort entsandt. Der 63-jährige Unfallverursacher gab an, dass er vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hätte.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurden alle drei Unfallbeteiligten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der 58-jährige Fahrer des Daimlers und seine Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden stationär aufgenommen. Der 63-jährige Unfallverursacher konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung seiner leichten Verletzungen wieder verlassen.

Der Führerschein des 63-jährigen Rösrathers wurde beschlagnahmt, und ihm droht nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Unfallaufnahme und die anschließende Räumung der Unfallstelle war die Hauptstraße für rund 90 Minuten vollständig gesperrt.

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