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Einbruch in Handwerkerfahrzeug: Werkzeuge in Schildgen gestohlen

02 April 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen kam es am vergangenen Wochenende zu einem Diebstahl aus einem Handwerkerfahrzeug. Der Vorfall wurde am Sonntagmorgen (31. März) gegen 06:00 Uhr von einem Mitarbeiter gemeldet.

Symbolbild, nicht der echte Transporter

Transporter in Schildgen aufgebrochen

Nach Angaben der Polizei hatte der Firmenmitarbeiter den Ford Transit bereits am Freitagmittag (28. März) am Unterscheider Weg am Fahrbahnrand abgestellt. Als er das Fahrzeug wieder nutzen wollte, stellte er Beschädigungen an der Schiebetür fest.

Die Täter hatten offenbar gewaltsam Zugang zum Transporter verschafft und daraus hochwertige Werkzeuge und Maschinen entwendet. Der Sachschaden liegt laut ersten Schätzungen im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und bittet nun um Unterstützung aus der Bevölkerung.

📞 Wer am Wochenende rund um den Unterscheider Weg verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Gerade in Wohngebieten kommt es immer wieder zu Diebstählen aus Handwerkerfahrzeugen, weshalb die Polizei auch präventiv rät, keine wertvollen Arbeitsmaterialien über Nacht im Fahrzeug zu belassen.

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Historische Entscheidung: Bensberg und Bergisch Gladbach gehen künftig getrennte Wege

01 April 2025 von Felix Morgenstern

Nach jahrzehntelanger Zugehörigkeit ist es nun offiziell: Bensberg und Bergisch Gladbach werden künftig zwei eigenständige Städte bilden. Mit dem Beschluss der Landesregierung und der Zustimmung beider Stadtparlamente wird eine historische Trennung vollzogen, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt – für Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger sowie die regionale Identität.

Zwei Städte, zwei Identitäten

Was viele Bensbergerinnen und Bensberger bereits seit Jahren spürten, wird jetzt Realität: Bensberg bekommt seinen eigenen Stadtnamen und Verwaltungssitz. Die Entscheidung basiert auf einem zunehmenden Wunsch nach mehr Eigenständigkeit – kulturell, politisch und wirtschaftlich.

Bergisch Gladbach und Bensberg sind in den letzten Jahrzehnten zwar zusammengewachsen, doch unterschiedliche Entwicklungen und örtliche Besonderheiten hätten zuletzt verstärkt den Wunsch nach einer klareren Trennung bestärkt.

„Wir wollen die Chance nutzen, unsere Stärken eigenständig weiterzuentwickeln und dabei unsere eigene Handschrift zu zeigen,“ erklärt ein Sprecher der künftigen Stadt Bensberg.

Ab wann ist die Trennung wirksam?

Die offizielle Aufteilung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Bereits jetzt laufen intensive Vorbereitungen auf Verwaltungsebene, etwa zur Neuverteilung von Zuständigkeiten, Personal und Infrastruktur. Auch die zukünftige Grenzziehung innerhalb des Stadtgebiets ist bereits weitgehend definiert.

Die Stadt Bergisch Gladbach wird in ihrer bisherigen Form fortbestehen, verliert allerdings Bensberg als Stadtteil. Dafür erhält Bensberg eigene Strukturen, inklusive Rathaus, Stadtrat und Stadtverwaltung.

Was ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger?

In einem ersten Schritt sollen Bürgerservices dezentralisiert und vor Ort gestärkt werden. Künftig wird es zwei getrennte Stadtverwaltungen geben – was für Bürgerinnen und Bürger kürzere Wege und mehr Mitsprachemöglichkeiten vor Ort bedeuten soll.

Zudem wird es eigene Stadtlogos, Internetauftritte und Verwaltungsnummern geben. Auch Kfz-Kennzeichen könnten künftig voneinander abweichen – eine Entscheidung hierzu steht allerdings noch aus.

Kritik und Zustimmung in der Bevölkerung

Während viele Bensbergerinnen und Bensberger die Entscheidung als überfälligen Schritt zu mehr Selbstbestimmung feiern, gibt es in Bergisch Gladbach auch kritische Stimmen, die den hohen Verwaltungsaufwand und mögliche Kosten bemängeln.

Auch die Frage, wie gemeinsame Infrastrukturprojekte – etwa im Verkehr oder im Schulbereich – künftig koordiniert werden sollen, sorgt für Diskussionsstoff.

Ein Neuanfang mit Symbolkraft

Mit dem Schritt in die Eigenständigkeit beginnt für beide Städte ein neues Kapitel. Der Wunsch nach klaren Strukturen und mehr kommunaler Autonomie war letztlich ausschlaggebend. Ob Bensberg als neue Stadtverwaltung an Strahlkraft gewinnt und wie sich die Zusammenarbeit mit Bergisch Gladbach künftig gestaltet, bleibt abzuwarten.

Fest steht: Die Region formt sich neu – mit Mut zur Veränderung und Blick in die Zukunft.

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Neuer e-Bike-Standort in Odenthal-Glöbusch: Virtuelle Station stärkt nachhaltige Mobilität

01 April 2025 von Felix Morgenstern

Das Bergische e-Bike-Netzwerk wächst weiter: In Odenthal-Glöbusch wurde jetzt eine neue Virtuelle Station an der Bushaltestelle „Glöbusch, Schöne Aussicht“ eingerichtet. Damit reagieren der Rheinisch-Bergische Kreis, die Gemeinde Odenthal und die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) auf die steigende Nachfrage in der Region nach flexibler und umweltfreundlicher Mobilität.

Neue Station ersetzt wenig genutzten Standort

Mit der Eröffnung des neuen Standorts wurde die bisherige Station an der „Eikamp Schule“ geschlossen – dort war die Auslastung geringer. Die neue Station ist sowohl in der nextbike-App sichtbar als auch durch ein Hinweisschild am Haltestellenmast vor Ort gekennzeichnet.

Ein weiterer Schritt zur vernetzten Mobilität

„Mit dem neuen Standort stellen wir eine noch bessere Vernetzung unserer Mobilitätsangebote sicher und stärken den Umstieg aufs Rad, insbesondere für Pendlerinnen und Pendler“, erklärt René Höller, Manager für Intermodalität bei der RVK.

Das neue Angebot ist bewusst so positioniert, dass es sich optimal mit dem öffentlichen Nahverkehr kombinieren lässt – eine nahtlose Verbindung von Bus, Bahn und e-Bike wird damit weiter gestärkt.

Bergisches e-Bike: Flexibel, digital und kreisweit nutzbar

Aktuell stehen im Rheinisch-Bergischen Kreis rund 148 e-Bikes zur Verfügung. Sie verteilen sich auf 14 feste und 32 virtuelle Stationen. Die nextbike-App ermöglicht eine einfache Buchung und zeigt in Echtzeit die Verfügbarkeit an den jeweiligen Standorten an.

Ein besonderes Plus:

  • VRS-Abo-Kundinnen und -Kunden, z. B. mit Deutschlandticket, fahren die ersten 30 Minuten kostenlos,
  • anschließend kostet die Nutzung 1 Euro pro 30 Minuten.
  • Ohne Abo beträgt der Preis 2 Euro pro 30 Minuten.

Zukunftsorientierte Mobilität für die Region

Mit der Erweiterung um den Standort Glöbusch setzt der Rheinisch-Bergische Kreis erneut ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und moderne Verkehrsvernetzung. Ziel ist es, den Zugang zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln weiter zu erleichtern und so langfristig einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in der Region zu leisten.

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Drei Jahre später: Bergisch Gladbach unterstützt Butscha weiterhin nach der Befreiung

Drei Jahre später: Bergisch Gladbach unterstützt Butscha weiterhin nach der Befreiung

31 März 2025 von Iryna Hornieva

Genau drei Jahre sind seit der Befreiung von Butscha vergangen. Der 31. März 2022 hat tiefe Wunden in den Herzen der Ukrainer hinterlassen. Doch für den Partnerschaftsverein Bergisch Gladbach – Butscha e.V. bedeutete dieser Tag zugleich, so schwer er auch war, den Beginn einer neuen Zusammenarbeit.

„Die Kraft und Entschlossenheit, mit der die Menschen in Butscha seit 2022 ihren Alltag wiederaufbauen und eine neue Zukunft gestalten, ist einfach beeindruckend“, sagt Frank Haag, der Vorsitzende des Vereins. „Diese Haltung verdient unseren Respekt und unsere Unterstützung.“

Von Anfang an begleitet der Verein die Menschen in der Ukraine auf dem Weg der Erholung und des Wiederaufbaus von Butscha. In dieser Zeit wurden bereits mehr als zehn Hilfstransporte organisiert. Ein weiterer ist gerade unterwegs. Persönlicher Austausch und konkrete Hilfe sind nicht nur an sich wichtig, sondern auch, weil sie ein Zeichen sind: Wir stehen an eurer Seite.

Die Verbindung zwischen Bergisch Gladbach und Butscha ist in letzter Zeit stärker geworden – nicht nur durch Transporte, sondern vor allem durch Begegnungen. Jugendliche aus beiden Städten haben sich bereits zweimal gegenseitig besucht. Das nächste Treffen ist für 2025 geplant. Außerdem waren Delegationen aus Butscha zu Gast in Bergisch Gladbach. Aus Gesprächen sind enge Beziehungen entstanden, aus Partnerschaft wurde Freundschaft.

Diese Freundschaft lebt durch den Dialog, durch das Zuhören und das gemeinsame Tun. Sie ist offen, ehrlich – und sie bleibt bestehen.

Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, findet alle nötigen Informationen auf der Website www.butscha.gl.

Auch der „Honig für Butscha“ ist noch erhältlich – ein kleines Glas Solidarität mit großer Wirkung.

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Три роки потому: Бергіш-Гладбах продовжує підтримувати Бучу після звільнення

Три роки потому: Бергіш-Гладбах продовжує підтримувати Бучу після звільнення

31 März 2025 von Iryna Hornieva

Рівно три роки минуло після звільнення Бучі. День 31 березня 2022 року залишив глибокі  рани у серцях українців. Та для Асоціації міст-побратимів Bergisch-Gladbach – Butscha e.V  цей день водночас став хоч і важким, але початком нової співпраці.

 «Сила та рішучість, з якою люди в Бучі відновлюють своє повсякденне життя з 2022 року та будують нове майбутнє просто вражаюча, – говорить Франк Хааг, голова Асоціації. Це ставлення заслуговує нашої поваги і нашої підтримки».

Від самого початку Асоціація допомагає українцям на шляху відновлення та відбудови Бучі. За цей час вже організовано більше десяти рейсів з допомогою. Ще один вантаж саме у дорозі. Особистий обмін та конкретна допомога важливі не лише як такі, а тому, що це знак: ми на вашому боці.

Зв’язок між Бергіш-Гладбахом і Бучею останнім часом зміцнів, і не лише завдяки транспорту, але й особливо завдяки зустрічам. Молодь з обох міст уже двічі відвідувала міста один одного. Наступна зустріч запланована на 2025 рік. Крім того делегації з Бучі також були гостями в Бергіш-Гладбаху. Міцні стосунки виникли з розмов, а з партнерства – дружба.

Ця дружба процвітає завдяки діалогу, вмінню слухати, робити щось разом. Вона відкрита, чесна і вона триває.

Кожен, хто хоче підтримати роботу Асоціації, може знайти всю необхідну інформацію на сайті www.butscha.gl.

Ще є в наявності «Мед для Бучі» – маленька баночка солідарності із значним ефектом.

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Schonende Waldpflege im Wasserschutzgebiet: Rückepferd im Einsatz an der Großen Dhünn-Talsperre

Schonende Waldpflege im Wasserschutzgebiet: Rückepferd im Einsatz an der Großen Dhünn-Talsperre

31 März 2025 von Darian Lambert

Die Waldarbeiten rund um die Große Dhünn-Talsperre gehen in diesem Frühjahr in die finale Phase – und das auf besonders behutsame Weise: Der Forstbetrieb des Wupperverbandes setzt in der Pflege des rund 780 Hektar großen Wasserschutzwaldes gezielt auf ein Rückepferd. Diese traditionelle Methode kommt zwischen Dezember und Mitte April zum Einsatz und schont dabei Boden und Wasserhaushalt gleichermaßen.

Unternehmer Olav Stracke und sein Pferd Elli helfen dem Wupperverband bei der Pflege des Wasserschutzwaldes Foto: Wupperverband

Im Mittelpunkt der aktuellen Maßnahme steht ein rund 60-jähriger Eichenbestand, dessen Gleichförmigkeit durch gezielte Eingriffe aufgebrochen wird. Einzelne, besonders vitale Bäume werden freigestellt, um mehr Licht zu erhalten und sich besser zu entwickeln. Das Ergebnis ist ein vielfältigerer, stabilerer Mischwald, der widerstandsfähiger gegenüber Klimastress, Starkregen, Sturmereignissen oder Schädlingsbefall ist.

Gerade im sensiblen Wasserschutzgebiet ist ein sorgsamer Umgang mit dem Waldboden essenziell: Der Boden fungiert hier nicht nur als Lebensgrundlage für Bäume, sondern auch als natürlicher Wasserfilter. Je ungestörter diese Funktion bleibt, desto geringer ist der Aufwand für die spätere Trinkwasseraufbereitung.

Der Einsatz von Rückepferden erweist sich dabei als ideale Lösung: Im Vergleich zu schweren Forstmaschinen verursachen sie deutlich weniger Bodendruck und stören die empfindliche Struktur des Waldbodens kaum. In diesem Fall zeigte sich sogar, dass der schonende Einsatz auch wirtschaftlich tragfähig ist.

Der eingesetzte Rückepferd-Unternehmer bringt viel Erfahrung mit: Er arbeitet hauptberuflich mit seinen Pferden, die er sowohl für Waldarbeit als auch für Kutschfahrten einsetzt. Die Arbeit im Wald verlangt nicht nur eine intensive Ausbildung der Tiere, sondern auch ein feines Gespür für deren Belastung. Während die Pferde auf Kommando arbeiten, kümmert sich der Unternehmer um das An- und Abhängen der Stämme. Um die Gesundheit der Tiere zu sichern, wird streng auf regelmäßiges Training und angepasste Arbeitszeiten geachtet.

Weitere Informationen zur Waldbewirtschaftung an der Großen Dhünn-Talsperre und den weiteren Talsperren des Wupperverbandes finden Interessierte unter: www.wupperverband.de im Bereich Forst.

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Schloßstraße: Einbahnstraßenregelung ab Sommer 2025 geplant

Schloßstraße: Einbahnstraßenregelung ab Sommer 2025 geplant

31 März 2025 von Darian Lambert

Mit dem Frühling kommt Bewegung in den Umbau der Schloßstraße: Die Arbeiten am Bauabschnitt 4.1 schreiten voran und dehnen sich nun bis zur Hausnummer 82 aus – inklusive der Passage an der Einmündung zur Gartenstraße. Diese bleibt trotz der Bauarbeiten weiterhin befahrbar.

Ziel der aktuellen Maßnahmen ist es, die baulichen Voraussetzungen für eine neue Verkehrsregelung zu schaffen: Ab Sommer 2025 soll die Schloßstraße – trotz laufender Bauarbeiten – in eine temporäre Einbahnstraße umgewandelt werden. Geplant ist eine Durchfahrt vom Emilienbrunnen bis zur Ausfahrt Am Stockbrunnen. Gleichzeitig wird auch die Gartenstraße umfassend saniert. Nach deren Fertigstellung soll der Einbahnstraßenverkehr über die Gartenstraße umgeleitet werden, während die restliche Schloßstraße weiter modernisiert wird.

Die Stadt verspricht sich von der Maßnahme eine spürbare Entlastung für den Verkehr und den lokalen Handel während der Umbauphase. Die Einbahnstraßenregelung gilt voraussichtlich bis zum Abschluss der gesamten Arbeiten Ende 2025.

Aktuelle Informationen zum Projekt sowie ein Bautagebuch finden Interessierte auf der städtischen Webseite unter
www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx. Wer stets auf dem neuesten Stand bleiben möchte, kann sich per E-Mail an inhk.bensberg@stadt-gl.de für den Baustellen-Newsletter anmelden.

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Wieder Skandal an der Mohnwegschule: Eltern und Handwerker schlagen Alarm

Wieder Skandal an der Mohnwegschule: Eltern und Handwerker schlagen Alarm

28 März 2025 von Felix Morgenstern

Der Schock sitzt tief an der Mohnwegschule im Stadtteil Refrath – nur eine Woche nach dem ersten Vorfall hat sich erneut eine Lampenhalterung von der Decke gelöst. Zwar wurde niemand verletzt, doch die Frage nach der Sicherheit der Schülerinnen und Schüler steht nun drängender denn je im Raum. Wie die Stadt Bergisch Gladbach auf Anfrage mitteilt, wurden am Freitagmorgen alle Lampen im Gebäude nochmals überprüft – mit ernüchterndem Ergebnis: Mehrere Halterungen seien nicht ausreichend stabil gewesen. Eine beauftragte Elektro-Fachfirma soll nun dringend nachbessern, am Montag ist eine erneute Bauabnahme durch die Stadt angekündigt. Bis dahin bleibt das Gebäude geschlossen, der Unterricht wird weiterhin ausgelagert.

Symbolbild

„Wir nehmen die Angelegenheit sehr ernst und werden die Ferien intensiv nutzen, nochmals alles zu überprüfen und etwaige Mängel umgehend abzustellen“, versichert Thore Eggert, der zuständige Beigeordnete der Stadt.

Doch die Kritik am Umgang mit der Situation wächst – und sie kommt inzwischen nicht nur von Eltern, sondern auch aus dem lokalen Handwerk. Mehrere Refrather Unternehmer und Handwerksbetriebe haben sich bei unserer Redaktion gemeldet und schildern ihre Fassungslosigkeit über die Zustände an der Mohnwegschule. Ein Handwerksmeister berichtet, man habe der Stadt und der Schule mehrfach Hilfe bei Reparaturarbeiten angeboten – teilweise sogar auf eigene Kosten. Ein Unternehmer aus Refrath ging noch weiter: Er bot an, die maroden Schultoiletten vollständig aus eigener Tasche zu sanieren. Doch sämtliche Angebote seien ignoriert oder abgelehnt worden.

Die Kritik geht weiter: Die Firmen, die derzeit von der Stadt für Reparaturen beauftragt werden, seien häufig nicht qualifiziert genug. „Das sind keine guten Fachfirmen, sondern oft Billiglösungen“, so ein ortsansässiger Handwerker. „Das lokale Handwerk wird außen vor gelassen – wir dürfen nicht einmal Kleinstaufträge übernehmen, weil wir offenbar nicht auf der Liste der ‘erlaubten’ Firmen stehen.“

In der Elternschaft wächst unterdessen der Unmut. Einige Eltern haben angekündigt, ihre Kinder künftig nicht mehr in die betroffenen Schulräume zu schicken – zu groß ist das Misstrauen gegenüber den Sicherheitszusagen der Stadt. Die Kommunikation mit der Schule gestaltet sich dabei zunehmend schwierig. Eine direkte Reaktion der Schulleitung liegt bis Redaktionsschluss nicht vor. Schulleiterin I. Moßner verweist in sämtlichen Anfragen auf die Pressestelle der Stadt und vermeidet öffentliche Stellungnahmen.

Was bleibt, ist ein wachsendes Gefühl der Hilflosigkeit – bei Eltern, Kindern und Handwerkern gleichermaßen. Während das Vertrauen in Verwaltung und Schulleitung bröckelt, hoffen viele auf einen echten Neuanfang nach den Osterferien – mit mehr Transparenz, mehr Sicherheit und endlich einem offenen Ohr für die Menschen vor Ort.

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Ohne Versicherung und mit gestohlenem E-Scooter: 18-Jähriger in Bergisch Gladbach gestoppt

27 März 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstag (25. März) wurde ein 18-jähriger Bergisch Gladbacher von einer Streife des Verkehrsdienstes auf der Alten Wipperfürther Straße angehalten. Der junge Mann war mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen unterwegs – ein klarer Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Gestohlener E-Scooter in Fahndungsdatenbank

Im Rahmen der Kontrolle konnte der Fahrer keinen Nachweis über einen Versicherungsschutz für das Fahrzeug erbringen. Eine Überprüfung ergab außerdem, dass der E-Scooter zur Fahndung ausgeschrieben war – er war zuvor gestohlen worden.

Der 18-Jährige erklärte gegenüber der Polizei, er habe den Scooter von einem flüchtigen Bekannten erworben und nicht gewusst, dass es sich um Diebesgut handelt.

Strafanzeige und Sicherstellung

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Hehlerei sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Der E-Scooter wurde sichergestellt.

Die Polizei Rhein-Berg bittet um weitere Hinweise im Zusammenhang mit dem gestohlenen Fahrzeug unter der Telefonnummer 📞 02202 205-0.

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Hochhausbrand Bergisch Gladbach

Großbrand im Wohnpark Gronau: Feuerwehr rettet Kleinkinder aus verrauchten Fluren

27 März 2025 von Felix Morgenstern

Am Mittwochmorgen (26. März) kam es in einem Mehrfamilienhaus im Wohnpark Gronau in Bergisch Gladbach zu einem Wohnungsbrand mit dramatischen Szenen. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften im Einsatz. Dank des schnellen und professionellen Eingreifens konnten zwei Kleinkinder sowie weitere Hausbewohner gerettet werden.

Vollbrand im sechsten Obergeschoss – Flammen schlagen bis ins achte Stockwerk

Um 07:38 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über Rauchentwicklung auf einem Balkon im 6. Obergeschoss informiert. Mehrere Anrufer alarmierten die Rettungskräfte, woraufhin umgehend ein Großaufgebot gemäß Voralarmierungsplan zum Einsatzort in der Mülheimer Straße entsandt wurde.

Bereits bei Anfahrt war die starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Balkon samt Wohnung in Vollbrand, die Flammen schlugen bis ins achte Obergeschoss.

Dramatische Rettung: Zwei Kleinkinder aus Rauch gerettet

Während sich die Feuerwehr auf die Menschenrettung konzentrierte, entdeckte ein Trupp im verrauchten Flurbereich vor der Brandwohnung zwei orientierungslose Kleinkinder. Die Kinder wurden sofort ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Glücklicherweise blieben sie unverletzt, wie ein Notarzt bestätigte.

Eine weitere Person erlitt schwere Verletzungen, vier weitere wurden leicht verletzt. Insgesamt wurden 55 Menschen vor Ort medizinisch untersucht und betreut, darunter auch viele Hausbewohner, die in einem benachbarten Autohaus untergebracht wurden.

Mehrere Wohnungen betroffen – Notunterkünfte eingerichtet

Der Brand konnte gegen 8:30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Mittagsstunden. Insgesamt wurden fünf Wohnungen durch Flammen, Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen – sie sind derzeit nicht bewohnbar.

Die Stadt Bergisch Gladbach stellte für zwei betroffene Familien Notunterkünfte zur Verfügung.

Straßensperrungen und Verkehrschaos im Berufsverkehr

Während des Einsatzes blieb die Mülheimer Straße zwischen Gierather Straße und Damaschkestraße voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr in der Innenstadt.

Großeinsatz mit 100 Kräften – Polizei übernimmt Ermittlungen

Die Feuerwehr war mit Kräften der Wachen 1 und 2 sowie den Löschzügen Bensberg und Schildgen im Einsatz. Die Leitung lag beim A-Dienst, unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Leitenden Notarzt und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst des Kreises.

Eine Einsatzkraft der Feuerwehr verletzte sich leicht.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der Brandort von der Polizei beschlagnahmt, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

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