Archiv | Dezember, 2024

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Einbruch in Heidkamper Einfamilienhaus: Polizei sucht Zeugen und gibt Präventionstipps

23 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend (22.12.) wurde in ein Einfamilienhaus am Talweg im Bergisch Gladbacher Stadtteil Heidkamp eingebrochen. Der Bewohner stellte den Einbruch gegen 20:00 Uhr fest, nachdem er das Haus zuvor nur kurzzeitig verlassen hatte. Die Polizei ermittelt und ruft Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.

Täter drangen über Terrassentür ein

Nach ersten Ermittlungen ereignete sich der Einbruch zwischen 17:45 Uhr und 20:00 Uhr. Der oder die Täter verschafften sich Zugang zum Haus, indem sie eine Terrassentür gewaltsam aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie mehrere Räumlichkeiten nach Wertgegenständen. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter Schmuck, dessen Wert bislang noch nicht beziffert werden konnte.

Die Tat hinterlässt Spuren, nicht nur materiell, sondern auch emotional: Einbruchopfer berichten häufig von einem Gefühl der Unsicherheit, wenn das eigene Zuhause in ihrer Abwesenheit durchwühlt wird.

Polizei sucht dringend Zeugen

Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Dennoch sind Hinweise aus der Bevölkerung entscheidend, um die Täter zu ermitteln. Wer am Sonntag im Bereich Talweg in Heidkamp verdächtige Personen, Fahrzeuge oder ungewöhnliche Aktivitäten beobachtet hat, wird gebeten, sich mit dem Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 in Verbindung zu setzen.

Einbruchschutz: Prävention ist der beste Schutz

Um weiteren Einbrüchen vorzubeugen, empfiehlt die Polizei, präventive Maßnahmen zum Schutz des Eigenheims zu ergreifen. Dazu zählen stabile Türen und Fenster, Sicherheitsschlösser und Bewegungsmelder. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, auf sichtbare Schutzmaßnahmen zu achten, da Einbrecher häufig ungesicherte oder schlecht beleuchtete Zugänge bevorzugen.

Die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg bietet kostenfreie und unverbindliche Beratungsgespräche an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden, um individuell auf ihre Immobilie zugeschnittene Sicherheitslösungen zu besprechen.

Gemeinschaft schützt

Die Polizei appelliert zudem an die Nachbarschaft, wachsam zu sein und aufeinander zu achten. Verdächtige Beobachtungen sollten nicht ignoriert, sondern unverzüglich gemeldet werden. Nachbarschaftliche Netzwerke und gegenseitige Unterstützung können dazu beitragen, die Sicherheit im Wohngebiet zu erhöhen.

Einbrüche, wie der aktuelle Fall in Heidkamp, verdeutlichen, wie wichtig sowohl technische Sicherungen als auch eine aufmerksame Nachbarschaft für den Schutz vor Kriminalität sind.

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Bahnstrecke zwischen Köln und Aachen nach Güterzug-Unfall wieder freigegeben

21 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Nach wochenlangen Reparaturen können Pendler und Reisende zwischen Köln und Aachen aufatmen: Die Bahnstrecke ist vollständig instand gesetzt, und ab Samstag verkehren sowohl Fernzüge als auch S-Bahnen wieder ohne Umleitungen oder Einschränkungen. Die Regionalzüge fahren bereits seit einiger Zeit regulär.

Hintergrund: Schwerer Güterzug-Unfall bei Kerpen

Der Unfall ereignete sich Ende November, als ein Güterzug bei Kerpen mit einem Bauzug kollidierte. Die Lok und mehrere Waggons entgleisten, was erhebliche Schäden an der Strecke verursachte. Drei Menschen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Die Ursache des Unfalls ist weiterhin ungeklärt, wie die Deutsche Bahn mitteilte.

Wochenlange Störungen im Bahnverkehr

Der Unfall hatte weitreichende Folgen für den Nah- und Fernverkehr in der Region. Während der Nahverkehr relativ schnell wieder aufgenommen werden konnte, blieben im Fernverkehr Verbindungen lange unterbrochen. Besonders betroffen waren ICE- und Eurostar-Züge, die bis zuletzt umgeleitet wurden oder ausfielen.

Reparaturarbeiten erfolgreich abgeschlossen

Die Reparaturen umfassten den Austausch von 2,2 Kilometern Schienen sowie umfangreiche Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik. Die größte Herausforderung stellte der Austausch von rund 1.800 Betonschellen dar, die speziell angefertigt werden mussten. Die Arbeiten wurden fristgerecht abgeschlossen, sodass der Bahnverkehr auf dieser wichtigen Strecke wieder vollständig aufgenommen werden konnte.

Weitere Arbeiten im kommenden Jahr geplant

Trotz der abgeschlossenen Reparaturen gilt auf dem betroffenen Streckenabschnitt vorerst eine reduzierte Geschwindigkeit für Züge. Anfang 2025 sollen zusätzliche Arbeiten an den Oberleitungen durchgeführt werden, die bis Februar abgeschlossen sein sollen, so die Bahn.

Erleichterung für Reisende

Die Wiedereröffnung der Strecke ist eine große Erleichterung für die Pendler und Reisenden, die in den vergangenen Wochen Geduld und Flexibilität zeigen mussten. Mit dem Abschluss der Arbeiten kehrt auf der Strecke Köln–Aachen ein Stück Normalität zurück.

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Schnellzug vor der Abfahrt im Bahnhof

Teile des Kölner Hauptbahnhofs nach zurückgelassenem Koffer kurzzeitig gesperrt

21 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitagabend (20.12.) führte ein zurückgelassener Koffer am Kölner Hauptbahnhof zu einer kurzfristigen Sperrung von Bereichen des Bahnhofs. Nach einer gründlichen Überprüfung gab die Bundespolizei jedoch schnell Entwarnung: Der Koffer war leer.

Sicherheitsmaßnahmen nach Fund des Koffers

Der herrenlose Koffer wurde kurz vor 17 Uhr im Hauptgebäude des Hauptbahnhofs entdeckt. In solchen Fällen erfolgt ein standardisierter Ablauf: Der oder die Besitzerin wird zunächst ausgerufen. Da sich jedoch niemand meldete, wurden gegen 17.30 Uhr der Haupteingang des Bahnhofs sowie die Gleise 1 und 2 vorsorglich gesperrt. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass keine Gefahr für Reisende und Mitarbeitende besteht.

Entwarnung und Wiederaufnahme des Betriebs

Nach einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der Koffer leer war und keine Gefahr darstellte. Gegen 18.25 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben, und der Betrieb konnte normal fortgesetzt werden.

Erhöhte Sensibilität nach ähnlichen Vorfällen

In den letzten Wochen kam es in Köln mehrfach zu Großeinsätzen aufgrund herrenloser Koffer. So wurde beispielsweise auf einem Weihnachtsmarkt ein Koffer mit Sand entdeckt, der ebenfalls eine Evakuierung auslöste. Angesichts dieser Vorfälle bleibt die Polizei wachsam und ruft dazu auf, Gepäckstücke niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Weitere Ermittlungen eingeleitet

Die Bundespolizei hat angekündigt, die Videoaufnahmen des Bahnhofs auszuwerten, um die Person zu identifizieren, die den Koffer zurückgelassen hat.

Reisende werden weiterhin gebeten, verdächtige Gegenstände sofort der Polizei zu melden, um unnötige Einsätze zu vermeiden und die Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten.

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Motorradunfall

Overath: Polizei sucht flüchtigen Motorradfahrer nach Zusammenstoß mit Fußgänger

21 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (19.12.) kam es in Overath zu einem Unfall am Kreisverkehr Hauptstraße/Siegburger Straße, bei dem ein Fußgänger mit einem Motorradfahrer kollidierte. Der Fahrer des Kraftrads entfernte sich jedoch unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen oder dem flüchtigen Fahrer selbst.

Unfallhergang

Der Vorfall ereignete sich gegen 17:40 Uhr. Ein 22-jähriger Fußgänger aus Overath überquerte die Hauptstraße aus Richtung Ferrenberg in Richtung Siegburger Straße auf einem Fußgängerüberweg. Gleichzeitig verließ ein Motorradfahrer den Kreisverkehr in Richtung Heiligenhaus und übersah dabei den Fußgänger. Beim Zusammenstoß stürzte der Fußgänger und erlitt leichte Verletzungen.

Der Motorradfahrer hielt zunächst an und sprach den Fußgänger an. Statt jedoch seine Personalien zu hinterlassen oder auf Hilfe zu warten, fuhr er anschließend in Richtung Heiligenhaus davon.

Beschreibung des Fahrers und Fahrzeugs

Der Fußgänger konnte den Motorradfahrer und sein Fahrzeug wie folgt beschreiben:

  • Fahrer: Männlich, etwa 185 bis 195 cm groß, circa 20 Jahre alt, europäisches Erscheinungsbild, sprach akzentfreies Deutsch, hatte blonde Haare und trug dunkle Motorradbekleidung sowie einen schwarzen Helm.
  • Motorrad: Schwarze Rennmaschine mit grünen Applikationen.

Polizei bittet um Hinweise

Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den flüchtigen Motorradfahrer geben können. Auch der Fahrer selbst wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise können unter der Telefonnummer 02202 205-0 an das Verkehrskommissariat übermittelt werden.

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Verpflichtung, bei einem Unfall am Ort zu bleiben, Hilfe zu leisten und seine Personalien anzugeben. Fahrerflucht ist eine Straftat, die mit hohen Strafen geahndet wird.

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Fragwürdige Rolle der SPD und Klaus Waldschmidt bei der Wohnungsnot in Bergisch Gladbach

Fragwürdige Rolle der SPD und Klaus Waldschmidt bei der Wohnungsnot in Bergisch Gladbach

21 Dezember 2024 von Darian Lambert

Die angespannte Wohnraumsituation in Bergisch Gladbach ist kein Geheimnis. Die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum trifft auf ein zu geringes Angebot, und viele Projekte geraten ins Stocken. Doch anstatt Lösungen zu fördern, scheint die Politik gelegentlich selbst im Weg zu stehen. Ein besonders irritierendes Beispiel lieferte der Planungsausschuss am 6. Juni 2024 – und hier vor allem die SPD-Fraktion unter Klaus Waldschmidt.

Wohnen oder nicht? Die zweifelhafte Forderung der SPD

Im Rahmen der Diskussion um den Bebauungsplan Nr. 4134 „Auf dem Langen Feld – Teil 2“ präsentierte ein engagierter Investor ein Bauvorhaben mit 12 Wohneinheiten sowie Büro- und Geschäftsräumen. Ein Projekt, das dringend benötigte Impulse für die Nahversorgung und den Wohnungsmarkt in Herkenrath setzen könnte. Doch Klaus Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, äußerte den Wunsch, zwei der geplanten Wohnungen zu streichen – und das mitten in einer Wohnungsnot.

Altmodisch und überfordert Gerd Neu und Klaus Waldschmidt in einem Ausschuss

Die Begründung? Eine bessere Anpassung an den Landschaftsraum. Diese Forderung stößt auf Unverständnis – und das zu Recht. Wie Frank Samirae von der Bürgerpartei GL betonte: „Selten habe ich eine so gute Visualisierung gesehen. Es ist bedauerlich, dass ein derart engagierter Investor durch unnötige Hürden ausgebremst wird.“ Tatsächlich zeigt die Debatte, wie politische Prioritäten mit der Realität kollidieren können. Statt die Schaffung von Wohnraum zu priorisieren, werden Detailforderungen in den Vordergrund gerückt.

Positive Stimmen: CDU und Bürgerpartei GL zeigen Pragmatismus

Andere Mitglieder des Ausschusses, darunter Dr. Michael Metten (CDU), zeigten sich deutlich pragmatischer. Dr. Metten kritisierte die Streichungsforderung der SPD und hob hervor: „Zwei wegfallende Wohnungen sind in Anbetracht der Wohnungsnot erheblich. Wir müssen Veränderungen herbeiführen und nicht verhindern.“ Dieser klar formulierte Appell zeigt, wie wichtig es ist, die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ernst zu nehmen, anstatt an idealistischen Vorstellungen festzuhalten.

Auch Frank Samirae von der Bürgerpartei GL zeigte Verständnis für die Anliegen des Investors: „Bergisch Gladbach sollte froh sein, heimatverbundene Investoren zu haben, die trotz langwieriger Verfahren am Ball bleiben.“

Die Verantwortung der SPD

Es bleibt die Frage, ob die SPD die Dringlichkeit der Situation wirklich versteht. Klaus Waldschmidt mag betonen, dass seine Forderung auf eine Verbesserung der ästhetischen Integration abzielt, doch gerade in Krisenzeiten muss pragmatisch entschieden werden. Der Wunsch, zwei Wohnungen zu streichen, wirkt wie eine unnötige Erschwernis für ein Projekt, das den Ort langfristig stärken könnte.

Die Fassungslosigkeit anderer Ausschussmitglieder wie Frau Wasmuth spricht Bände. Sie erklärte: „Es ergibt wenig Sinn, in einer Situation wie dieser Wohnungen zu streichen.“ Und sie hat recht: In einer Zeit, in der jeder Quadratmeter Wohnraum zählt, sollten Entscheidungen nicht aus ästhetischen Vorlieben heraus getroffen werden.

Fazit: Wohin steuert die SPD in Bergisch Gladbach?

Die Rolle der SPD und insbesondere Klaus Waldschmidts im Kontext des Bebauungsplans ist ein weiteres Beispiel für die politische Lähmung in Bergisch Gladbach. Während andere Fraktionen wie die CDU und die Bürgerpartei GL konstruktiv nach vorne blicken, scheint die SPD eine Bremsrolle einzunehmen.

Wenn Bergisch Gladbach die Wohnungsnot ernsthaft bekämpfen will, braucht es mutige, zukunftsorientierte Entscheidungen – keine kleinlichen Forderungen, die Projekte gefährden und Investoren entmutigen. Der politische Fokus sollte darauf liegen, Wohnraum zu schaffen, nicht zu verhindern. Es bleibt zu hoffen, dass auch die SPD diesen Kurs erkennt, bevor weitere Chancen vertan werden.

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Neue Erkenntnisse zur Lkw-Chaosfahrt auf der A1: Fahrer plante Rückfahrt nach Polen

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Drei Wochen nach der spektakulären Chaosfahrt eines Lkw auf der A1, die zahlreiche Unfälle und erhebliche Schäden verursachte, gibt es neue Details zu den Ermittlungen. Der 30-jährige Fahrer war nach Informationen der Polizei auf der Rückfahrt von einem Logistikzentrum in Mönchengladbach nach Polen. Während der rund 60 Kilometer langen Fahrt beschädigte er über 50 Fahrzeuge, verletzte 23 Menschen – einige davon schwer – und verursachte einen Sachschaden von rund 1,8 Millionen Euro.

Kooperation der Spedition und laufende Ermittlungen

Die polnische Spedition, bei der der Fahrer beschäftigt war, zeigt sich kooperativ und unterstützt die Ermittlungen. Dennoch stehen noch wichtige Ergebnisse aus. Dazu gehören der toxikologische Befund, der Aufschluss darüber geben soll, ob der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten stand. Auch der Fahrtenschreiber des Lkw wird noch ausgewertet, um die genauen Umstände der Unfallfahrt zu rekonstruieren. Zudem wird der Zustand des Fahrzeugs überprüft, um mögliche technische Mängel auszuschließen.

Ermittlungen im Fokus der Politik

Das Ausmaß der Chaosfahrt hat nicht nur die Ermittler beschäftigt, sondern auch die Politik. Die SPD-Fraktion im Landtag hat eine kleine Anfrage gestellt, um Details zu den Ursachen der Unfallfahrt und den Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle zu erfahren.

Versicherung übernimmt Schadensregulierung

Eine wichtige Nachricht für die Geschädigten ist, dass eine deutsche Versicherung die Regulierung aller Schäden übernommen hat. Dadurch entfällt für Betroffene der komplizierte Weg, sich mit der polnischen Versicherung der Spedition auseinanderzusetzen. Die betroffenen 57 Fahrzeuge, beschädigte Leitplanken und die entstandenen Personenschäden werden somit zentral abgewickelt.

Der Fahrer bleibt in der Psychiatrie

Der Fahrer, der zum Zeitpunkt der Festnahme 0,6 Promille Alkohol im Blut hatte, wurde noch auf der Autobahn festgenommen und befindet sich seitdem in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Polizei betonte, dass ein frühzeitiges Stoppen des Sattelschleppers wegen der Gefährdungslage nicht möglich war. Der Lkw kam schließlich bei Hagen nach einem weiteren Unfall quer auf der Fahrbahn zum Stehen.

Umfangreiche Untersuchungen laufen weiter

Für die vollständige Aufklärung der Vorfälle sind weiterhin zahlreiche Gutachten erforderlich. Die Ermittler haben die Zugmaschine, die Frachtpapiere und das digitale Kontrollgerät sichergestellt, deren Auswertung jedoch Zeit in Anspruch nimmt. Insbesondere die toxikologischen Befunde und die Untersuchung des Fahrzeugs könnten entscheidende Hinweise darauf liefern, ob technisches oder menschliches Versagen die Ursache für die Unfallfahrt war.

Dieser Vorfall hat nicht nur zahlreiche Schäden hinterlassen, sondern auch eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen im Güterverkehr ausgelöst. Die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen könnten wegweisend für zukünftige Maßnahmen sein.

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Broken glass in a store close-up

Kürten – Täter flüchten nach Einbruch in Discounter

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (19. Dezember) kam es in einem Discounter an der Kölner Straße in Kürten-Bechen zu einem Einbruch, der einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Gegen 20:50 Uhr alarmierte die Sicherheitsanlage des Marktes die Behörden. Bei ihrem Eintreffen stellten die Polizeibeamten fest, dass zwei Täter gewaltsam über das Dach in das Gebäude eingedrungen waren. Die beiden Verdächtigen flüchteten sofort bei Sichtkontakt mit den Einsatzkräften.

Intensive Fahndung ohne Erfolg

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, die auch den Einsatz eines Diensthundes einschlossen, gelang es den Tätern, zu entkommen. Sie wurden als männlich, schlank und dunkel gekleidet beschrieben. Die Polizei setzte ihre Kräfte gezielt ein, doch die Täter konnten sich offenbar im Schutz der Dunkelheit und umliegenden Straßen unauffällig entfernen.

Spuren gesichert – Beute und Schaden unklar

Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Täter über das Dach des Gebäudes ins Innere gelangt waren, wo sie vermutlich gezielt nach Wertgegenständen suchten. Zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme konnte jedoch noch nicht geklärt werden, ob etwas gestohlen wurde. Die Polizei sicherte umfangreiche Spuren am Tatort und geht davon aus, dass der entstandene Sachschaden erheblich ist.

Appell an die Bevölkerung

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer am Donnerstagabend in der Nähe der Kölner Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden. Jede Information, so klein sie auch erscheinen mag, könnte einen entscheidenden Hinweis liefern.

Prävention gegen Einbrüche

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang an die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen, um Einbrüche zu verhindern. Gewerbetreibende werden dazu ermutigt, ihre Sicherheitskonzepte regelmäßig zu überprüfen, Alarmanlagen zu nutzen und auffällige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen Kriminalität vorzugehen.

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Crash on the road. Close up of a motorcycle accident on the road

Schwerverletzter bei Unfallflucht in Rösrath – Polizei sucht Zeugen

20 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende wurde ein 55-jähriger Fußgänger aus Much bei einem Verkehrsunfall in Rösrath schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend (14. Dezember) gegen 21:30 Uhr auf der Hauptstraße nahe des Bahnhofs.

Berichtigung der Unfallörtlichkeit

Zunächst berichtete die Kreispolizei, dass sich die Unfallflucht im Bereich des Bahnhofs Overath zugetragen habe. Nach weiteren Ermittlungen des Verkehrskommissariats in Bergisch Gladbach wurde die Unfallörtlichkeit nun korrigiert: Der Unfall geschah in Rösrath.

Alkoholisierter Fußgänger von flüchtendem BMW erfasst

Laut Polizei wollte der 55-Jährige die Hauptstraße aus Richtung des Bahnhofs in Richtung eines Discounters überqueren. Dabei wurde er von einem dunklen BMW erfasst, der aus Richtung Hoffnungsthal kam. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile konnte er die Klinik wieder verlassen. Der BMW-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Zeugen dringend gesucht

Das Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder dem flüchtigen Fahrzeug geben können. Insbesondere wird nach Personen gesucht, die sich zur Unfallzeit in der Nähe der Hauptstraße aufgehalten haben oder möglicherweise verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Kontaktaufnahme

Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen. Jede Information, auch scheinbar kleine Details, könnten entscheidend sein, um den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Bergisch Gladbach investiert in saubere Straßen: Neue Kehrmaschinen verbessern Effizienz und Umweltschutz

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) hat im November 2024 drei neue Großkehrmaschinen in Betrieb genommen. Diese ersetzen die rund 20 Jahre alten Vorgängermodelle und bringen zahlreiche technische und ökologische Verbesserungen mit sich. Die Beschaffung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der städtischen Tochter EBGL GmbH, dem AWB und der städtischen Kfz-Werkstatt.

Effizientere Reinigung und moderne Technik

Die neuen Großkehrmaschinen setzen neue Maßstäbe für die Straßenreinigung in Bergisch Gladbach. Mit einem knapp 10 Prozent höheren Kehrgutvolumen und einer um einen Meter kürzeren Bauweise sind die Fahrzeuge nicht nur effizienter, sondern auch leichter in engen Straßenzügen zu manövrieren. Hinzu kommen moderne ergonomische Features wie eine Kamera am linken Außenspiegel, die den Blick in den Gegenverkehr erleichtert und das Unfallrisiko senkt.

Weitere Highlights sind eine Handwascheinrichtung mit warmem und kaltem Wasser, helle LED-Arbeitsscheinwerfer und ein LED-Warnlichtbalken, die die Arbeitssicherheit und den Komfort für die Mitarbeitenden erheblich verbessern.

Umweltschutz im Fokus

Ein wichtiger Aspekt bei der Ersatzbeschaffung war die Reduzierung von Emissionen. Die neuen Kehrmaschinen verfügen über lärmschluckende Hauben und moderne Abluftsysteme, wodurch die Lärmbelastung um etwa 10 dB gesenkt wurde. Gleichzeitig sorgen die modernen Motoren mit EURO VI-Abgasreinigungssystemen und die „EUnited 4-Sterne-Zertifizierung“ für eine deutliche Reduzierung der Feinstaubemissionen.

Ein weiterer Fortschritt ist der geringere Kraftstoffverbrauch. Nach ersten Tests verbrauchen die neuen Fahrzeuge rund 20 Prozent weniger Kraftstoff. Ab 2025 werden sie mit dem alternativen Kraftstoff HVO100 betrieben, der eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu herkömmlichem Diesel ermöglicht.

Hochzufriedene Mitarbeitende und Projektleitung

Die Mitarbeitenden der EBGL GmbH und des Abfallwirtschaftsbetriebs zeigen sich begeistert von den neuen Arbeitsplätzen, die durch die modernen Fahrzeuge geschaffen wurden. Projektleiter Jan Thoma betont die Bedeutung der neuen Maschinen: „In der herbstlichen Jahreszeit ist die Zuverlässigkeit zeitgemäßer Kehrmaschinen unverzichtbar, um die Straßen sauber und sicher zu halten. Die technischen Fortschritte im Vergleich zu den alten Fahrzeugen sind beeindruckend.“

Die neuen Großkehrmaschinen stehen somit nicht nur für saubere Straßen, sondern auch für mehr Umweltschutz, Sicherheit und Komfort – ein Gewinn für die Stadt Bergisch Gladbach und ihre Bürgerinnen und Bürger.

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Weihnachtliche Magie beim Heidkamper Familienweihnachtsfest: Ein Fest der Begegnung und Gemeinschaft

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, den 13. Dezember, verwandelte sich der Hof der Märchensiedlung in Heidkamp in eine stimmungsvolle Weihnachtswelt. Das Heidkamper Familienweihnachtsfest lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit einem bunten Programm, festlicher Musik und einer herzlichen Atmosphäre. Bereits zum siebten Mal wurde das Fest vom „Runden Tisch Heidkamp“ in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach organisiert und bot ein kostenfreies Erlebnis für die ganze Familie.

Festliche Stimmung und weihnachtliche Aktivitäten

Um 15 Uhr öffnete das Fest seine Türen, und der Hof füllte sich schnell mit Gästen. Unter Pavillons, die mit Lichterketten geschmückt waren, warteten süße Leckereien wie frisch gebackene Waffeln, Popcorn und Kuchen. Heiße Getränke wie Kinderpunsch und Kaffee sorgten für wohlige Wärme. Im „Märchentreff“, einer Souterrainwohnung, die normalerweise als Treffpunkt für Kinder und Familien dient, konnten die Jüngsten kreativ werden: Schminken und Basteln standen hier im Mittelpunkt.

Ein musikalisches Highlight boten die Kinderchöre der Pfarre St. Joseph und der AWO Kindertagesstätte „Kunterbunt“, die zusammen mit den Gästen Weihnachtslieder anstimmten. Begleitet wurden die Gesänge von einem stimmungsvollen Blechbläserquartett, während die Feuerschale auf dem Hof eine gemütliche Lagerfeuerromantik verbreitete. Für strahlende Kinderaugen sorgte der Besuch des Nikolaus, der kleine Geschenke verteilte und damit den Nachmittag abrundete.

Gemeinsam für den Stadtteil Heidkamp

Das Familienweihnachtsfest ist ein gemeinschaftliches Projekt des Runden Tischs Heidkamp, einem Zusammenschluss lokaler Einrichtungen und Akteure, die sich für das Wohl und die Entwicklung des Stadtteils engagieren. Dazu zählen unter anderem die AWO, der Kinderschutzbund, die evangelische und katholische Kirchengemeinde sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Ein besonderer Dank gilt der Rheinisch-Bergischen Siedlungsgesellschaft, deren großzügige Spende die kostenfreie Teilnahme an allen Angeboten ermöglicht hat. „Das ist der besondere Zauber dieses Festes: Ein Ort, an dem alle willkommen sind und miteinander ins Gespräch kommen können“, betonte ein Vertreter des Runden Tischs.

Der Märchentreff als Anlaufstelle für Heidkamp

Neben dem Fest dient der Märchentreff das ganze Jahr über als Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil. Mit Angeboten wie einem Vorlesetreff für Kinder und Beratungsangeboten der Stadt Bergisch Gladbach soll die Einrichtung in Zukunft noch stärker als Ort der Begegnung und Unterstützung etabliert werden.

Das Heidkamper Familienweihnachtsfest hat erneut bewiesen, wie wichtig solche gemeinschaftlichen Veranstaltungen für das Zusammenleben im Stadtteil sind – ein Ort, der Menschen verbindet und die Weihnachtszeit auf besondere Weise erlebbar macht.

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