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2024-11-17-rbk-volkstrauertag-fjr-019(1)

Gedenkfeier in Wermelskirchen: Volkstrauertag mahnt zu Frieden und Versöhnung

18 November 2024 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ fand die zentrale Gedenkfeier des Rheinisch-Bergischen Kreises zum Volkstrauertag am Mahnmal im Hüpptal in Wermelskirchen statt. Veranstaltet vom Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis und dem Ortsverband Wermelskirchen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, wurde mit zahlreichen Redebeiträgen und musikalischen Beiträgen an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert.

Mahnung gegen Hass und Hetze

Friedel Burghoff, Vertreter des Volksbundes, rief in seiner Ansprache dazu auf, die Schrecken von Kriegen nicht zu vergessen. Angesichts von radikalen Strömungen und des Kriegs in Europa sei das Eintreten für Frieden und Zusammenhalt dringender denn je. Bürgermeisterin Marion Holthaus betonte, wie zerbrechlich Frieden und Freiheit seien, und erinnerte an die Verantwortung, diese Werte zu bewahren.

Eindrücke von Zeitzeugen und Flüchtlingen

Zwei Schülerinnen des städtischen Gymnasiums Wermelskirchen berichteten von ihrem Besuch in Auschwitz und unterstrichen die Bedeutung des Erinnerns an die dunklen Kapitel der Geschichte. Victor Dmytruk, ein Geflüchteter aus der Ukraine, teilte seine bewegenden Gedanken und dankte für die Solidarität der Wermelskirchener Bevölkerung. Seine Worte, live von Dorothea Hoffrogge übersetzt, erinnerten eindringlich an die humanitäre Pflicht, Augen und Herzen für die Not anderer offen zu halten.

Landrat Santelmann: „Frieden ist ein Handlungsauftrag“

In seiner Gedenkrede hob Landrat Stephan Santelmann die bleibende Aktualität der Mahnung zum Frieden hervor. „Die Narben vergangener Kriege sind noch immer sichtbar“, erklärte er. Die Arbeit des Volksbundes und das Erinnern an „stumme Kriegsgräber“ seien von unschätzbarem Wert, besonders in Zeiten wachsender politischer Extremismen und internationaler Konflikte.

Santelmann betonte, dass es Aufgabe der jungen Generation sei, die Lehren der Geschichte wachzuhalten. Er unterstrich die Bedeutung von Resilienz und Bildung, um Populismus entgegenzutreten, und appellierte an alle, europäische Werte wie Rechtsstaatlichkeit und Toleranz zu verteidigen.

Erinnerung an lokale und historische Ereignisse

Der Landrat verwies auf historische Ereignisse wie die Landung der Alliierten in der Normandie und den Warschauer Aufstand im Jahr 1944. Diese stünden symbolisch für Mut und Widerstand in dunklen Zeiten. Auch lokale Erinnerungen wie die Bombenangriffe auf Wermelskirchen und Solingen im November 1944 blieben als Mahnung erhalten, entschlossen gegen totalitäres Denken einzutreten.

Abschluss mit Totengedenken und Kranzniederlegung

Pfarrerin Sarah Kannemann leitete das Totengedenken, gefolgt von einer feierlichen Kranzniederlegung durch Landrat Stephan Santelmann, Bürgermeisterin Marion Holthaus und Vertreter der Stadt Wermelskirchen. Die Veranstaltung war ein eindringlicher Appell, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und aktiv für Frieden einzutreten.

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2024-11-14 Heimatpreis(1)

Heimat-Preis 2024: Würdigung des ehrenamtlichen Engagements in Bergisch Gladbach

16 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagabend ehrte Bürgermeister Frank Stein im Kunstmuseum Villa Zanders herausragende Projekte, die das Leben in Bergisch Gladbach prägen, mit dem Heimat-Preis 2024. Der Preis, der das ehrenamtliche Engagement in der Stadt würdigt, wurde an drei Initiativen verliehen, die durch ihre besonderen Beiträge das Gemeinschaftsgefühl und die Identität der Stadt stärken.

Bürgermeister würdigt Engagement

Bürgermeister Frank Stein lobte die Vielfalt und den Einsatz der Nominierten: „Für uns alle ist Bergisch Gladbach Heimat. Die ausgezeichneten Projekte tragen maßgeblich dazu bei, dass unsere Stadt nicht nur ein Ort, sondern auch ein Gefühl von Heimat ist.“ Besonders erfreut zeigte sich Stein über die gestiegene Zahl der Bewerbungen: Aus 24 eingereichten Vorschlägen wurden die Preisträger ausgewählt – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren.

Die Preisträger 2024

  • 1. Platz: Literaturkurs des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG)
    Der Literaturkurs unter Leitung von Theresa Reusch wurde für das Projekt „DAS NAPOLA ERINNERN“ ausgezeichnet. Die Schüler:innen setzten sich mit der nationalsozialistischen Geschichte des Schlosses Bensberg auseinander und erforschten dessen Nutzung als NS-Eliteschule und Außenlager des KZ Buchenwald. Ihr Ziel ist ein Mahnmal am Schloss. Der Kurs erhielt ein Preisgeld von 2.500 Euro.
  • 2. Platz: DJK-SSV Ommerborn Sand e.V.
    Der Sportverein wurde für sein Engagement zur Förderung von Gemeinschaft und Zusammenhalt ausgezeichnet. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Sportplatz zu einem Ort des Miteinanders zu gestalten. Er erhielt ein Preisgeld von 1.500 Euro.
  • 3. Platz: CityRadio GL
    Das ehrenamtlich betriebene CityRadio GL, das seit 1995 auf Radio Berg sendet, wurde für seine informative und werbefreie Berichterstattung über ehrenamtliches Engagement in der Stadt geehrt. Das Team um Gründer Martin Hardenacke erhielt 1.000 Euro.

Steigendes Interesse und neue Ideen

Die gestiegene Bewerberzahl führte die Stadt auf ein neues Marketingkonzept zurück. Für 2025 sind weitere Innovationen geplant, darunter die Einreichung von Bewerbungsvideos. „Es ist toll zu sehen, wie sich das Interesse am Heimat-Preis entwickelt,“ so Daniela Fobbe-Klemm, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Marketing.

Mit den ausgezeichneten Projekten setzte Bergisch Gladbach erneut ein Zeichen für die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement in der lokalen Gemeinschaft. Bürgermeister Stein dankte allen Nominierten und Preisträger:innen für ihren Einsatz und betonte: „Ihr Engagement ist der Grund, warum sich so viele Menschen hier zu Hause fühlen.“

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2024-11-07 Nistkästen (3)(1)

Neue Nistkästen für Meise & Co.: StadtGrün fördert Lebensraum für Vögel

07 November 2024 von Felix Morgenstern

In städtischen Gebieten wird der Lebensraum für wildlebende Tiere zunehmend knapp. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Abteilung StadtGrün der Stadt Bensberg unter dem Motto „Du hast jawohl ’ne Meise!“ eine Aktion zur Förderung der Vogelvielfalt gestartet. Insgesamt 150 Nisthöhlen sollen in den kommenden Wochen in städtischen Parks, an Straßenbäumen und auf Friedhöfen angebracht werden.

Am Donnerstag, den 7. November, hängte der Beigeordnete Thore Eggert symbolisch den ersten Nistkasten an einer alten Esskastanie im Innenhof des Technischen Rathauses auf. Die neuen Nistkästen werden im Frühjahr 2025 bereit sein, den heimischen Vogelarten als Brutplätze zu dienen, und können bereits im kommenden Winter als geschützte Nachtquartiere genutzt werden.

„Dieser Schutz vor Zugluft und Kälte ist für die Vögel im Winter entscheidend“, erklärt Christian Nollen, Leiter der Abteilung StadtGrün. „Er hilft den Tieren mehr als eine zusätzliche Fütterung.“ Das Projekt, das rund 4.500 Euro kostet, wurde in enger Abstimmung mit der Abteilung Umweltschutz geplant. So konnte der fachgerechte Einsatz der Nisthöhlen in puncto Auswahl, Aufhängung und Reinigung gewährleistet werden. Die professionellen Nisthöhlen bestehen aus einem atmungsaktiven Beton und sind langlebig – eine nachhaltige Investition sowohl finanziell als auch ökologisch.

Die Aktion kommt verschiedenen Vogelarten zugute, darunter Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeisen, Gartenrotschwanz, Kleiber, Schnäpper sowie Feld- und Haussperlinge. Besonders interessant: Die Meisen haben eine natürliche Vorliebe für die Larven der Kastanienminiermotte – ein Schädling, der Rosskastanien erheblich zusetzt. Durch das gezielte Aufhängen der Nistkästen können die Vögel als natürliche Schädlingsbekämpfer wirken, was nicht nur die Bäume stärkt, sondern auch zur Erhaltung des Stadtklimas beiträgt.

Die Stadtverwaltung hofft, mit der Initiative Bürgerinnen und Bürger dazu zu inspirieren, ebenfalls Lebensräume für Tiere zu schaffen. Carsten Mai von der Abteilung Umweltschutz betont jedoch: „Eine regelmäßige Reinigung im Frühjahr ist wichtig. Wenn die Nisthöhlen ungepflegt bleiben, meiden viele Vögel sie. Einmal gründlich reinigen reicht, um sie wieder nutzbar zu machen.“

Die Stadt zeigt mit der Aktion, dass ein kleiner Beitrag viel bewirken kann – sowohl für die Artenvielfalt als auch für ein lebenswertes städtisches Umfeld.

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2024-11-05 Gedanktafel NSU Mahnmal(1)

Enthüllung der Gedenktafel für das NSU-Mahnmal „10+1 Bäume“ auf dem Quirlsberg

05 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montag, den 4. November 2024, wurde auf dem Quirlsberg in Bergisch Gladbach eine Gedenktafel enthüllt, die das bereits bestehende NSU-Mahnmal „10+1 Bäume“ ergänzt. Die Enthüllung fand nahe der Gnadenkirche im Beisein der stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer, des Vorsitzenden des Integrationsrates Redouan Tollih und Pfarrer Carsten Bierei von der evangelischen Kirchengemeinde statt. Das Mahnmal, bestehend aus zehn Bäumen für die Opfer des NSU-Terrors und einem elften Baum als Symbol für den fortwährenden Kampf gegen Rassismus, wurde bereits im Juni 2024 eingeweiht und erinnert an die Opfer der NSU-Mordserie.

Der 4. November wurde bewusst gewählt, denn an diesem Tag im Jahr 2011 enthüllte die Bundesanwaltschaft die rassistisch motivierten Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nach dem Tod von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, wodurch die Dimension des rechtsextremistischen Terrors sichtbar wurde. Der NSU ermordete neun Menschen mit Migrationshintergrund und eine Polizistin und erschütterte damit das Vertrauen in eine sichere Gesellschaft.

Das „Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt“, initiiert durch den Integrationsrat und unterstützt von 31 sozialen, kirchlichen und politischen Organisationen, steht hinter dieser Initiative und sieht das Mahnmal als eine zentrale Mahnung gegen das Vergessen und die Verharmlosung von rechter Gewalt.

Ein Zeichen gegen das Vergessen und für Vielfalt

Redouan Tollih, Vorsitzender des Integrationsrates, betonte die Bedeutung des Mahnmals: „Mit dieser Gedenktafel wird das NSU-Mahnmal 10+1 vervollständigt. Es ist entscheidend, dass die Bürgerinnen und Bürger über die Bedeutung des Mahnmals informiert sind. Die Tafel erinnert uns alle daran, unsere Verantwortung im Kampf gegen rechte Gewalt und Diskriminierung wahrzunehmen und uns für eine Gesellschaft des Respekts und der Vielfalt einzusetzen.“

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Rheinisches Lesefest „Käpt’n Book“ – Familienprogramm am 10. November im Kunstmuseum Villa Zanders

05 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntag, den 10. November, verwandelt sich das Kunstmuseum Villa Zanders in Bergisch Gladbach in eine literarische Erlebniswelt für Kinder und Familien. Der Familientag des Rheinischen Lesefests „Käpt’n Book“ lädt von 14 bis 18 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm ein, das die Freude am Lesen und Entdecken wecken soll. Neben spannenden Geschichten von bekannten Kinderbuchautoren gibt es künstlerische Workshops und die Möglichkeit, das Museum zu erkunden – alles kostenlos.

Spannende Geschichten für die ganze Familie

Den Auftakt um 14 Uhr bildet die Lesung aus „Herr Krake räumt das Meer auf“ von Barbara Rose, einem Bilderbuch, das kindgerecht das Thema Umwelt und Meeresverschmutzung beleuchtet. Für Kinder ab vier Jahren erzählt die Geschichte von Herrn Krake, der zusammen mit anderen Meerestieren kreative Lösungen gegen die Verschmutzung ihrer Heimat entwickelt.

Um 15:30 Uhr nimmt Petra Postert die Kinder mit auf ein Abenteuer in den Nachbarschaftsgärten. Ihr Buch „Nebenan die Wildnis“ erzählt von den Sommerferien und der Entdeckungslust zweier Kinder, die hinter Gartenmauern eine „Wildnis“ voller Abenteuer finden. Dieses Buch eignet sich besonders für Kinder ab sieben Jahren, die das Alltägliche aus einer neuen, abenteuerlichen Perspektive erleben möchten.

Ein weiteres Highlight folgt um 17 Uhr mit der musikalischen Lesung „Das fantastische fliegende Fundbüro“ von Andreas Hüging. In dieser Geschichte geht es um eine Spezialabteilung für verlorene Gegenstände, die in einem fliegenden Raketenbett gesucht werden. Die Lesung wird durch Musik und kleine Showeffekte lebendig und begeistert alle ab acht Jahren.

Kreative Entfaltung im Kunstworkshop

Neben den Lesungen ist das gesamte Museum geöffnet, und Familien haben die Gelegenheit, die Ausstellungen „Paper / Elements. Kunst aus Papier und die vier Elemente“ sowie „Jenny Michel: Soft Ruins“ zu besuchen. Kinder ab sechs Jahren können zudem im offenen Kunstworkshop (14:30–17:00 Uhr) selbst kreativ werden und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Bücher kaufen und signieren lassen

Parallel stellt die Buchhandlung Funk Bücher der vorgestellten Autoren aus – die Werke können vor Ort erworben und signiert werden. Der Eintritt in die Veranstaltungen und das Museum ist frei, Plätze werden jedoch nach Verfügbarkeit vergeben.

Ein Fest für Leseratten: Das Rheinische Lesefest

Der Rheinisch-Bergische Kreis unterstützt das Lesefest seit 2016 und möchte mit diesem Familientag Kinder und Jugendliche für das Lesen und kreative Entfaltung begeistern.

Weitere Informationen zum gesamten Programm unter: www.kaeptnbook-lesefest.de

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Galeriekonzert in der Villa Zanders: „Bach trifft Pärt“ – Barock trifft Moderne

29 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, den 22. November 2024, lädt die Villa Zanders zu einem außergewöhnlichen Galeriekonzert ein, das die Musik zweier Epochen in den Fokus rückt. Unter dem Titel „Bach trifft Pärt“ erleben die Zuhörerinnen und Zuhörer ab 20 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach und Arvo Pärt – eine spannende Begegnung zwischen Barock und Moderne.

Das Duo „focus baroque“, bestehend aus Holger Faust-Peters und Irén Lill, kombiniert in ihrem Programm die Komplexität der Barockmusik von Bach mit der minimalistischen Reduktion der Werke Pärts. Auf dem Programm stehen zwei der drei Gambensonaten von J.S. Bach, die im Wechsel mit Pärts Werken „Spiegel im Spiegel“ und „Fratres“ gespielt werden. Während Bach mit seiner meisterhaft konstruierten, melodiösen Musik des 18. Jahrhunderts fasziniert, setzt Pärt auf die spirituelle Kraft minimalistischer Klänge, geprägt von gregorianischen und mittelalterlichen Einflüssen.

„Das Konzert ist eine einzigartige Gelegenheit, Musik aus zwei Epochen zu erleben, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen, aber in ihrem emotionalen Ausdruck und der Reduktion aufs Wesentliche tief verbunden sind“, erklärt Agnes Pohl-Gratkowski, Leiterin der Max-Bruch-Musikschule, begeistert.

Ein besonderes Highlight des Abends ist die Gegenüberstellung der Instrumente: Die Musiker wechseln zwischen Gambe und Cembalo sowie Cello und Flügel, um die Klangwelten der beiden Komponisten optimal darzustellen. Dadurch entsteht ein einzigartiges Hörerlebnis, das die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Barock und Moderne auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht.

Im Anschluss an das Konzert sind die Gäste zu einem kostenlosen Umtrunk eingeladen, der Gelegenheit zum Austausch bietet. So können die Besucher des Konzerts in geselliger Atmosphäre das Gehörte nachklingen lassen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

Karten für 12,50 Euro, mit den üblichen Ermäßigungen, sind an der Theaterkasse im Bergischen Löwen erhältlich. Reservierungen sind telefonisch unter 02202 142604 möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Musikschule unter www.musikschule-gl.de.

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„Stadt, Land, zu Fuß“ geht in Köln in die zweite Runde: Kilometer sammeln für eine gesunde und nachhaltige Mobilität

29 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die bundesweite Aktion „Stadt, Land, zu Fuß“ startet erneut, und Köln ist wieder mit dabei. Nachdem die Stadt im vergangenen Jahr mit über 61.000 gesammelten Kilometern Spitzenreiter der Bewegungsaktion war, will sie in diesem Jahr den Titel verteidigen – aber das Ziel geht über den sportlichen Ehrgeiz hinaus.

„Wir möchten die Kölnerinnen und Kölner für eine nachhaltige, umweltbewusste und gesunde Mobilität zu Fuß begeistern und zur Bewegung motivieren“, sagt Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln. Bereits jetzt werden rund ein Drittel der Wege in Köln zu Fuß zurückgelegt – ein Wert, der durch die Aktion weiter gesteigert werden soll.

Mitmachen und Kilometer sammeln

Bei der Aktion kann jede*r mitmachen, der sich online registriert. Ab dem 1. November können alle zu Fuß zurückgelegten Strecken, ob Spaziergang, Gassirunde oder Jogging, eingetragen werden. Die Aktion läuft bis zum 21. November und soll nicht nur Bewegung fördern, sondern auch das Bewusstsein für umweltfreundliche Mobilität im Alltag schärfen.

Prominente Unterstützung und attraktive Preise

Zur Auftaktveranstaltung am Adenauer Weiher, nahe dem Rhein-Energie-Stadion, war auch der bekannte Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse anwesend. Er hob hervor, wie wichtig Bewegung in der kalten Jahreszeit für das Immunsystem und das Wohlbefinden ist: „Gerade im Herbst und Winter ist körperliche Aktivität an der frischen Luft entscheidend.“

Zusätzlich zur Aktion werden zwei „Walk & Talk“-Spaziergänge mit Sportwissenschaftlern angeboten, um Fitnessziele und gesundheitsförderliche Tipps zu besprechen. Um auch die Jüngsten zu motivieren, gibt es eine besondere Prämie: Die drei aktivsten Schulklassen werden mit einem Preisgeld ausgezeichnet.

Mit dieser Aktion setzt Köln ein Zeichen für mehr Bewegung, Gesundheit und nachhaltige Mobilität – und freut sich auf viele motivierte Teilnehmer*innen.

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Filmfestival „Nahaufnahme – In Vielfalt leben“: Inklusive Filmwoche in Bergisch Gladbach

28 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Vom 4. bis 8. November 2024 findet in Bergisch Gladbach das jährliche Filmfestival „Nahaufnahme – In Vielfalt leben“ statt, das sich dem Thema Inklusion widmet. Seit 13 Jahren bringt die Stadt durch diese besondere Kulturveranstaltung die Themen Migration, Integration, Identität und Behinderung auf die Leinwand. Gezeigt werden Filme, die unterhaltend und zugleich nachdenklich das Thema Vielfalt behandeln.

Die Filme werden sowohl im Kino-Center Schlosspassage als auch im Theater im Puppenpavillon gezeigt. Zu jeder Vorstellung gibt es begleitende Diskussionsrunden mit Filmpaten, die den Zuschauerinnen und Zuschauern Raum für Austausch bieten. Das Festival ist barrierefrei, und Technologien wie Gebärdensprachdolmetscher und Untertitel werden eingesetzt.

Das Festival wird am Montag, dem 4. November 2024, um 19.30 Uhr von der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer eröffnet. Gezeigt wird der Film „Nur eine Frau“, der das Leben der Deutschtürkin Hatun Aynur Sürücü nachzeichnet. Sonja Fatma Bläser vom HennaMond e.V. wird im anschließenden Filmgespräch mit Moderatorin Gabriele Atug-Schmitz das Schicksal von Aynur beleuchten.

Weitere Filme im Programm:

  • Dienstag, 5. November: „The Old Oak“
  • Mittwoch, 6. November: „Eine Million Minuten“
  • Donnerstag, 7. November: „Honig im Kopf“
  • Freitag, 8. November: „Wochenendrebellen“

Neben öffentlichen Vorführungen gibt es auch Schulvorstellungen, die für 4 Euro pro Person angeboten werden. Die kostenlose Teilnahme für Bergisch Gladbacher Kindergärten im Theater im Puppenpavillon ist bereits ausgebucht.

Das Filmfestival wird unterstützt von der Bensberger Bank, der Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach sowie zahlreichen lokalen Partnern.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie unter www.bergischgladbach.de/filmfestival-nahaufnahme.aspx.

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Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

Roteiche ist Baum des Jahres 2025 – Hoffnungsträger für das Bergische Land

28 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die Roteiche wurde zum Baum des Jahres 2025 gekürt, sehr zur Freude der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) im Rhein-Berg-Kreis und Leverkusen. Diese robuste Baumart könnte eine Schlüsselrolle bei der Wiederbewaldung der ehemaligen Fichtenflächen im Bergischen Land spielen. Besonders in Zeiten des Klimawandels sind Bäume gefragt, die mit den veränderten Umweltbedingungen gut zurechtkommen – und genau das kann die Roteiche.

Vielseitige Vorteile der Roteiche

Die Roteiche stammt ursprünglich aus Nordamerika und ist seit rund 300 Jahren in Europa heimisch. Ihre Fähigkeit, sich auch bei schwachen Böden tief zu verwurzeln, macht sie zu einem stabilen und nährstoffeffizienten Baum. Zudem zeigt sie sich gegenüber Schädlingen wie Insekten und Mehltau widerstandsfähiger als heimische Eichenarten.

Ein besonderer Vorteil der Roteiche ist ihr schnelles Wachstum. Dadurch kann sie andere, langsamer wachsende Baumarten schützen und hilft gleichzeitig dabei, schnell größere Mengen CO2 zu binden – ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung des Bergischen Waldes als CO2-Senke. Außerdem ist ihr Laub weniger entflammbar, was sie besonders geeignet für den Einsatz in brandgefährdeten Kiefernwäldern macht.

Eine Zukunftsbaumart für das Bergische Land

Im Bergischen Land wurde die Roteiche bereits mit Erfolg auf verschiedenen Standorten gepflanzt. Aufgrund ihrer Sturmfestigkeit und ihrer Toleranz gegenüber Trockenheit ist sie angesichts des sich verändernden Klimas eine zukunftsweisende Baumart für die Region.

Mit ihrer stattlichen Größe – bis zu 35 Meter in dichteren Wäldern – und ihren charakteristischen, spitz gelappten Blättern, die sich im Herbst oft gelb und braun verfärben, ist die Roteiche zudem leicht zu erkennen. Ihr Holz ist vielseitig einsetzbar, etwa für Möbel, Fußböden oder Treppen, allerdings nicht für die Herstellung von Fässern, da es für Flüssigkeiten durchlässig ist.

Baum-des-Jahres-Wege im Rhein-Berg-Kreis

Um die Bedeutung dieser und anderer Baumarten hervorzuheben, hat die SDW im Rheinisch-Bergischen Kreis Baum-des-Jahres-Wege in Odenthal, Overath und Rösrath initiiert. Diese Wege sollen die Vielfalt der Natur zeigen und auf die Wichtigkeit eines vielfältigen Baumbestands hinweisen.

Die Roteiche steht beispielhaft für die Anpassung an den Klimawandel und könnte eine bedeutende Rolle in der Zukunft des Bergischen Waldes spielen.

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2024-10-23 Sammlung Kriegsgräber(1)

Eröffnung der Sammlung 2024 zugunsten des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bergisch Gladbach

23 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die jährliche Sammlung zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) wurde heute traditionell am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach eröffnet. Bürgermeister Frank Stein, Ortsverbandsvorsitzender des Volksbundes, leitete die Auftaktveranstaltung direkt neben dem Wochenmarkt und hob dabei die Bedeutung der Erinnerungskultur und Friedenserziehung hervor.

Neben Bürgermeister Stein waren auch Wolfgang Gorzalka vom VDK-Regionalverband sowie die Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Anne Linden, und ihre neue Kassenwartin Jana Lülf vor Ort, um Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Volksbundes zu informieren. In den kommenden Wochen bis Dezember werden die Sammlerinnen und Sammler in Vereinen und der Bürgerschaft unterwegs sein, um Spenden für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland sowie für Friedenserziehungsprojekte zu sammeln.

Bürgermeister Stein betonte die Relevanz der Friedensarbeit des Volksbundes vor dem Hintergrund aktueller internationaler Konflikte. „Gerade in Zeiten, in denen kriegerische Auseinandersetzungen in Osteuropa die Nachrichten dominieren, ist es umso wichtiger, die Erinnerung an die Gräuel der Vergangenheit lebendig zu halten und unsere junge Generation für Frieden zu sensibilisieren“, so Stein.

Der Volksbund organisiert Friedenserziehungsprogramme, insbesondere in seinen Jugendbegegnungsstätten in Deutschland und im europäischen Ausland. Anne Linden lädt zudem engagierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv an der Sammlung zu beteiligen und sich bei Interesse unter der Telefonnummer 02202 – 14 2497 zu melden.

Über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Leitspruch des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ steht im Mittelpunkt der Organisation. Der Volksbund pflegt die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland und bietet in seinen Jugendbegegnungsstätten Programme zur Friedenserziehung an. Diese Mahnstätten spielen eine immer größere Rolle, da die Zahl der Zeitzeugen abnimmt. Sie sollen insbesondere der jungen Generation helfen, die Vergangenheit zu reflektieren und aus den Fehlern der Geschichte zu lernen.

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