07 August 2014 von Darian Lambert
Bürgerschaftliches Engagement schafft Fakten
Völlig morsch und nicht mehr reparabel war für Wanderer und Spaziergänger die Holzbrücke, die im Lerbacher Wald über den Scheidtbach führt. Es blieb keine Wahl, als die gesamte Konstruktion zu entfernen. Für den Wiederaufbau hat die Stadt Bergisch Gladbach kein Geld. Sie schätzte die Kosten für die Instandsetzung auf 15.000 Euro. Auch die Gutsverwaltung Lerbach, die für den Privatwald zuständig ist, fühlte sich nicht in der Pflicht.
Karsten Tobiesen, Mitglied der Bürgerpartei GL, suchte nach einer Lösung aus Eigeninitiative. Er hatte bereits mehrere Handwerksbetriebe angesprochen mit durchaus positivem Feedback, so dass fest stand, die Brücke wird von Bürgern wieder aufgebaut. Am gestrigen Mittwoch Vormittag kam die Überraschung: Ulrich Gerlach, Zimmermannsmeister aus Bergisch Gladbach, sagte eine Reparatur der Brücke aus Eigeninitiative zu. Er wird mit dem Verein „Wir für Bergisch Gladbach e.V.“ das Bauwerk wieder errichten.
Stadt-Pressesprecher Martin Rölen zeigte sich überrascht. Er versuchte zunächst das Vorhaben zu dementieren, räumte aber kurzerhand ein: „Wir als Stadt haben hier nur vermittelnde Funktion.“ Dieser kam er auch am heutigen Tage nach und setzte die Gutsverwaltung vom neuen bürgerschaftlichen Engagement in Kenntnis.
Damit finden die gefährlichen Kletterpartien über die provisorisch installierten Trittsteine bald ein Ende. Zimmerrermeister Ulrich Gerlach und „Wir für Bergisch Gladbach“ sei Dank.

Abgerissene Brücke über den Scheidtbach
29 Juli 2014 von Darian Lambert
Zwei betrunkene Radfahrer sind einer Polizeistreife heute Morgen (29.07.14) auf der Bensberger Straße aufgefallen. Gegen 01:15 Uhr machte ein 36-jähriger Bergisch Gladbacher auf dem Fußweg der Christopherusstraße Richtung Bensberger Straße auf sich aufmerksam, weil er ohne Licht und in deutlichen Schlangenlinien unterwegs war. Der Fußweg ist im Übergang zur Bensberger Straße mit einzelnen Betonsteinen begrenzt, die jeweils einen knappen Meter Abstand zueinander aufweisen. Bei dem Versuch durch diese Betonbarriere hindurch zu fahren, stieß der 36-Jährige gegen ein seitliches Geländer und konnte sich nur mit Mühe wieder von dort abstoßen und in Schlangenlinien in Richtung Bergisch Gladbach weiterfahren. Er und sein 45-jähriger Begleiter -ebenfalls ohne Licht unterwegs- standen bei der Kontrolle deutlich unter Alkoholeinfluss. Alkotests ergaben bei Beiden Werte jenseits der 1,6 Promille, der für Radfahrern festgelegten Grenze. Beide mussten ihre Räder stehen lassen und die Beamten zur Wache begleiten. Ihnen wurden Blutproben entnommen. Die Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr folgen.

18 Juli 2014 von Darian Lambert
Völlig morsch und nicht mehr reparabel ist die Holzbrücke für Wanderer und Spaziergänger, die im Lerbacher Wald über den Scheidtbach führt. Sie überquert das schmale Gewässer auf einem Pfad, der vom Lerbacher Weg unmittelbar hinter dem TÜV-Gebäude und den angrenzenden Schrebergärten nach rechts abzweigt. Eins der Geländer ist bereits abgebrochen, und auch die Träger der Brücke sind nicht mehr stabil. Aus Verkehrssicherungsgründen bleibt keine Wahl, als die gesamte Konstruktion zu entfernen. Dies soll in der kommenden Woche (ab 21. Juli) geschehen.
Obwohl es sich bei dem Gelände um Privatwald handelt, ist die Brücke vor mehreren Jahrzehnten durch die Stadt errichtet worden, insofern würde ein Ersatzbauwerk auch wieder in städtischer Regie erstellt werden müssen. Der Neubau der Brücke, dessen Kosten auf etwa 15.000 Euro geschätzt werden, ist aber zur Zeit aus finanziellen Gründen nicht möglich. Um den Übergang über den Bach trotzdem für Spaziergänger aufrecht zu erhalten, wird StadtGrün dort Trittsteine im Bachbett auslegen. Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit Behinderungen können den Pfad dann leider nicht mehr oder nur unter erschwerten Bedingungen benutzen. Eine bequeme Ausweichmöglichkeit, in den Lerbacher Wald und die Hardt zu gelangen, existiert aber auf gut ausgebautem Wanderweg ca. 500 m weiter östlich am Lerbacher Weg (hinter der Einfahrt zum Eicherhof).
Da der Pfad über die defekte Brücke den kürzesten Zugang für die umliegenden Wohngebiete zum Wald darstellt, wird sich StadtGrün aber gleichwohl um Ersatz bemühen. Dazu benötigen die städtischen Mitarbeiter aber sicher etwas Zeit und die Nutzer des Weges ein wenig Geduld.
