Archiv | Dezember, 2024

V.l. Norbert Schmitz, Andreas Weilermann (Wachleiter)

Friedenslicht aus Bethlehem: Ein Symbol der Hoffnung in den Polizeiwachen des Rheinisch-Bergischen Kreises

19 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Das Friedenslicht aus Bethlehem, ein traditionelles Zeichen für Frieden und Hoffnung, hat seinen Weg in die Polizeiwachen des Rheinisch-Bergischen Kreises gefunden. Am gestrigen Nachmittag brachte Landespolizeiseelsorger Norbert Schmitz das Licht, das zuvor im Kölner Dom empfangen wurde, in die Polizeiwachen von Bergisch Gladbach, Burscheid und Overath.

Ein Licht für alle Bürgerinnen und Bürger

In einer feierlichen Zeremonie entzündete Schmitz in jeder Wache eine große Kerze, die nun im Wachbereich aufgestellt ist. Das Friedenslicht steht ab sofort allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Mit einer eigenen Kerze können sie das Licht rund um die Uhr in einer der drei Wachen abholen – eine Anmeldung oder Terminabsprache ist nicht erforderlich. Selbst an den Feiertagen bleibt dieses Angebot bestehen, da die Polizeiwachen durchgehend besetzt sind.

Eine Tradition mit tiefer Bedeutung

Das Friedenslicht wird jährlich in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und über verschiedene Stationen in die ganze Welt weitergegeben. Es steht symbolisch für den Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt. In den Polizeiwachen des Rheinisch-Bergischen Kreises trägt es diese Botschaft in den Alltag der Menschen.

Ein Zeichen der Verbundenheit

„Das Friedenslicht ist ein kleines, aber kraftvolles Symbol der Hoffnung und Verbundenheit“, betonte Landespolizeiseelsorger Norbert Schmitz. Die Kerzen in den Polizeiwachen laden dazu ein, innezuhalten und ein Zeichen für Frieden und Gemeinschaft zu setzen.

Weitere Informationen über die Tradition und den Weg des Friedenslichts finden Interessierte auf der Webseite www.friedenslicht.de.

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Neue Hinweisschilder für Radverkehr auf dem Zanders-Areal: Klimafreunde Rhein-Berg fördern nachhaltige Mobilität

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Klimafreunde Rhein-Berg e.V. setzen sich erneut für die Verkehrswende in Bergisch Gladbach ein. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung hat die Arbeitsgruppe Verkehrswende des Vereins an beiden Einfahrten des Zanders-Areals neue Hinweisschilder für Radfahrerinnen und Radfahrer angebracht. Diese Schilder sollen Radfahrende auf die zentrale Verkehrsachse „Mainstreet“ aufmerksam machen, die seit Mai 2024 als verkehrsberuhigte Alternative zwischen den Stadtteilen Stadtmitte und Gronau geöffnet ist.

Förderung des Radverkehrs und CO2-neutraler Mobilität

Die Initiative verfolgt das Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu bewegen und dadurch den Radverkehr in Bergisch Gladbach zu stärken. „Das Ziel, das wir zusammen mit anderen anstreben, ist die lokale Mobilität entsprechend des Pariser Klimaabkommens weitgehend CO2-neutral umzugestalten“, erklärt Johanna Selle, stellvertretende Vorsitzende der Klimafreunde Rhein-Berg. Dabei sei die Erstellung eines durchdachten Radverkehrsnetzes ein zentraler Bestandteil.

Strategisch platzierte Schilder für bessere Orientierung

Zwei strategisch platzierte Schilder sollen die Orientierung für Radfahrende erleichtern:

  • Straße An der Gohrsmühle: Hier informiert ein Schild mit Entfernungsangaben über die Route in Richtung Gronau und Refrath.
  • Cederwaldstraße: An der Abbiegung in Richtung Hauptstraße weist ein weiteres Schild auf die Verbindung zur Stadtmitte und zum Bürgerhaus „Bergischer Löwe“ hin.

Die Hinweise sollen dazu beitragen, dass Radfahrende die verkehrsberuhigte Strecke über das Zanders-Areal als sichere und entspannte Alternative wahrnehmen und nutzen.

Positive Resonanz und Zukunftsperspektiven

Die Klimafreunde Rhein-Berg begrüßen die Unterstützung der Stadtverwaltung bei der Umsetzung der geplanten Fahrradrouten und sehen in den Schildern einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Mobilität. „Von diesem Engagement profitieren alle Bürgerinnen und Bürger Bergisch Gladbachs“, betont Selle.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Plans, den Radverkehr in der Stadt attraktiver zu gestalten und damit einen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen zu leisten. Die Klimafreunde Rhein-Berg hoffen, dass diese Initiative weitere Menschen motiviert, das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag zu wählen.

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Stone altar and presbytery and stained glass windows in medieval Gothic style with candles and wooden cross in the Fortified Church of Leça do Balio. Porto, Portugal. 2023-01-15

Einbruch ins Pfarrhaus in Bergisch Gladbach: Polizei sucht Zeugen

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In der Zeit zwischen Sonntagmorgen (15.12., 09:15 Uhr) und Montagabend (16.12., 22:00 Uhr) sind unbekannte Täter in ein Pfarrhaus in der Straße Im Fronhof in Bergisch Gladbach eingebrochen. Die Eindringlinge richteten erheblichen Schaden an und durchwühlten sämtliche Räumlichkeiten.

Büro verwüstet, Türen gewaltsam geöffnet

Nach bisherigen Ermittlungen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zum Pfarrhaus und richteten ihre Suche offenbar gezielt auf das dortige Büro. Im Inneren wurden Türen und Behältnisse gewaltsam geöffnet und durchsucht. Das gesamte Gebäude wurde durchwühlt, was die Beamten bei der Anzeigenaufnahme feststellten. Bisher ist noch unklar, ob und welche Gegenstände oder Wertsachen entwendet wurden.

Polizei ermittelt und sichert Spuren

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Einbruchs aufgenommen und sofort eine Spurensicherung am Tatort veranlasst. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 bitten dringend um Hinweise von Zeugen, die im fraglichen Zeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben könnten.

Hinweise an die Polizei

Wer relevante Beobachtungen gemacht hat oder sonstige Informationen zum Einbruch liefern kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 in Verbindung zu setzen. Jede noch so kleine Beobachtung könnte den Ermittlungen entscheidend weiterhelfen.

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Kreisweite Azubitour begeistert Schülerinnen und Schüler: Über 1.300 Jugendliche entdecken spannende Ausbildungsberufe

18 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Im Rheinisch-Bergischen Kreis erhielten über 1.300 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf der sogenannten „Fast Lane!“ – der Überholspur – Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen. In einer großangelegten Azubitour präsentierten 51 Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen ihre Berufe an 14 Schulen im Kreis. Mit über 25 vorgestellten Berufen und einem lebendigen Austausch zwischen Jugendlichen und jungen Berufstätigen wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Einblicke auf Augenhöhe: Azubis als Botschafter ihrer Berufe

„Eine duale Ausbildung bietet hervorragende Perspektiven“, erklärt Torsten Schmitt, Leiter des Koordinierungsbüros „Übergang Schule-Beruf“. „Azubis sind die besten Botschafter, um ihre Berufe authentisch zu vermitteln.“ Die Auszubildenden, die vor Kurzem selbst noch an einem ähnlichen Punkt in ihrer Berufswahl standen, berichteten über ihre Erfahrungen, Arbeitsalltage und Karrierechancen. Vorgestellt wurden unter anderem Berufe wie Pflegefachmann/-frau, Garten- und Landschaftsbauer/in, Zimmerer/in und Industriekauffrau/-mann. Dabei wurden Fragen zu Schulabschlüssen, Praktika, Verdienstmöglichkeiten und Arbeitszeiten beantwortet.

Einige Azubis nutzten die Gelegenheit, gängige Vorurteile auszuräumen. Pflegefachmänner vom Evangelischen Krankenhaus in Bergisch Gladbach etwa erklärten, dass ihre Arbeit weit über die Körperpflege hinausgeht und durch die Vielseitigkeit besonders erfüllend ist. Zimmerin Romie Wollenweber vom Unternehmen Hamacher Holzbau faszinierte mit Einblicken in den Bau von Holzhäusern und Dachstühlen, während Garten- und Landschaftsbauer Jonathan Palm und Erik Hühnermann ihre Begeisterung für das Arbeiten in der Natur teilten.

Große Beteiligung und vielseitige Berufe

Die Azubitour fand an weiterführenden Schulen in allen sieben Kommunen des Kreises statt. Insgesamt nahmen 1.327 Schülerinnen und Schüler teil, die sich über 25 verschiedene Ausbildungsberufe informieren konnten. Beteiligt waren 27 Betriebe, darunter Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen. Vorgestellte Berufe reichten von Bankkauffrau/-mann über Kfz-Mechatroniker/in bis hin zu Notfallsanitäter/in und Raumausstatter/in.

Auch die Resonanz bei den Schulen war groß: Von der Gemeinschaftshauptschule im Kleefeld in Bergisch Gladbach bis zur Realschule Rösrath beteiligten sich Jugendliche zahlreich an der Initiative. An der Johannes-Löh-Gesamtschule in Burscheid etwa informierten sich 112 Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung, an der Gesamtschule Kürten waren es 148.

Eine Erfolgsgeschichte für die Berufswahl

Die Azubitour ist Teil eines umfassenden Netzwerks zur beruflichen Orientierung und stärkt den Dialog zwischen Schulen und Unternehmen. Sie ermöglicht Jugendlichen, über ihre Berufswahl nachzudenken und Alternativen zu entdecken, die ihnen zuvor möglicherweise nicht bekannt waren. „Solche Veranstaltungen fördern die Vernetzung zwischen Schulen und Wirtschaft und unterstützen Jugendliche dabei, fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen“, resümiert Torsten Schmitt.

Mit einem wachsenden Netzwerk und einer breiten Palette an vorgestellten Berufen setzt die Azubitour einen wichtigen Impuls für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler im Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Update-Stau bei Windows 11: Manuelle Nachhilfe wird nötig

Update-Stau bei Windows 11: Manuelle Nachhilfe wird nötig

16 Dezember 2024 von Darian Lambert

Vladlen Stolz – Techniker bei Samirae in Bensberg

Mit dem Support-Ende für Windows 11 Version 22H2 am 8. Oktober 2024 stehen viele Computerbesitzer vor einer neuen Herausforderung: Ihre Rechner aktualisieren sich nicht mehr automatisch auf die neuesten Versionen von Windows 11. Oft bleibt das System auf der alten Version hängen, obwohl Microsoft automatische Updates bereitstellt. Das führt dazu, dass viele Systeme von Hand aktualisiert werden müssen – ein Vorgang, der ohne Fachwissen schnell kompliziert wird.

In Bensberg hat der EDV-Service Samirae zum Jahresende alle Hände voll zu tun, um diese Herausforderung zu meistern. Täglich kommen Kunden mit PCs, die eine „Auffrischung“ brauchen. Besonders gefragt ist der junge Techniker Vladlen Stolz, der eigens ein Softwaretool entwickelt hat, um betroffene Computer systematisch und effizient auf die neueste Windows-11-Version zu aktualisieren. Doch warum sind diese Updates so wichtig, und was macht den manuellen Eingriff oft unverzichtbar?

Warum Windows-Versionspdates unverzichtbar sind

Windows-Versionen haben feste Support-Zeiträume. Für Privatnutzer von Windows 11 Home und Pro gibt es zwei Jahre lang Sicherheits- und Funktionsupdates, bevor die Version ausläuft. Wenn der Support endet, werden keine neuen Updates mehr bereitgestellt, was mit der Zeit Sicherheitslücken schafft und das System anfällig für Angriffe macht.

Besonders kritisch: Systeme mit der veralteten Version 22H2 erhalten seit Oktober 2024 keine Sicherheitsupdates mehr. Wer nicht rechtzeitig auf die aktuelle Version – 23H2 oder 24H2 – umsteigt, riskiert langfristig:

  • Sicherheitsprobleme: Neue Bedrohungen können nicht mehr abgewehrt werden.
  • Fehlende Kompatibilität: Moderne Software und Hardware funktionieren nicht mehr reibungslos.
  • Eingeschränkte Funktionalität: Wichtige Verbesserungen und neue Funktionen fehlen.

Trotz dieser Risiken schaffen es viele Computer nicht, das Update automatisch durchzuführen. Viele Nutzer bemerken erst spät, dass ihr Rechner nicht mehr aktuell ist. Daher ist es entscheidend, auf die richtige Unterstützung zu setzen.

Der junge Techniker Vladlen Stolz hat für diese Aufgabe bei EDV-SERVICE Samirae in Bensberg sogar ein eigenes Softwaretool entwickelt. Mit diesem innovativen Ansatz kann er eine Vielzahl von Computern innerhalb kürzester Zeit manuell auf die aktuelle Version bringen.

Zum Jahreswechsel Update aufspielen lassen

Wenn Ihr System noch auf Windows 11 Version 22H2 steht, ist es Zeit zu handeln. Veraltete Versionen gefährden die Sicherheit und Leistungsfähigkeit Ihres Rechners. Die Techniker bei Samirae in Bensberg bieten die perfekte Lösung, um Ihr System auf den neuesten Stand zu bringen und sicher ins neue Jahr zu starten.

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Cologne Cathedral Christmas Market in twilight, Germany. This is the most popular and best-known of all the city markets in front of the famous Cologne Cathedral.

Erneuter Polizeieinsatz: Weihnachtsmarkt am Heumarkt wegen verdächtigem Koffer geräumt

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend musste der Weihnachtsmarkt am Heumarkt in der Kölner Altstadt erneut wegen eines zurückgelassenen Koffers evakuiert werden. Nur einen Tag zuvor hatte es einen ähnlichen Vorfall auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz gegeben. Nach intensiver Untersuchung konnte die Polizei jedoch Entwarnung geben: Wie schon am Samstag handelte es sich auch in diesem Fall um einen Koffer mit Sand.

Geordnete Evakuierung am Heumarkt

Der Alarm wurde gegen 19:30 Uhr ausgelöst, woraufhin die Polizei den Weihnachtsmarkt zügig räumte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nach Angaben des Veranstalters etwa 2.500 Besucher auf dem Gelände. Die Räumung verlief geordnet und ohne Zwischenfälle.

Laut Polizeiangaben war der Koffer besonders auffällig: Er enthielt einen weiteren kleineren Koffer, in dem sich Sand befand. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und eine Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Es wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Ähnlicher Vorfall am Rudolfplatz

Bereits am Samstag hatte es einen vergleichbaren Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz gegeben. Auch dort war ein verdächtiger Koffer entdeckt worden, der ebenfalls mit Sand gefüllt war. Die Polizei geht davon aus, dass der Koffer absichtlich auf dem gut besuchten Weihnachtsmarkt platziert wurde, um einen Großeinsatz auszulösen.

Ermittlungen laufen

Die Polizei wertet beide Vorfälle als mutwillige Störung der öffentlichen Sicherheit. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten wird geprüft, da das Vorgehen in beiden Fällen nahezu identisch war. Neben der Kriminalpolizei wurden Spezialisten hinzugezogen, um den genauen Hintergrund der Taten zu ermitteln.

Auswirkungen auf Weihnachtsmärkte

Die beiden Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit auf den Weihnachtsmärkten in Köln auf. Trotz der Großveranstaltungen betont die Polizei, dass keine akute Gefährdung für die Besucher bestand und die Sicherheitsvorkehrungen auf einem hohen Niveau seien. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, wachsam zu sein und verdächtige Gegenstände sofort zu melden.

Die Organisatoren der Weihnachtsmärkte zeigen sich erleichtert, dass niemand zu Schaden kam, und appellieren an die Vernunft der Bevölkerung: „Solche Aktionen sind kein Spaß, sondern gefährden das Gefühl von Sicherheit auf unseren Weihnachtsmärkten,“ erklärte ein Sprecher des Veranstalters.

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viral infections, monkeypox

Erster Fall von Mpox „Affenpocken“ im Rheinisch-Bergischen Kreis bestätigt

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Zum Wochenende wurde im Rheinisch-Bergischen Kreis der erste Fall von Mpox (ehemals Affenpocken) der neuen Variante Klade 1b bestätigt. Betroffen ist eine Familie, bei der insgesamt vier Mitglieder, darunter zwei Kinder, an der Viruserkrankung erkrankt sind. Der erste Infektionsfall wurde vermutlich im Rahmen einer Reise nach Afrika mit engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung erworben.

Gesundheitsamt reagiert sofort

Nach der Bestätigung des ersten Falles hat das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises unverzüglich Maßnahmen eingeleitet. In enger Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) sowie anderen beteiligten Gesundheitsämtern wurden Kontaktpersonen aus dem schulischen, beruflichen und privaten Umfeld ermittelt und informiert. Dabei lag der Fokus auf Aufklärung über mögliche Symptome und präventive Schutzmaßnahmen.

Verbreitung und Übertragungswege

Die Variante Klade 1b von Mpox wurde erstmals im September 2023 in mehreren afrikanischen Ländern nachgewiesen. Seit August 2024 sind auch vereinzelt Fälle außerhalb des afrikanischen Kontinents gemeldet worden, darunter ein Fall in Deutschland. Die Krankheitsverläufe sind in der Regel mild.

Mpox wird vor allem durch direkten Kontakt mit der Flüssigkeit aus den typischen Hautbläschen oder deren Schorf übertragen. Auch Tröpfcheninfektionen über enge Face-to-Face-Kontakte, meist im familiären Umfeld, können eine Rolle spielen.

Aufklärung und Prävention

Das Gesundheitsamt betont, dass das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als gering eingeschätzt wird. Dennoch empfiehlt es, auf Symptome wie Hautausschläge, Fieber oder geschwollene Lymphknoten zu achten und bei Verdacht umgehend ärztliche Beratung einzuholen.

Für weiterführende Informationen über Mpox hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.rki.de umfangreiche Materialien bereitgestellt.

Mildere Verläufe, aber Wachsamkeit geboten

Auch wenn die meisten Fälle von Mpox mild verlaufen, ist es wichtig, die Krankheit ernst zu nehmen, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Durch rasche Maßnahmen und Aufklärung arbeitet das Gesundheitsamt daran, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten.

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2024-12-16 Stadtteilbüro Refrath(1)

Neuer Glanz für Refrath: Stadtteilbüro feierlich wiedereröffnet

16 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Das Stadtteilbüro in Refrath erstrahlt in neuem Glanz: Nach einer umfassenden Renovierung und Neugestaltung wurde es jetzt feierlich eröffnet. Gemeinsam mit dem Bürger- und Heimatverein Refrath hat die Stadt Bergisch Gladbach das Büro modernisiert. Bürgermeister Frank Stein und Winfried Krux, 1. Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins, weihten die neugestalteten Räumlichkeiten an der Adresse Siebenmorgen 45 offiziell ein.

Ein Zentrum für Bürgernähe und Zusammenarbeit

Das Stadtteilbüro ist weit mehr als ein Bürgerbüro. Im vorderen Bereich hat der Bürger- und Heimatverein Refrath seinen Platz gefunden und bietet Informationen rund um das Vereinsgeschehen. Im hinteren Bereich befindet sich eine Außenstelle des städtischen Bürgerbüros, in der Bürgerinnen und Bürger praktische Anliegen wie die Beantragung von Personalausweisen oder Reisepässen klären können.

„Das Stadtteilbüro ist ein tolles Beispiel dafür, wie Stadtverwaltung und lokale Vereine Hand in Hand arbeiten und voneinander profitieren können“, sagte Bürgermeister Frank Stein bei der Eröffnung. „Der Bürger- und Heimatverein hat die Initiative für die Umgestaltung ergriffen und diese mit viel Engagement umgesetzt. Das Ergebnis ist beeindruckend.“

Neue Möbel, modernes Design und einladende Atmosphäre

Besucherinnen und Besucher können sich auf ein helles und modernes Büro freuen. Neue Möbel, ein frischer Anstrich und stilvolle Vorhänge schaffen eine einladende Atmosphäre. Besonders praktisch: Die neuen Möbel sind flexibel einsetzbar und können je nach Bedarf umgestellt werden. Für die Mitarbeitenden des Bürgerbüros und die Ansprechpersonen des Vereins wurde zusätzlich eine kleine Küchenzeile eingebaut.

Winfried Krux zeigte sich begeistert: „Das Stadtteilbüro hat eine repräsentative Wirkung für unseren Verein und die Stadt. Mit der Neugestaltung fördern wir nicht nur ein schönes Ambiente, sondern schaffen auch einen Ort für Begegnung und Austausch.“

Ein Ort der Vielfalt und Zusammenarbeit

Neben dem Bürger- und Heimatverein finden sich im Stadtteilbüro auch andere lokale Akteure, darunter die Interessensgemeinschaft Refrath (IG), die katholische Pfarrgemeinde St. Johann Baptist, der Karnevalsverein KG für uns Pänz sowie der TV Refrath. Das Büro ist somit ein wichtiger Anlaufpunkt für die Refrather Gemeinschaft.

Das Bürgerbüro ist dienstags und mittwochs von 14:00 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 9:00 bis 12:30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen zu den städtischen Bürgerbüros sind unter www.bergischgladbach.de/buergerbuero.aspx erhältlich.

Mit dem neuen Design und der erweiterten Nutzungsmöglichkeiten setzt das Stadtteilbüro ein Zeichen für Bürgernähe, Kooperation und Gemeinschaft in Refrath.

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2024-12-13 Seniorenbeiratswahl Bodengesser Klemt(1)

Endspurt für Bewerbungen: Seniorenbeirat Bergisch Gladbach sucht Kandidatinnen und Kandidaten

13 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Suche nach engagierten Kandidatinnen und Kandidaten für den neuen Seniorenbeirat der Stadt Bergisch Gladbach geht in die heiße Phase. Bis Mittwoch, den 22. Januar 2025, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren die Möglichkeit, sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Unter dem Motto „Ihr Engagement – unsere Chance für die Zukunft“ wird der Beirat für die Amtszeit von 2025 bis 2030 gewählt.

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Der Seniorenbeirat vertritt seit über 25 Jahren die Interessen der älteren Generation in Bergisch Gladbach und setzt sich für deren Belange in der Kommunalpolitik ein. Mit über 37.500 Bürgerinnen und Bürgern über 60 Jahren im Jahr 2025 repräsentiert der Beirat eine bedeutende Bevölkerungsgruppe. Als überparteiliches und ehrenamtliches Gremium engagiert sich der Beirat unabhängig und konfessionsneutral.

„Die Arbeit im Seniorenbeirat bietet die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung einer seniorenfreundlichen Stadt mitzuwirken. Interessierte, die sich für die Lebensqualität älterer Menschen einsetzen möchten, sind herzlich eingeladen, ihre Kandidatur einzureichen“, erklärt Lisa Klemt aus der Geschäftsstelle des Seniorenbeirats.

Wichtige Informationen zur Wahl

Die Wahl findet am Dienstag, den 11. März 2025, statt, die Amtszeit des aktuellen Beirats endet am 31. März 2025. Voraussetzung für die Kandidatur ist das Mindestalter von 60 Jahren. Frühzeitige Bewerbungen sind ausdrücklich erwünscht, um einen reibungslosen Ablauf der Wahl zu gewährleisten.

Unterstützung und Kontakt

Wer sich für die Arbeit des Seniorenbeirats interessiert oder weitere Informationen zur Kandidatur benötigt, kann sich an das Wahlbüro oder die Geschäftsstelle des Seniorenbeirats wenden:

Nutzen Sie diese Chance, um sich aktiv für Ihre Stadt und die älteren Generationen einzusetzen!

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2024-12-13 Turmblasen 2016(1)

Weihnachtliche Klänge: Turmbläser und Rathausmusikanten bringen festliche Stimmung nach Bergisch Gladbach und Bensberg

13 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach und Bensberg ist die Weihnachtszeit ohne die traditionsreichen Auftritte der Turmbläser und Rathausmusikanten kaum vorstellbar. Auch in diesem Jahr sorgen die beiden Ensembles wieder für besinnliche Klänge und gemeinsames Singen, das die Herzen der Bürgerinnen und Bürger erwärmt.

Turmbläser: Weihnachtslieder hoch über dem Konrad-Adenauer-Platz

Am Heiligen Abend lassen die Turmbläser der Big Band Bergisch Gladbach erneut die bekanntesten Weihnachtslieder erklingen. Pünktlich um 17 Uhr beginnt das einstündige Konzert vom Dachreiter des historischen Rathauses auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Die beeindruckende Darbietung wird von Initiator Markus Stümper organisiert, der auch den Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte betreut.

Besucherinnen und Besucher können die Melodien nicht nur genießen, sondern auch kräftig mitsingen. Faltblätter mit Liedtexten sind vorab auf dem Weihnachtsmarkt erhältlich oder online unter bergischgladbach.de/weihnachten.aspx verfügbar. Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes bleibt eigens für diese Veranstaltung geöffnet und sorgt für eine wohlige Atmosphäre.

Rathausmusikanten: Adventsstimmung im Ratssaal Bensberg

Bereits am Freitag, den 20. Dezember, laden die Rathausmusikanten um 11 Uhr zu einem besonderen vorweihnachtlichen Konzert in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein. Das Gemeinschaftssingen von Advents- und Weihnachtsliedern hat sich längst zu einem beliebten Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger entwickelt.

Die Rathausmusikanten, die sich aus engagierten Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung zusammensetzen, schaffen mit ihren musikalischen Darbietungen eine einzigartige und familiäre Atmosphäre. Das Konzert zieht sowohl ein treues Stammpublikum als auch neue Gäste an, die die Gelegenheit nutzen, gemeinsam in die Weihnachtszeit einzutauchen.

Ein Fest für die Gemeinschaft

Die musikalischen Traditionen der Turmbläser und Rathausmusikanten sind ein fester Bestandteil des weihnachtlichen Kalenders in Bergisch Gladbach und Bensberg. Sie bieten eine Gelegenheit, innezuhalten, gemeinsam zu singen und sich auf das Fest der Liebe einzustimmen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, die diese besonderen Momente jedes Jahr aufs Neue möglich machen.

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