Archiv | April, 2023

Bergisch Gladbach trauert um Stellvertretenden Bürgermeister Michael Zalfen

Bergisch Gladbach trauert um Stellvertretenden Bürgermeister Michael Zalfen

12 April 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach und die SPD verlieren mit dem Tod von Michael Zalfen eine der prägenden politischen Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte. Der SPD-Ratsherr und Stellvertretende Bürgermeister ist nach einer kurzen, schweren Krankheit am Karfreitag im Alter von 60 Jahren verstorben.

Seit 2004 gehörte Zalfen dem Stadtrat von Bergisch Gladbach an und war seit 2013 Stellvertretender Bürgermeister. Von 2005 bis 2013 hatte er zudem die Funktion des Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden inne. In jüngster Zeit war er Mitglied mehrerer Ratsausschüsse, darunter Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Mobilität und Verkehr sowie Infrastruktur, Umwelt, Sicherheit und Ordnung. Darüber hinaus engagierte er sich in den Aufsichtsräten verschiedener Gesellschaften und im Bereich der Städtepartnerschaften, unter anderem als zweiter Vorsitzender des Vereins „Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.“

2013 kandidierte Zalfen für die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis für den Bundestag. Er setzte sich stets für die Menschen ein, denen er in seiner politischen Arbeit begegnete. Ideologische Engstirnigkeit war ihm fremd, stattdessen baute er Brücken und vermittelte erfolgreich zwischen unterschiedlichen politischen Akteuren. Dabei verband er eine humanistische Weltsicht mit Pragmatismus und einer klaren Sicht auf das Machbare.

Besonders engagierte sich Zalfen als 1. Vorsitzender des Rheinisch-Bergischen Kreisverbands des Kinderschutzbundes, wobei ihm das Wohl von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen lag.

Bürgermeister Frank Stein betont in seiner Abschiedsbotschaft die außergewöhnlichen politischen und menschlichen Qualitäten Zalfens und wünscht seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit. Die Stadt Bergisch Gladbach trauert um einen engagierten Politiker und wird die Erinnerung an ihn in Ehren halten.

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Frühjahrsputz: raumgefühl bietet professionellen Gardinen Waschservice

Frühjahrsputz: raumgefühl bietet professionellen Gardinen Waschservice

11 April 2023 von Darian Lambert

Saubere und gepflegte Gardinen sowie Sicht- und Sonnenschutz sind ein wichtiger Bestandteil der Inneneinrichtung. Sie tragen nicht nur zur Ästhetik eines Raumes bei, sondern auch zur Hygiene und Sicherheit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet die Firma raumgefühl einen professionellen Gardinen Waschservice an.

Als Spezialisten im Bereich der Pflege von Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz wissen die Experten von raumgefühl, wie wichtig es ist, diese zarten Stoffe regelmäßig zu waschen. Normalerweise reicht es aus, die Gardinen zweimal im Jahr zu waschen. Aber wenn Ihre Gardinen durch Straßenverkehr, Zigarettenrauch oder offene Kamine stark verschmutzt sind, sollten sie einmal im Quartal gewaschen werden.

Die Fachkräfte von raumgefühl kümmern sich um die Hygiene und Pflege Ihrer Gardinen und Ihres Sicht- und Sonnenschutzes. Sie kommen zu Ihnen nach Hause, nehmen die Gardinen sorgfältig ab, waschen sie professionell und hängen sie wieder auf. So können Sie sich entspannen und die Vorteile einer sauberen und gepflegten Umgebung genießen.

Eine regelmäßige Pflege und Wartung kann dazu beitragen, dass Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz länger halten und weniger häufig ausgetauscht werden müssen. Eine Reinigung kann auch Schmutz, Staub und Allergene entfernen, was zu einer gesünderen Umgebung beitragen kann. Zudem kann eine gepflegte Gardine oder ein gepflegter Sicht- und Sonnenschutz den Wert einer Immobilie erhöhen und dazu beitragen, dass ein Raum frischer und einladender wirkt.

Farbige Gardinen benötigen übrigens genauso viel Pflege wie weiße, da die Farben sonst ihre Leuchtkraft verlieren können. Die Experten von raumgefühl wissen genau, welche Pflege Ihre Gardinen benötigen und beraten Sie gerne zu diesem Thema.

Kurzum: Wenn es um die Hygiene und Pflege Ihrer Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz geht, ist raumgefühl Ihr professioneller Partner. Mit ihrem Gardinen Waschservice bieten sie eine bequeme und effektive Möglichkeit, für eine saubere und gepflegte Umgebung zu sorgen.

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20-Jähriger bei Alleinunfall auf der L84 leicht verletzt – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

20-Jähriger bei Alleinunfall auf der L84 leicht verletzt – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

11 April 2023 von Darian Lambert

In der Nacht zum heutigen Dienstag ereignete sich auf der Landstraße 84 (Durbuscher Straße) ein Alleinunfall, bei dem ein 20-jähriger Bergisch Gladbacher von der Fahrbahn abkam. Der junge Mann wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

Verunfallter Audi

Gegen 00:15 Uhr befuhr der 20-jährige Audi-Fahrer die L84 in Fahrtrichtung Heiligenhaus. Im Ausgang einer Kurve geriet er vermutlich aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und kam daraufhin von der Straße ab. In der Folge kollidierte sein Fahrzeug seitlich mit zwei Bäumen, bevor es wieder auf die Straße zurückgeschleudert wurde und dort zum Stillstand kam. Der Fahrer konnte sich eigenständig aus dem stark beschädigten Audi befreien.

Als die Polizei des Rheinisch-Bergischen Kreises eintraf, waren bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei des benachbarten Rhein-Sieg-Kreises vor Ort. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und konnte dieses nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

Der Unfallwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Während der Unfallaufnahme und der anschließenden Räumungsarbeiten war die L84 in Höhe der Unfallstelle vollständig gesperrt.

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Mehrfamilienhaus in Bensberg während der Ostertage ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

Mehrfamilienhaus in Bensberg während der Ostertage ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

11 April 2023 von Darian Lambert

In der Schloßstraße in Bensberg nutzten Einbrecher die Abwesenheit der Bewohner während der Ostertage aus, um in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzudringen. Der Vorfall ereignete sich zwischen Freitag (07.04.) um 13:00 Uhr und Montag (10.04.) um 12:00 Uhr.

Die betroffene Wohnung befindet sich in der vierten Etage und verfügt über einen Zugang zur Dachterrasse. Die Täter haben vermutlich zunächst versucht, die Terrassentür aufzuhebeln. Nachdem ihnen dies nicht gelang, brachen sie die Tür mit einem Spannungsbruch auf und drangen so in die Wohnung ein.

Im Inneren durchsuchten die Einbrecher die gesamte Wohnung nach Wertgegenständen und hinterließen massive Verwüstungen. Aufgrund der entstandenen Unordnung konnten zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch keine Angaben zur Beute gemacht werden. Der zentrale Erkennungsdienst der Polizei führte noch am gleichen Tag eine Spurensicherung durch.

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet um Hinweise zu diesem Einbruch. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere Informationen zu den Tätern liefern können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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AFD lehnt Gladbacher "Sekten" Haushalt ab

AFD lehnt Gladbacher „Sekten“ Haushalt ab

10 April 2023 von Darian Lambert

Serie: Reden analysiert zum Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach

Wir fassen zusammen was Politiker in den Haushaltsreden sagen und analysieren was davon zu halten ist. Kurz und prägnant.

Heute: Die AFD

Die Haushaltsrede der AfD zum Haushalt der Stadt Bergisch Gladbach war geprägt von einer negativen Grundstimmung. Die Partei kritisierte den Haushalt 2023 und hat gegen ihn gestimmt. Der Grund dafür war, dass die AfD der Meinung ist, dass die Stadt Geld für Projekte ausgibt, die unnötig sind oder die in ferner Zukunft eventuell einmal helfen könnten. Die Partei betont, dass die Stadt die Mittel für das Wohl der Bürger einsetzen sollte, um einen Aufschwung zu ermöglichen und die wirtschaftliche Gesundung einzuleiten.

Ein zentrales Thema in der Haushaltsrede der AfD ist die Klimapolitik. Die Partei kritisiert, dass die Stadt Geld für ideologische Projekte ausgibt, die an Weltuntergangsszenarien erinnern. Es wurde unterhaltsamerweise eine Parallele zum Verhalten von Sekten gezogen.
Die AfD bezieht sich mit ihrer Kritik an der Klimasekte auf die Investitionen in Klimamanager und einen Energiemanager, um klimaneutral zu werden. Die Partei argumentiert, dass selbst wenn Deutschland oder Europa klimaneutral wären, das nichts an den CO2-Emissionen der Länder ändern würde, die nicht an den Klimawandel glauben. Aus Sicht der AfD wäre das Geld besser in Schulen, Kindergärten und Straßen angelegt, um direkt etwas zu bewirken.

Ein weiteres Thema, das in der Haushaltsrede der AfD zur Sprache kommt, ist die Verkehrspolitik. Die Partei kritisiert, dass die Stadt Geld für Fahrradwege ausgibt, obwohl Fahrräder keine Fahrradsteuer zahlen. Die AfD fordert eine gleichberechtigte Bedingung für alle Verkehrsteilnehmer und betont, dass alle Verkehrsteilnehmer gute Verkehrswege benötigen. Die Partei kritisiert auch die Rücksichtslosigkeit einiger Radfahrer, die sich wie bei der Tour de France verhalten, und fordert eine gemeinsame Rücksichtnahme.

Die AfD spricht auch das Thema Konversion des Zanders Geländes an. Die Partei betont, dass Projekte umgesetzt werden müssen, die Einnahmen generieren, um diese dann für den weiteren Ausbau verwenden zu können. Die AfD schlägt vor, Gastronomie und touristische Attraktionen zu fördern, um mehr Geld in die Kassen der Stadt zu bringen. Auch Wohnungen seien nötig, aber nicht in einer Form, die zu einem Wohnghetto führen, sondern für alle Vermögensschichten.

Die AfD betonte in ihrer Haushaltsrede, dass sie den Haushalt 2023 ablehnt da er Ideologie geprägt sei. Die Partei fordert rationale Entscheidungen und kritisiert, dass die Stadt Geld für Dinge ausgibt, die unnötig seien oder die nie eintreten würden, während wichtige Investitionen auf der Strecke blieben.

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BGL: Krisenhaushalt mit vertanen Chancen

BGL: Krisenhaushalt mit vertanen Chancen

09 April 2023 von Darian Lambert

Serie: Reden analysiert zum Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach

Wir fassen zusammen was Politiker in den Haushaltsreden sagen und analysieren was davon zu halten ist. Kurz und prägnant.

Heute: Die Bürgerpartei GL

Die Bürgerpartei GL hat gegen den Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach gestimmt und Frank Samirae kritisierte in der Haushaltsrede die politischen Maßnahmen der Stadt. Samirae betonte, dass es sich wieder um einen Krisenhaushalt handelt und dass die Stadt historisch einmalige Chancen vertan hat.

In erster Linie bemängelt die Bürgerpartei GL dass der Haushalt massiv geschönt wurde, da er durch Tricks schöner dargestellt wird. So werden Gewinne und stille Reserven aus städtischen Gesellschaften und Eigenbetrieben an den Kernhaushalt abgeführt und dann im Wege der Kapitalerhöhung dort wieder eingelegt, um den ausgezahlten Betrag im Kernhaushalt erfolgswirksam verbuchen zu können. Auch das COVID-19-Ukraine-Isolierungsgesetz ermöglicht es der Stadt, Aufwendungen und Mindererträge bedingt durch den Ukraine-Krieg und die Corona-Pandemie über einen Zeitraum von bis zu 50 Jahren abzuschreiben und aus dem Haushaltsplan als außerordentlichen „Isolierungsertrag“ herauszurechnen.

Die Bürgerpartei GL betont, dass ein komplexer Sparkurs auch Risiken und Nebenwirkungen hat und dass es darauf ankommt, an der richtigen Stelle und im richtigen Maß zu sparen. In den vergangenen Jahren wurde sogar an Schulen und Kindergärten gespart, was jedoch zu einer Kita-Krise in der Stadt führte. Die Bürgerpartei GL fordert daher eine nachhaltige Finanzierung des Haushalts, die auch die Bedürfnisse von Familien und Unternehmen berücksichtigt.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die vertane Chance der schnellen Neuentwicklung des Zanders-Geländes. Eine Vielzahl von Investoren stand bereit, um in die Entwicklung zu investieren, jedoch wurde das Projekt zu einer Art politischen Geisel. Die Stadt verpasste somit eine historische Chance und hat auch in anderen Bereichen Chancen vertan, wie zum Beispiel bei der Umsetzung des Flächennutzungsplans. Die Bürgerpartei GL fordert eine schnelle Planung und Entwicklung zumindest von Teilen von Zanders durch private Bauträger und Investoren.

Die Folge der vertanen Chancen ist eine weitere Zersiedlung rund um Bergisch Gladbach, da Familien in der Stadt keinen Platz zum Bauen in der Stadt finden oder sich diesen aufgrund der politischen Knappheit der Flächen nicht leisten können. Dies führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, das größtenteils durch Bergisch Gladbach führt.

Die Bürgerpartei GL kritisierte auch die schwache und teilweise zerstörte Infrastruktur der Stadt. Das Straßennetz weist einen dauerhaften Unterhaltungsstau auf und der Ausbau der digitalen Infrastruktur kommt nicht voran. Die Bürgerpartei GL fordert daher frisches Denken und neue Köpfe im Stadtrat, um die Probleme der Stadt zu lösen.

Abschließend dankte Frank Samirae im Namen der Bürgerpartei Bürgerpartei GL in ironischem Ton den Kollegen von Rot / Grün sinngemäß mit „wir haben gesehen Sie sind stets bemüht“.

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FPD: Digitalisierung und Priorisierung

FPD: Digitalisierung und Priorisierung

09 April 2023 von Darian Lambert

Serie: Reden analysiert zum Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach

Wir fassen zusammen was Politiker in den Haushaltsreden sagen und analysieren was davon zu halten ist. Kurz und prägnant.

Heute: Die FDP

Die FDP hat gegen den Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach gestimmt, wie Fraktionsvorsitzender Jörg Krell bekannt gab. In seiner Haushaltsrede betonte er, dass der Haushalt ein Einstieg in eine nachhaltige, strukturelle Haushaltskonsolidierung sein sollte, jedoch zeigte sich die FDP enttäuscht über die Umsetzung.

Laut Krell sind Rot/Grün und FWG für die Unzulänglichkeiten des Haushalts verantwortlich. Rot/Grün fordere zwar immer eine finanzielle Konsolidierung, belaste jedoch die Verwaltung mit weiteren, teils unnötigen Aufgaben. Die FWG hingegen sei zwar für einen strikteren Sparkurs, habe jedoch den Haushaltsansatz von Rot/Grün abgenickt und damit ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt. Auch die CDU lehne laut Krell den Haushalt ab, ohne jedoch konkrete Lösungsvorschläge anzubieten.

Die FDP setzt sich für eine langfristige Verbesserung der Einnahmeseite ein, insbesondere durch die schnelle Entwicklung von Gewerbegebieten. Konsolidierung bedeute für die FDP nicht Ausgabenkürzungen in allen Bereichen, sondern Fokussierung auf gewählte Prioritätsfelder, wie beispielsweise die Sanierung der Schulen, den Ausbau der OGS und die Lösung der KiTa Krise. Auch in Anbetracht des gravierenden Personalmangels müsse Fokussierung das Gebot der Stunde sein.

Die FDP fordert zudem die stringente Umsetzung der Digitalisierung der Stadtverwaltung und eine Investitionspriorisierung nach den wichtigen strategischen Zielen auf der Basis verfügbarer Ressourcen. Laut Krell müsse die Digitalisierung Chefsache werden und es brauche die enge Zusammenarbeit aller Fachbereichsleiter und ihrer Mitarbeiter.

Der jetzt zur Abstimmung stehende Haushalt enthalte diese Ansätze, die der FDP wichtig seien, nicht mehr oder nur noch in eingeschränktem Maße. Daher werde die FDP gegen diesen Haushalt stimmen. Der jetzige Haushalt führe geradewegs in ein pflichtiges HSK, mit dem bekannten Verlust an Gestaltungsspielräumen, gerade auch bei den freiwilligen Leistungen.

Konsolidierung der Finanzen und Fokussierung auf Kernaufgaben seien jedoch ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, betonte Krell. Nur so könne Bergisch Gladbach nach vorne gebracht werden.

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SPD: Kompromiss bei Haushalt suchen

SPD: Kompromiss bei Haushalt suchen

07 April 2023 von Darian Lambert

Serie: Reden analysiert zum Haushalt 2023 der Stadt Bergisch Gladbach

Wir fassen zusammen was Politiker in den Haushaltsreden sagen und analysieren was davon zu halten ist. Kurz und prägnant.

Heute: Die SPD

Der Fraktionsvorsitzende der SPD hielt eine Haushaltsrede, die von vielen als enttäuschend und opportunistisch angesehen wurde. In seiner Ansprache betonte er, dass die SPD-Fraktion dem Haushalt 2023 und dem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept zustimmen werde. Doch bevor er sich inhaltlich mit den Entwürfen beschäftigte, beschwerte er sich darüber, dass die CDU-Fraktion sich dem Meinungsaustausch verweigert habe. Der Fraktionsvorsitzende bezeichnete dies als „Trump’sche Politik“, die der Sache nicht diene.

In der Rede wurden dann einige Vorhaben der CDU-Fraktion kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende warf der CDU vor, keine neuen Schulen, keine Sanierung des Abenteuerspielplatzes Gronau, kein Schwimmbad Mohnweg und keine Sanierung von Straßen zu wollen. Er fragte, welche Infrastruktur noch weiter verrotten solle und warf der CDU vor, in den Jahrzehnten ihrer politischen Verantwortung in dieser Stadt nichts erreicht zu haben.

Die SPD-Fraktion hatte sich mit den eingebrachten Entwürfen ausführlich beschäftigt und diese dort, wo es erforderlich war, auch verändert. Sie hielt ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept für unverzichtbar, lehnte jedoch Maßnahmen ab, die unsozial, wenig nachhaltig und eine Ohrfeige für das Ehrenamt seien. Dazu gehören die Reduzierung der Seniorenbegegnungsstätten, die Erhebung von Entgelten für die Benutzung von Sporthallen und die Reduzierung der Schülerfahrtkosten. Die SPD-Fraktion wünschte sich lebendige Stadtteilbüros in Bensberg und Refrath, die auch von Vereinen, Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften genutzt werden können.

Die Meinung der FDP, die grün-rote Koalition betreibe Klientelpolitik, wurde als bizarr bezeichnet. Die SPD-Fraktion betonte, dass ihr Klientel die Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger seien – Senioren, Schüler, Sporttreibende – und nicht, wie bei der FDP, Bauinvestoren und Zahnärzte. Der Fraktionsvorsitzende der SPD war irritiert darüber, dass der von der SPD mitgewählte Kämmerer die von der SPD aus dem Haushaltssicherungskonzept herausgenommenen Sparmaßnahmen vorgeschlagen hatte und forderte den Kämmerer auf, seine Objektivität und Neutralität zu bewahren.

Alles in allem wurde die Haushaltsrede des Fraktionsvorsitzenden der SPD als unzureichend und opportunistisch angesehen. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, ob die SPD-Fraktion wirklich die Interessen der Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger vertritt oder ob sie nur politische Macht ausüben will.

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53-jähriger Burscheider mit Stichverletzungen von Rettungshubschrauber in Krankenhaus geflogen

53-jähriger Burscheider mit Stichverletzungen von Rettungshubschrauber in Krankenhaus geflogen

06 April 2023 von Darian Lambert

Am gestrigen Mittwoch (05.04.) gegen 10:40 Uhr wurden die Polizei, der Rettungsdienst und ein Notarzt nach Hilgen in die Kölner Straße alarmiert, nachdem dort eine Person mit Stichverletzungen gemeldet worden war. Die Polizisten trafen einen 53-jährigen Burscheider an, der auf einem Treppenabsatz vor einem Gebäude lag, aber ansprechbar war. Der Mann wies drei blutende Stichverletzungen auf. Ein mögliches Tatmittel konnte vor Ort nicht aufgefunden werden. Der Täter war zunächst unbekannt und flüchtig. Der Geschädigte wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Seine Verletzungen erwiesen sich als nicht lebensgefährlich. Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos. Am Abend stellte sich der vermeintliche Täter schließlich bei einer Polizeiwache der Bundespolizei in Köln. Es handelt sich um einen 51-jährigen Burscheider. Dieser wurde schließlich der Polizeiwache Bergisch Gladbach zugeführt. Nach Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen konnte er wieder entlassen werden. Der genaue Tathergang und die Hintergründe sind noch unklar und werden aktuell von der Kriminalpolizei im Rahmen eines Strafverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Schwere Stichverletzungen: 53-jähriger Burscheider in Krankenhaus geflogen

Ein Mann wurde gestern Vormittag mit schweren Stichverletzungen in Hilgen gemeldet. Die Polizei, der Rettungsdienst und ein Notarzt wurden alarmiert und eilten sofort zur Kölner Straße, wo der 53-jährige Burscheider auf einem Treppenabsatz vor einem Gebäude lag.

Der Mann war ansprechbar, wies aber drei blutende Stichverletzungen auf. Ein mögliches Tatmittel konnte vor Ort nicht gefunden werden und der Täter war zunächst unbekannt und flüchtig. Der Geschädigte wurde von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Glücklicherweise erwiesen sich die Verletzungen als nicht lebensgefährlich.

Eine Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos. Allerdings stellte sich am Abend ein 51-jähriger Burscheider bei einer Polizeiwache der Bundespolizei in Köln. Nach Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar und werden aktuell von der Kriminalpolizei im Rahmen eines Strafverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

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Lesung in Bensberg: „Trotz seiner schweren Krankheit“

Lesung in Bensberg: „Trotz seiner schweren Krankheit“

06 April 2023 von Darian Lambert

Die Stadtteilbücherei Bensberg in Bergisch Gladbach lädt in Kooperation mit einfach gemeinsam e.V. zu einer Lesung am Mittwoch, den 19. April 2023 um 18 Uhr ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Buch „Trotz seiner schweren Krankheit“ von Simon Kuhlmann.

Simon Kuhlmann schildert in seinem autobiografischen Roman humorvoll Erlebnisse aus seinem Alltag als blinde Person. Der Ich-Erzähler des Buches erinnert sich während einer Zugfahrt an vergangene Ereignisse und teilt diese mit den Zuhörern. Die Lesung wird von Heinrich Hölzl, dem ersten Leiter der sozialen Einrichtung „Gute Hand“, vorgelesen.

Die Veranstaltung wird von Dolmetscherinnen für Gebärdensprache übersetzt und eine FM-Anlage für Schwerhörige steht zur Verfügung. Die Bensberger Bank hat die besondere Veranstaltung ermöglicht. Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Um an der kostenfreien Lesung teilzunehmen, ist eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Der Kontakt zur Stadtteilbücherei Bensberg lautet: 02204/55357 oder bensberg@stadtbuecherei-gl.de.

Die Lesung findet in der Stadtteilbücherei Bensberg in der Schlossstraße 46-48 statt und dauert von 18 bis 20 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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