Archiv | Dezember, 2024

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Neuer Förderschulstandort in Wermelskirchen: Entlastung und Perspektiven für Schüler ab 2025

10 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Ab dem Schuljahr 2025/26 wird Wermelskirchen einen neuen Standort für die Förderschule für geistige Entwicklung bieten. Das Gebäude im Gewerbegebiet an der Burger Straße soll zunächst als Interimsstandort für zehn Jahre angemietet werden und bis zu 100 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Ziel ist es, die bestehenden Förderschulen im Rheinisch-Bergischen Kreis zu entlasten, die in den letzten Jahren steigende Schülerzahlen verzeichnet haben.

Zukunftssichere Lösung für den Kreis

„Mit diesem Standort schaffen wir ein sicheres Lernumfeld für unsere Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedarfen und stellen die Zukunftsfähigkeit unserer Förderschulen sicher“, erklärt Aggi Thieme, Schuldezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreises. Landrat Stephan Santelmann betont die Bedeutung dieses Schrittes: „Wir sichern nicht nur die Bildungsqualität, sondern stärken den Kreis auch als attraktiven Bildungsstandort.“

Die Stadt Wermelskirchen hat den Rheinisch-Bergischen Kreis bei der Standortsuche aktiv unterstützt. Bürgermeisterin Marion Holthaus vermittelte die Immobilie, die durch ihre Größe und Ausstattung für den Schulbetrieb ideal ist. „Die kooperative Zusammenarbeit aller Beteiligten war ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieses Projekts“, so Santelmann.

Optimal ausgestattete Räumlichkeiten

Das neue Schulgebäude bietet große Klassenräume sowie Differenzierungs- und Fachräume, die speziell auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmt sind. Gleichzeitig können die bisherigen Förderschulen durch die Entlastung ihre Räumlichkeiten wieder vollständig in ihrer ursprünglichen Funktion nutzen.

Um die Immobilie bis zum Schulstart 2025/26 optimal vorzubereiten, arbeitet der Kreis eng mit der Schulaufsicht, der Stadt Wermelskirchen, den Eigentümern und den Schulleitungen zusammen. „Der Eigentümer wird das Gebäude zeitnah nach unseren Anforderungen ertüchtigen“, erklärt Thieme. Parallel dazu sollen Eltern und Schüler in den Prozess eingebunden werden, um den Übergang reibungslos zu gestalten.

Schulentwicklungsplan in Arbeit

Der neue Standort ist Teil einer umfassenderen Planung zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Förderschullandschaft im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aktuell wird ein Schulentwicklungsplan erstellt, der Schülerzahlen, bestehende Schulstandorte und zukünftige Anforderungen analysiert. Die Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung der Schullandschaft liefern und auch die langfristige Planung für den Standort in Wermelskirchen berücksichtigen.

Mit dem neuen Standort setzt der Rheinisch-Bergische Kreis ein wichtiges Zeichen für Inklusion und Bildungsgerechtigkeit und schafft gleichzeitig dringend benötigte Kapazitäten für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen.

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Farbschmierereien Schulgebäude

Farbschmierereien auf Schulgelände in Overath: Polizei ermittelt

10 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagmorgen (09.12.) wurde die Polizei zu einem Gymnasium in der Pérenchiesstraße in Overath gerufen, nachdem der Hausmeister mehrere Farbschmierereien auf dem Schulgelände entdeckt hatte.

Schriftzüge in lila und roter Farbe

Während seines Kontrollgangs gegen 08:00 Uhr bemerkte der Hausmeister, dass Wände mehrerer Gebäude sowie Bänke auf dem Schulhof mit lila und roter Farbe beschmiert worden waren. Die Schriftzüge „Real“ und „Juicu“ prangerten an verschiedenen Stellen. Am Freitagnachmittag (06.12.) gegen 16:00 Uhr waren die Schmierereien noch nicht vorhanden, sodass die Tatzeit vermutlich zwischen Freitagabend und Montagmorgen liegt.

Sachschaden im vierstelligen Bereich

Der durch die Farbschmierereien entstandene Schaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt. Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ermittelt nun zu den Tätern.

Zeugen gesucht

Wer Hinweise zur Tat oder zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Verantwortlichen für die Sachbeschädigung zur Rechenschaft zu ziehen.

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A woman raises her hand in a stop gesture, with her focused features suggesting personal boundaries or a privacy message

Projekt „Edelgard schützt“ erhält Rheinlandtaler für Einsatz gegen Gewalt an Frauen

09 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Das Kölner Projekt „Edelgard schützt“ wurde für sein Engagement zur Sicherheit von Frauen und Mädchen mit dem Rheinlandtaler 2024 ausgezeichnet. Die Initiative, die nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015 ins Leben gerufen wurde, erhielt die Ehrung, die mit 1.000 Euro dotiert ist, für ihren Einsatz, Schutz und Unterstützung für Betroffene sexualisierter Gewalt bereitzustellen.

Schutzorte und mobile Hilfe

„Edelgard schützt“ bietet Frauen und Mädchen in unangenehmen oder bedrohlichen Situationen Schutz und Unterstützung. Über 200 Cafés, Geschäfte, Bars und Clubs in Köln haben sich dem Projekt angeschlossen und fungieren als Schutzorte. Diese sind auf einer interaktiven Stadtkarte verzeichnet und durch Sticker in Schaufenstern leicht erkennbar.

Während Großveranstaltungen wie dem Straßenkarneval ist das „Edelgard-mobil“ im Einsatz – ein Bus, der als mobile Anlaufstelle dient und Betroffenen in akuten Situationen Schutz und Hilfe bietet.

Finanzielle Unsicherheit trotz Anerkennung

Trotz der Ehrung steht die Zukunft des Projekts auf unsicheren Beinen. Die Finanzierung für 2025 ist bislang unklar, und die Stadt Köln hat bisher nur 40.000 Euro zugesagt – zu wenig, um die neu gegründete Koordinierungsstelle weiterzuführen. Diese ist jedoch zentral für die Organisation von Helferinnen und Helfern sowie die Professionalisierung des Projekts. Eine Entscheidung über den städtischen Haushalt und damit über die Zukunft von „Edelgard schützt“ wird erst im Februar 2025 erwartet.

Systemischer Handlungsbedarf im Gewaltschutz

Nicht nur „Edelgard schützt“ kämpft mit finanziellen Engpässen. Frauenhäuser und Beratungsstellen bundesweit sind ebenfalls unterfinanziert. Familienministerin Lisa Paus plant ein Gewaltschutzgesetz, das den Schutz von Frauen und Mädchen verbessern und die Finanzierung von Einrichtungen wie Frauenhäusern sicherstellen soll.

„Das Gewalthilfegesetz könnte unsere Arbeit enorm erleichtern“, betont Suna Tanis von der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser NRW. Sie hofft, dass das Gesetz verabschiedet wird, um dringend benötigte finanzielle Mittel bereitzustellen. Der Gesetzesentwurf steht jedoch auf der Kippe, da die Bundesregierung für seine Verabschiedung auf Unterstützung aus der Opposition angewiesen ist.

Ein starkes Zeichen für Betroffene

Die Verleihung des Rheinlandtalers setzt ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung von Projekten wie „Edelgard schützt“. Sie zeigen, wie zivilgesellschaftliches Engagement Frauen und Mädchen in Notsituationen zur Seite stehen kann – und wie dringend langfristige Unterstützung durch gesicherte finanzielle Mittel benötigt wird.

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Fronleichnam, Messe vor dem Kölner Dom

Erfolg für Kardinal Woelki im Rechtsstreit gegen Boulevardzeitung

09 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Kardinal Rainer Maria Woelki hat im Streit gegen die Bild-Zeitung erneut vor Gericht gesiegt. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln untersagte der Zeitung, weiter zu behaupten, der Kardinal habe Missbrauchsvorwürfe absichtlich geheim gehalten. Mit dem Urteil ist der Rechtsstreit rechtskräftig beendet.

Hintergrund des Verfahrens

Der Fall dreht sich um Vorwürfe gegen den ehemaligen Sternsinger-Präsidenten Winfried Pilz, der 2019 verstorben ist. Laut Bild-Bericht vom Juli 2022 habe Woelki seit seinem Amtsantritt 2014 bewusst Informationen über Pilz zurückgehalten und damit gegen seine Dienstpflichten verstoßen. Diese Behauptung konnte das Blatt jedoch nicht belegen.

Kardinal Woelki erklärte unter Eid, er habe sich erst im Juni 2022 intensiv mit den Vorwürfen beschäftigt. Vor Woelkis Amtszeit hatte bereits sein Vorgänger, Kardinal Meisner, versäumt, das Bistum Dresden-Meißen über die Vorwürfe gegen Pilz zu informieren. Pilz hatte seinen Ruhestand in diesem Bistum verbracht.

Gericht: Behauptungen unbelegt

Das OLG urteilte, dass die Formulierung der Bild-Zeitung eine verdeckte Behauptung darstellt, für die es keine Beweise gibt. Bereits in erster Instanz hatte das Landgericht Köln die Vorwürfe der Zeitung als unbelegt zurückgewiesen.

Rechtskräftiges Urteil ohne Revision

Mit dem Urteil des Oberlandesgerichts ist der Fall endgültig abgeschlossen. Da der Streitwert bei 20.000 Euro liegt, ist eine Revision vor dem Bundesgerichtshof nicht möglich. Der Sieg vor Gericht stärkt die Position Woelkis in einem ohnehin belasteten Umfeld von Vorwürfen und öffentlicher Kritik.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung sorgfältiger Recherche und klarer Beweislage in der Berichterstattung über sensible Themen wie den Umgang mit Missbrauchsvorwürfen in kirchlichen Institutionen.

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Wohnraumschutzsatzung in Bergisch Gladbach – Guter Ansatz mit Tücken?

Wohnraumschutzsatzung in Bergisch Gladbach – Guter Ansatz mit Tücken?

09 Dezember 2024 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach plant die Einführung einer Wohnraumschutzsatzung, die den Wohnungsmarkt schützen und die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen erschweren soll. Nach jahrelangem Anstieg der Kurzzeitvermietungen und wachsendem Druck auf den Wohnungsmarkt soll diese Satzung im Februar 2025 verabschiedet werden. Doch wie effektiv kann diese Maßnahme tatsächlich sein, und welche Nebenwirkungen könnten auftreten?

Ein angespannter Wohnungsmarkt

Bergisch Gladbach wurde bereits 2022 als Stadt mit einem „angespannten Wohnungsmarkt“ eingestuft. Der Bedarf an preiswerten Wohnungen übersteigt das Angebot deutlich, was durch das Handlungskonzept Wohnen der Stadt untermauert wird. Die geplante Satzung soll nun Wohnraum vor Zweckentfremdung schützen, indem unter anderem Kurzzeitvermietungen auf maximal 90 Tage pro Jahr beschränkt und gewerbliche Nutzungen erschwert werden. Angesichts von rund 192 Kurzzeitvermietungen im Stadtgebiet scheint dies ein Schritt in die richtige Richtung zu sein.

Wirksamer Schutz oder Symbolpolitik?

Trotz der guten Absicht bleibt fraglich, ob die Wohnraumschutzsatzung die angestrebte Wirkung entfalten kann. Laut städtischen Daten hat sich die Zahl der Anträge zur Nutzungsänderung von Wohnraum für gewerbliche Zwecke oder Ferienwohnungen in den letzten Jahren zwar erhöht, doch handelt es sich immer noch um eine überschaubare Anzahl. Ein entscheidender Punkt ist die Durchsetzung: Wird die Stadt ausreichend Kapazitäten haben, um Verstöße konsequent zu ahnden?

Potenzielle Nebenwirkungen

Die Satzung könnte jedoch auch unerwünschte Nebeneffekte haben. Eigentümer könnten sich beispielsweise aus Angst vor regulatorischen Hürden entscheiden, leerstehenden Wohnraum nicht zu vermieten, was den ohnehin angespannten Markt weiter verschärfen könnte. Auch die Belastung kleinerer Vermieter, die auf Zusatzeinnahmen aus Kurzzeitvermietungen angewiesen sind, sollte nicht außer Acht gelassen werden.

Satzung nicht die Lösung

Die Wohnraumschutzsatzung ist ein verzweifelter Versuch, dem angespannten Wohnungsmarkt entgegenzuwirken, aber sie allein wird die Probleme nicht lösen. Langfristig bleibt die Stadt gefordert, zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – sei es durch Neubauprojekte, die Förderung von Genossenschaften oder andere innovative Ansätze. Ohne diese ergänzenden Maßnahmen könnte die Satzung am Ende nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Außerdem schadet die Satzung langfristig der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt.

Ob die geplanten Regelungen tatsächlich zum gewünschten Erfolg führen oder lediglich neuen bürokratischen Aufwand schaffen, wird sich erst nach ihrer Einführung zeigen. Klar ist jedoch: Der Wohnungsmarkt in Bergisch Gladbach braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Lösung.

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Burglar Breaking Into a House at night

Packstation-Aufbruch in Bensberg: Täter flüchten unerkannt

09 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

In der Nacht zum 7. Dezember 2024 wurden mehrere Tatverdächtige beim Aufbrechen einer Packstation an der Overather Straße / Am Stockbrunnen in Bergisch Gladbach-Bensberg beobachtet. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen, darunter der Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen, eines Polizeidiensthundes und eines Hubschraubers, gelang den Tätern die Flucht.

Flucht der Täter und Fahndung

Der Einbruch wurde kurz nach Mitternacht gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeikräfte hatten die Täter das Gebiet bereits verlassen. Intensive Suchmaßnahmen in der Umgebung blieben erfolglos, sodass es zu keiner Festnahme kam. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Sachschaden und Ermittlungen

Die Packstation wurde durch die Tat beschädigt, die genaue Höhe des Sachschadens ist jedoch noch unklar. Ebenfalls ungeklärt bleibt, ob und welche Gegenstände aus der Packstation entwendet wurden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet und bittet mögliche Zeugen um Mithilfe.

Zeugenaufruf

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Umgebung der Packstation können unter der Rufnummer 02202-205-0 an die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg gemeldet werden. Jede Information könnte helfen, die Täter zu identifizieren und weiteren Schaden zu verhindern.

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Bedroom Ransacked During Burglary

Einbruchserie in Bergisch Gladbach: Schmuck und Bargeld gestohlen

07 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Nikolaustag, dem 6. Dezember 2024, kam es in Bergisch Gladbach zu zwei Einbruchsdiebstählen, bei denen unbekannte Täter in Wohnungen von Mehrfamilienhäusern eindrangen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Einbruch in Frankenforst

Zwischen 6:05 Uhr und 19:05 Uhr verschafften sich die Täter Zugang zu einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Frankenforster Straße. Dabei wurde die Wohnungstür gewaltsam aufgehebelt. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Wohnung und entwendeten diversen Schmuck. Die Bewohner waren während des Einbruchs nicht zu Hause und entdeckten die Tat erst bei ihrer Rückkehr.

Einbruch in Paffrath

Ein weiterer Einbruch ereignete sich am gleichen Tag im Töpferweg. Zwischen 17:00 Uhr und 22:15 Uhr gelangten die Täter durch ein aufgehebeltes, rückwärtiges Fenster in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Auch hier durchwühlten die Einbrecher die Räume und entwendeten Schmuck sowie Bargeld. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter gezielt in Abwesenheit der Bewohner zuschlugen und sich dabei unauffällig verhielten.

Zeugen gesucht

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02202-205-0 zu melden. Jeder Hinweis könnte helfen, die Täter zu fassen und weitere Einbrüche zu verhindern. Die Polizei erinnert zudem daran, auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Wohngebieten zu achten und dies umgehend zu melden. Eine erhöhte Wachsamkeit kann dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern.

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Volkshochschule Bergisch Gladbach startet mit neuem Programm: „Zusammen wachsen“

07 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Ab dem 3. Februar 2025 startet das Frühjahrssemester der Volkshochschule (VHS) Bergisch Gladbach mit einem vielfältigen Angebot aus über 400 Kursen und Vorträgen. Das Programm, das unter dem Motto „Zusammen wachsen“ steht, fördert gemeinschaftliches Lernen und persönlichen Austausch. Interessierte können das Programmheft ab dem 9. Dezember 2024 online unter www.vhs-gl.de sowie in der VHS, im Bürgerbüro und im Rathaus Bensberg einsehen.

Spannende Einblicke in Politik und Nachhaltigkeit

Im Bereich Politik und Geschichte beleuchtet die Ausstellung „Zeitenwende ’45 – Aufbruch in ein neues Europa“ den Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein Vortrag mit dem Titel „Wenn Demokratie Faschismus ermöglicht“ hinterfragt die Gefahren extremistischen Denkens in demokratischen Gesellschaften. Gleichzeitig erzählt der Vortrag „Griff nach den Sternen“ die Geschichte der Europäischen Union und ihre Entwicklung – spannend wie ein Politthriller.

Nachhaltigkeitsinteressierte können sich auf einen interaktiven Abend freuen, der unter dem Titel „Klima und Nachhaltigkeit: Werde selbst aktiv“ praktische Ansätze zur Förderung eines klimafreundlichen Alltags bietet. Teilnehmende sind eingeladen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und neue Wege für mehr Umweltbewusstsein zu diskutieren.

Gesundheit und Kreativität fördern

Das Gesundheitsprogramm bietet Kurse wie „Atem verbindet“, in dem die Verbindung zwischen Atem und Lebensenergie erkundet wird. Lachyoga und Morgen-Yoga ermöglichen einen aktiven Start in den Tag. Für kreative Köpfe gibt es Workshops wie „Makramee: Frühlingsdeko“ oder Tuschemalerei in Kombination mit Meditation, die innere Ruhe und schöpferisches Denken fördern.

Die „Junge VHS“ richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren mit Angeboten wie intuitivem Malen, Zeichnen und Upcycling alter Kleidungsstücke. Kulinarisch Interessierte können an Kochworkshops, Weinseminaren oder einem Kurs zum Bierbrauen teilnehmen.

Sprachen lernen und interkulturellen Austausch fördern

Mit Kursen in neun Fremdsprachen sowie interkulturellen Workshops – wie Yoga und Kochen auf Spanisch – wird die VHS auch im kommenden Semester zur Plattform für globales Lernen. Neue Integrationskurse und Deutschprüfungen auf den Niveaustufen B1 und B2 runden das Angebot ab.

Die VHS lädt alle ein, gemeinsam zu wachsen – ob durch Wissen, Kreativität oder interkulturellen Austausch. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.vhs-gl.de oder telefonisch unter 02202/142263.

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v.l.: Kerstin Neuhausen, Petra Botta, Siegfried Breuer, Sonja Orbons, Tanja Säglitz - Verkehrssicherheitsberatung Polizei Rhein-Berg

Sicher unterwegs: Nikolaustag-Fahrradkontrollen am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium

06 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Nikolaustag (06.12.) führten die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Rhein-Berg traditionell ihre jährlichen Fahrradkontrollen zur dunklen Jahreszeit am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach durch. Diese präventive Aktion hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des Schulalltags entwickelt.

Kontrollen bei Regenwetter

Bereits um 07:30 Uhr wurden die ersten Schülerinnen und Schüler im Fahrradkeller des Gymnasiums erwartet. Eingeladen waren alle Jahrgangsstufen von der 5. Klasse bis zur Oberstufe Q2. Trotz des regnerischen Wetters ließen sich 28 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit nicht entgehen, ihre Fahrräder auf Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen.

Positives Ergebnis bei der Inspektion

Die Bilanz der Kontrolle war erfreulich: 50 Prozent der überprüften Fahrräder waren frei von Mängeln und erhielten als Zeichen der Verkehrstauglichkeit einen Aufkleber der Polizei. Bei den restlichen Fahrrädern wurden lediglich kleinere Mängel festgestellt. Kein Rad musste aus dem Verkehr gezogen werden.

Festgestellte Mängel wurden in Berichten dokumentiert, die über die Schulleitung an die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte weitergeleitet werden. Die unterschriebenen Berichte müssen anschließend wieder bei der Schule eingereicht werden, um sicherzustellen, dass die Mängel behoben werden.

Fokus auf Sichtbarkeit in der dunklen Jahreszeit

Neben der technischen Kontrolle lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Aufklärung zur Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Polizeihauptkommissar Siegfried Breuer verdeutlichte eindringlich die Bedeutung reflektierender Kleidung:

„Ein Autofahrer erkennt Radfahrer mit dunkler Kleidung erst aus circa 25 Metern Entfernung, während der durchschnittliche Anhalteweg bei trockener Fahrbahn bereits 28 Meter beträgt. Mit reflektierender Kleidung sind Radfahrer hingegen schon aus etwa 140 Metern sichtbar.“

Ausblick auf zukünftige Aktionen

Die Polizei betonte, dass solche Sonderkontrollen auch im kommenden Jahr fortgeführt werden, um die Sicherheit der ungeschützten Verkehrsteilnehmenden weiter zu gewährleisten. Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es entscheidend, dass Fahrräder technisch einwandfrei sind und Radfahrende durch reflektierende Kleidung frühzeitig erkannt werden.

Die Aktion am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium ist ein wichtiger Beitrag, um das Bewusstsein für Verkehrssicherheit bei jungen Menschen zu schärfen und ihre Wege sicherer zu machen.

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Skandal in Bensberg: Stadt kassiert ab – Fußgängerzone als Abzockfalle

Skandal in Bensberg: Stadt kassiert ab – Fußgängerzone als Abzockfalle

03 Dezember 2024 von Darian Lambert

Was als Maßnahme zur Belebung der Schlossstraße verkauft wurde, entpuppt sich als eine skandalöse Abzockfalle. Ohne Stadtratsbeschluss und scheinbar widerrechtlich hat die Stadt Bergisch Gladbach in der Schlossstraße eine Fußgängerzone eingerichtet. Doch statt Klarheit zu schaffen, sorgt die Maßnahme für Chaos – und füllt vor allem die Stadtkasse. Das Ordnungsamt verteilt fleißig Bußgelder in Höhe von 55 Euro an Autofahrer, die auf der vermeintlichen Fußgängerzone parken. Besonders brisant: Viele Betroffene erkennen gar nicht, dass sie sich in einer Fußgängerzone befinden, da entsprechende Schilder ca. 4 Meter hoch hängen und werden so kaum gesehen werden.

Schloßstrasse: Private Krankentransporte werden mit Bußgeldern überzogen

Parkfalle Schlossstraße

Obwohl die Stadt behauptet, die Schlossstraße sei trotz Baustelle weiterhin erreichbar, nutzen zahlreiche Autofahrer die Straße weiterhin zum Parken – sei es aus Unwissenheit oder mangels Alternativen. Die Situation eskaliert, da die Straße regelmäßig voller Autos steht. Das Ordnungsamt sieht darin eine goldene Einnahmequelle und verteilt Knöllchen am laufenden Band. Betroffen sind nicht nur Anwohner und Händler, sondern auch private Krankentransporte, die auf die Nähe zum Patienten angewiesen sind.

Banner der Stadt suggerieren die Befahrbarkeit der Schloßstrasse

Ein Mitarbeiter eines privaten Krankentransportdienstes klagt: „Wir bringen Menschen, die nicht mehr selbstständig gehen können, zur Dialyse oder zum Arzt. Es ist unmöglich, diese Aufgabe zu erfüllen, wenn wir ständig Bußgelder bekommen, weil wir kurz halten müssen.“ Auch Anwohner und lokale Händler fühlen sich von der Stadt im Stich gelassen. Ein Händler berichtet: „Die Stadt zerstört systematisch unsere Lebensgrundlage. Kunden bleiben aus, und wir werden auch noch bestraft, wenn wir Waren anliefern.“

„Volk in Bensberg uneinsichtig“: Ordnungsamtsmitarbeiter spaltet

Ein besonders skandalöser Aspekt: Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts, der anonym bleiben möchte, äußerte sich verächtlich über die Einwohner von Bensberg. „Ich bin seit 30 Jahren bei der Stadt. Die Leute hier lernen es nie, sie sind einfach uneinsichtig.“ Solche Aussagen werfen ein verheerendes Licht auf die Haltung der Stadt gegenüber ihren Bürgern.

Händler und Bürger wehren sich

Die Kritik an der Stadtverwaltung wächst. Anwohnerinitiativen und Händler fordern Transparenz und ein Ende der willkürlichen Fußgängerzonenregelung. „Es kann nicht sein, dass eine Stadtverwaltung ohne Rücksprache mit dem Stadtrat eine Fußgängerzone einrichtet und sie dann nur nutzt, um die Bürger abzukassieren“, so eine Sprecherin der Initiative „Lebensraum Bensberg“.

Ein weiteres Ärgernis: Auch private Krankentransporte werden gnadenlos mit Bußgeldern belegt, obwohl ihre Arbeit für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen essenziell ist. „Wir fühlen uns von der Stadt sabotiert. Unsere Patienten sind schwer krank, und wir werden behandelt, als wären wir Kriminelle“, klagt ein Fahrer eines Krankentransportdienstes.

Stadtpolitik unter Beschuss

Die skandalöse Praxis wirft die Frage auf, ob die Stadtverwaltung aktiv daran arbeitet, die Bensberger Innenstadt unattraktiv zu machen. Viele Bürger vermuten, dass die Stadt bewusst eine Verödung des Viertels in Kauf nimmt, um neue Investoren anzuziehen. Die Händler und Bewohner sehen darin einen Angriff auf ihre Lebens- und Arbeitsgrundlage.

Es wird Zeit, dass die Stadt Bergisch Gladbach sich diesen Vorwürfen stellt. Bürger und Händler fordern eine sofortige Klärung der Rechtslage, eine Rücknahme der Fußgängerzonenregelung und ein Ende der aggressiven Maßnahmen des Ordnungsamts. Es bleibt zu hoffen, dass der öffentliche Druck die Verantwortlichen zum Umdenken zwingt – bevor Bensberg seine Lebensqualität endgültig verliert.

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