Archiv | Oktober, 2024

Security camera in a shopping mall, emphasizing surveillance for theft prevention

Wermelskirchen – Groß angelegter Ladendiebstahl vereitelt

22 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am gestrigen Abend (21.10.) gegen 19:00 Uhr wurde in einem Supermarkt auf der Viktoriastraße in Wermelskirchen ein umfangreicher Ladendiebstahl verhindert. Eine Gruppe von drei Personen hatte versucht, einen voll beladenen Einkaufswagen mit Waren im Wert von rund 1.300 Euro aus dem Markt zu schmuggeln, ohne zu bezahlen.

Bereits einige Tage zuvor war der gleiche Supermarkt Ziel eines ähnlichen Diebstahls geworden. Dabei wurden Waren im Wert von etwa 1.400 Euro entwendet. Diese Tat blieb zunächst unbemerkt, bis die Angestellten der Spirituosenabteilung auf auffällig leergeräumte Regale aufmerksam wurden. Nach einer Überprüfung der Videoüberwachung konnte der Diebstahl festgestellt werden. Die Täter hatten sich unerkannt aus dem Staub gemacht.

Im aktuellen Fall griff die Videoüberwachung frühzeitig ein. Drei Tatverdächtige – zwei Männer und eine Frau – befüllten ihren Einkaufswagen mit hochwertigen Spirituosen, Pflegeprodukten und Textilien. Sogar ein Fernseher war bereits bereitgestellt. Dank des aufmerksamen Personals konnte der Diebstahl rechtzeitig entdeckt werden. Ein 18-jähriger Remscheider wurde nach der Tat in der Nähe des Marktes festgehalten. Seine beiden Mittäter schafften es jedoch, unerkannt zu entkommen. Möglicherweise nutzten sie für ihre Flucht einen silbernen Kleinwagen.

Der von der Polizei festgenommene 18-Jährige wurde bereits zu den Vorfällen befragt und auf die Wache gebracht, wo er seine Beteiligung nicht abstreiten konnte. Seine Mittäter bleiben weiterhin auf der Flucht. Die Polizei ist zuversichtlich, die noch flüchtigen Komplizen mit Hilfe der ausgewerteten Videoaufzeichnungen identifizieren zu können.

Zeugen, die Angaben zu dem Fahrzeug oder zu den Mittätern machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise könnten entscheidend sein, um die noch offenen Fragen zu klären und die Täter vor Gericht zu bringen. Der Vorfall zeigt, wie wichtig aufmerksames Personal und moderne Überwachungstechnik im Einzelhandel sind.

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Infoveranstaltung: Richtig Heizen mit Holz – Tipps für Ofenbesitzer

22 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Veranstaltungen im September und Oktober laden das Bergische Energiekompetenzzentrum und :metabolon zu einer weiteren Infoveranstaltung „Richtig Heizen mit Holz“ am 18. November ein. Von 18 bis 20 Uhr erhalten Ofenbesitzerinnen und Ofenbesitzer wertvolle Tipps und aktuelle Informationen rund um das Heizen mit Holz. Veranstaltungsort ist das :metabolon in Lindlar. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch begrenzt – Interessierte können sich online unter rbk3.rbkdv.de/RichtigHeizen anmelden.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Wald und Holz NRW, der Schornsteinfegerinnung, dem Rheinisch-Bergischen Kreis sowie dem Oberbergischen Kreis organisiert. Ziel ist es, die Teilnehmenden für einen bewussten Umgang mit der Ressource Holz zu sensibilisieren. Dabei stehen Themen wie die gesetzlichen Neuerungen für Einzelfeuerstätten und effizientes, umweltschonendes Heizen im Fokus.

Die Teilnehmer können sich auf informative Vorträge freuen. Wald und Holz NRW wird über die Bedeutung der Ressource Holz sprechen, während die Schornsteinfegerinnung Köln über die aktuellen gesetzlichen Neuerungen für Einzelfeuerstätten aufklärt. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, in einer Fragerunde mit den Experten ins Gespräch zu kommen.

Zusätzlich wird es eine praktische Heizvorführung geben, bei der Fachleute des Bergischen Energiekompetenzzentrums zeigen, wie man Holzöfen richtig bedient, um möglichst energieeffizient und umweltschonend zu heizen.

Abgerundet wird die Veranstaltung durch den „Markt der Möglichkeiten“, bei dem an verschiedenen Infoständen des Teams EKKO, der Koordinationsstelle Erneuerbare Energien des Oberbergischen Kreises und des Bergischen Energiekompetenzzentrums offene Fragen beantwortet und persönliche Gespräche geführt werden können.

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Halbzeit beim ADFC Fahrradklima-Test: Vier Städte im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits im Ranking

22 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Seit dem 1. September läuft zum elften Mal die bundesweite Online-Umfrage zur lokalen Radverkehrssituation, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) alle zwei Jahre durchführt. Noch bis zum 30. November 2024 können Radfahrende ihre Meinung unter www.fkt.adfc.de abgeben. Die Ergebnisse der Befragung werden im Frühjahr 2025 in Berlin präsentiert.

Bisher verhaltene Teilnahme im Rheinisch-Bergischen Kreis

„Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bisher vier von acht Städten die Mindestteilnehmerzahl erreicht: Bergisch Gladbach, Wermelskirchen, Leichlingen und Rösrath“, so Bernhard Werheid, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes RheinBerg-Oberberg e.V. Während in anderen Teilen Deutschlands Teilnehmerrekorde verzeichnet werden, hinken Burscheid, Kürten, Odenthal und Overath hinterher. „Verglichen mit der guten Beteiligung beim Stadtradeln erstaunen uns die niedrigen Teilnehmerzahlen“, fügt er hinzu. Dennoch bleibt Werheid zuversichtlich, dass bis zum Ende der Umfrage alle Städte in die Wertung gelangen.

Warum ist die Teilnahme wichtig?

Die Umfrage misst die Zufriedenheit der Radfahrenden in Bezug auf Fahrradfreundlichkeit, Sicherheit, Infrastruktur und Komfort in ihrer Stadt. Sabine Krämer-Kox vom ADFC erklärt: „Die Ergebnisse bieten Kommunen eine wertvolle Grundlage, um gezielt Verbesserungen im Radverkehr umzusetzen und Schwachstellen zu beheben.“ Das Ranking der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands ermöglicht es den Städten, ihre Angebote für Radfahrende weiter zu optimieren.

Schwerpunkt: Miteinander im Verkehr

Der diesjährige Test legt besonderen Wert auf das „Miteinander im Straßenverkehr“. Werheid erklärt: „Immer mehr Verkehrsteilnehmer fühlen sich durch rücksichtsloses Verhalten verunsichert.“ Die Umfrage fragt gezielt nach, wie Radfahrende das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer wahrnehmen und wie stark diese Konflikte den Straßenverkehr beeinflussen. Ziel ist es, Maßnahmen zu identifizieren, die das Miteinander im Straßenverkehr fördern. „Getrennte Verkehrsflächen für Fußgänger, Rad- und Autofahrer vermindern Konflikte und erhöhen die Sicherheit“, sagt Krämer-Kox.

Teilnehmerzahlen im Rheinisch-Bergischen Kreis (Stand 20.10.2024):

  • Overath: 17 Teilnehmer
  • Burscheid: 19 Teilnehmer
  • Kürten: 27 Teilnehmer
  • Odenthal: 38 Teilnehmer
  • Rösrath: 53 Teilnehmer
  • Leichlingen: 73 Teilnehmer
  • Wermelskirchen: 82 Teilnehmer
  • Bergisch Gladbach: 377 Teilnehmer

Der ADFC-Fahrradklima-Test, gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, gilt als der Zufriedenheitsindex der Radfahrenden in Deutschland. Beim letzten Test nahmen bundesweit rund 245.000 Personen teil.

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Martinszüge und Lichterfeste 2024 in Bergisch Gladbach

21 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Im November ist es wieder so weit: Die Straßen von Bergisch Gladbach erstrahlen im Schein von Laternen, während Kinder und ihre Familien die Martinszüge feiern. Die Stadtverwaltung hat die geplanten Umzüge für die diesjährigen Martinszüge und Lichterfeste bekanntgegeben.

Die Martinszüge sind eine langjährige Tradition, bei der Kinder mit selbstgebastelten Laternen durch die Stadt ziehen, um an das Leben und Wirken von St. Martin zu erinnern. Der Heilige Martin, bekannt für seine Barmherzigkeit, wird durch diese Umzüge und das Teilen des Lichts geehrt. Eltern und Anwohner sind eingeladen, die Häuser und Straßen mit Lichtern zu schmücken und so eine warme und festliche Atmosphäre zu schaffen.

Die folgenden Termine und Routen der Martinszüge wurden für dieses Jahr festgelegt:

Montag, 4. November:

  • Ev. Kindergarten: Start um 17 Uhr, Route: Wendehammer Schneppruthe – Theodor-Fliedner-Straße – Am Zuckerberg – Vinzenz-Feckter-Straße
  • GGS An der Steinbreche: Start um 18.15 Uhr, Route: Mohnweg – Ginsterweg – Weidenweg – Steinbrecher Weg – Agnes-Miegel-Straße – Beckershäuschen

Dienstag, 5. November:

  • Evangelische Grundschule Bensberg: Start um 17 Uhr, Route: Schulhof EGS – Kauler Straße – Rosenhecke – Eintrachtstraße
  • Kath. Kita St. Elisabeth: Start um 17.30 Uhr, Route: Kirche St. Elisabeth – In der Auen – Am Brücker Bach – Am Eichenkamp

Mittwoch, 6. November:

  • Kindergarten am Golfplatz e.V.: Start um 18 Uhr, Route: Robert Schuman Straße – Lutonstraße – zurück zur Kita
  • Ev. Elterninitiative Heilsbrunner Hosenmätze: Start um 17.30 Uhr, Zug durch Hebborn

Donnerstag, 7. November:

  • Evangelische Grundschule Bensberg: Start um 17 Uhr, Route: Kauler Straße – Rosenhecke – Eintrachtstraße
  • GGS An der Strunde: Start um 18 Uhr, Route: Schulhof – Buchmühlenstraße – Hauptstraße – Laurentiusstraße

Freitag, 8. November:

  • GGS Kippekausen: Start um 17.30 Uhr, Route: GGS Kippekausen – Burgplatz – Burgherrenweg – Siedlerstraße
  • GGS Concordiaschule Schildgen: Start um 18 Uhr, Route: Concordiaweg – Fahnerweg – Altenberger-Dom-Straße

Samstag, 9. November:

  • Bürgerverein Romaney e.V.: Start um 16.30 Uhr, Route: Kuckelberg – Romaney 33 – Geflügelhof Steffen

Montag, 11. November:

  • Kita St. Joseph / Förderverein: Start um 17.15 Uhr, Route: Rotdornweg – Im Lerchenfeld – Am Winkel
  • Fröbel-Kindergarten ZAK: Start um 17.30 Uhr, Route: Sattlerweg

Dienstag, 12. November:

  • GGS Gronau: Start um 17.30 Uhr, Route: Dünnhofsweg – Gierather Straße – Rodemich
  • Montessori Kita Glückspilz: Start um 17 Uhr, Route: Reuterstraße – Nußbaumer Berg – Reuterstraße

Mittwoch, 13. November:

  • Kath. Kita St. Laurentius: Start um 18 Uhr, Route: Konrad-Adenauer-Platz – Dr. Robert-Koch-Straße
  • Gemeinschaftsgrundschule Hebborn: Start um 17.30 Uhr, Route: Schulhof – Wilden Wiese – An der Engelsfuhr – Hebborner Kirchweg

Donnerstag, 14. November:

  • Katholische Grundschule Hand: Start um 18 Uhr, Route: St.-Konrad-Straße – Dellbrücker Straße
  • Verbundschule Mitte: Start um 17.30 Uhr, Route: Ginsterweg – Mohnweg – Steinbrecher Weg

Samstag, 16. November:

  • Martinszug in Herrenstrunden: Start um 17.30 Uhr, Route: Dorfplatz Herrenstrunden – Strunder Delle und zurück

Diese Veranstaltungen bieten eine großartige Gelegenheit, gemeinsam die Vorfreude auf die festliche Jahreszeit zu teilen und die Straßen von Bergisch Gladbach mit Licht und Wärme zu erfüllen.

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Bergisch Gladbach: Abriss oder Erhalt der Stadthäuser? – Diskussion um die Zukunft des Baubestands

21 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach wird erneut über den Erhalt oder Abriss der alten Stadthäuser diskutiert. Die Gebäude, einst als Finanz- und Kreisgesundheitsamt erbaut, sind im Zentrum der öffentlichen und politischen Debatte. Die Frage lautet: „Denkmal oder Abriss?“

Der Bergische Geschichtsverein Rhein-Berg sorgte im Herbst 2023 mit der Auszeichnung der Gebäude als „Denkmal des Monats“ für Gesprächsstoff. Diese Häuser, die in den 1950er Jahren erbaut wurden, sind durch ihre kunstvollen Details, wie die Mosaiksonnenuhr und das komplett mit Marmor ausgekleidete „schwarze Treppenhaus“, als „ortsbildprägend“ und „schützenswert“ eingestuft. Diese architektonischen Details sind Zeugnisse der aufstrebenden Nachkriegszeit.

Bürger und Geschichtsverein sprechen sich für den Erhalt aus und argumentieren, dass die Gebäude zusammen mit den Bauten um den Konrad-Adenauer-Platz ein wichtiges städtebauliches Erbe darstellen. Dank ihrer Skelettbauweise sind die Gebäude flexibel umgestaltbar, was eine Sanierung ermöglicht.

Der Planungsausschuss der Stadt prüft nun mögliche Zukunftsoptionen für die Stadthäuser, die nach dem geplanten Umzug der Stadtverwaltung in das AOK-Gebäude an der Bensberger Straße im Jahr 2026 frei werden. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung soll klären, ob eine Sanierung oder ein Teilerhalt sinnvoll ist. Die Gebäude spielen eine wichtige Scharnierrolle zwischen der Innenstadt und dem angrenzenden Zanders-Gelände, das ebenfalls umgestaltet wird.

Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb könnte innovative Lösungen für die Zukunft der Stadthäuser bieten. Die Diskussion um den Erhalt bleibt spannend und betrifft nicht nur den Denkmalschutz, sondern auch die städtebauliche Entwicklung der gesamten Innenstadt.

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Rösrath: Motorradfahrer bei Alleinunfall schwer verletzt

21 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntag (20.10.) ereignete sich auf der Schönrather Straße ein schwerer Alleinunfall eines Motorradfahrers. Der 60-jährige Mann aus Pulheim wurde dabei schwer verletzt.

Der Unfall geschah gegen 15:40 Uhr, als der Pulheimer mit seiner Kawasaki die Schönrather Straße in Richtung Sülztalstraße befuhr. Aus bisher ungeklärten Gründen geriet er im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab und landete zunächst im Grünstreifen. Bei dem Versuch, wieder auf die Straße zurückzukehren, verlor er die Kontrolle über sein Motorrad, stürzte und rutschte über die Fahrbahn. Schließlich prallte er gegen die Schutzplanke auf der gegenüberliegenden Seite.

Der Motorradfahrer wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Über den genauen Gesundheitszustand liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.

Die Feuerwehr musste auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen, die aus dem beschädigten Motorrad austraten. Der Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Eurobetrag geschätzt. Das Motorrad wurde von einem Abschleppdienst entfernt.

Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Schönrather Straße im betroffenen Bereich vollständig ab. Die Sperrung dauerte bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen.

Es wird vermutet, dass die feuchte Witterung sowie die Beschaffenheit der Kurve zu dem Unfall beigetragen haben könnten, da solche Straßenabschnitte bei nasser Fahrbahn oft besonders rutschig sind. Die Polizei untersucht noch die genauen Umstände des Unfalls, um weitere Erkenntnisse über den Hergang zu gewinnen.

Motorradfahrer sollten bei Fahrten durch kurvige und potenziell gefährliche Straßenbereiche stets besonders vorsichtig sein, vor allem unter schwierigen Wetterbedingungen.

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Verbraucherschutz kritisiert unkorrekte Grundpreisangaben im Supermarkt

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Verbraucherschutz NRW – Viele Verbraucher haben es vielleicht schon bemerkt: Die Verpackungen vieler Produkte werden kleiner, der Preis bleibt jedoch gleich. Ob bei Schokolade oder Eis – die sogenannte „versteckte Preissteigerung“ wird immer häufiger zum Ärgernis für den täglichen Einkauf. Doch damit nicht genug: Oft passen Supermärkte ihre Grundpreisangaben am Regal nicht entsprechend an, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW.

Antonia Brandstädter von der Verbraucherzentrale erklärt: „Ein typisches Beispiel ist ein bekannter Hersteller, der im Februar 2024 die Füllmenge einer beliebten Eissorte von 900 auf 825 Milliliter reduzierte, ohne den Preis zu senken. Solche Tricks, die den Kunden weniger Produkt für den gleichen Preis bieten, sind mittlerweile weit verbreitet.“

Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird der Vergleich zwischen verschiedenen Produkten so immer schwieriger. Um den Preis pro Kilo, Liter oder 100 Gramm zu vergleichen, sind eigentlich die Grundpreisangaben am Regal vorgesehen. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und sollen den direkten Vergleich ermöglichen, ohne dass man selbst aufwendig rechnen muss. Doch eine aktuelle Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW zeigt, dass viele Supermärkte diese Pflichtangaben vernachlässigen.

Bei einer Überprüfung von 86 Produkten in 19 Märkten stellten die Verbraucherschützer fest, dass in der Hälfte der Fälle die Grundpreisangaben falsch oder unvollständig waren. Besonders bei der untersuchten Eismarke fehlte in etwa 50 Prozent der Märkte die korrekte Grundpreisangabe. „Es ist leider kein Einzelfall, dass diese Angaben entweder fehlen oder so klein gedruckt sind, dass sie kaum lesbar sind“, so Brandstädter weiter.

Für die Verbraucher bedeutet dies: Man bekommt weniger Produkt zum gleichen Preis, und die wichtigen Preisinformationen zur Orientierung im Regal sind häufig falsch oder fehlen komplett. Das macht den Vergleich verschiedener Produkte schwierig, und viele Verbraucher bemerken die versteckten Preiserhöhungen nicht sofort.

Die Verbraucherzentrale NRW fordert nun, dass Händler ihre Grundpreisangaben regelmäßig überprüfen und korrekt auszeichnen. „Verbraucher sollten sich darauf verlassen können, dass die Angaben am Regal stimmen und gut lesbar sind“, betont Brandstädter. „Wir appellieren auch an die Kunden, auf diese Angaben zu achten und bei Unstimmigkeiten Beschwerde einzulegen.“

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen deutlich, dass Handlungsbedarf besteht, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und die Verbraucher transparent und fair informiert werden.

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Odenthal: Seniorin durch Schockanruf um Bargeld und Schmuck betrogen

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Odenthal – Am Donnerstag (17.10.) wurde eine Seniorin Opfer eines perfiden Betrugs. Nach einem sogenannten Schockanruf übergab die Odenthalerin Schmuck und Bargeld an einen Betrüger. Der Vorfall ereignete sich im Ortsteil Holz.

Gegen 13:40 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter ausgab. Der falsche Polizist behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und müsse nun gegen Zahlung einer Kaution freigelassen werden. In gutem Glauben stellte die Seniorin daraufhin ihren wertvollen Schmuck sowie einen Bargeldbetrag von mehreren tausend Euro bereit.

Rund zwei Stunden später, gegen 15:50 Uhr, erschien ein Mann an ihrer Wohnanschrift und nahm das bereitgelegte Geld und den Schmuck entgegen. Kurz darauf forderte der falsche Polizist telefonisch noch mehr Bargeld. Bevor es zu einer weiteren Übergabe kam, wurde die Seniorin jedoch von ihrer Tochter angerufen, und der Betrug flog auf.

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 30 Jahre alt, circa 175 cm groß, schlanke Statur, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, mittellanges dunkles Haar, und er trug eine bläuliche Kurzjacke sowie eine dunkle Hose. Er sprach deutsch ohne Akzent.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zur Identität des Geldabholers geben können, sich an das Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser bekannten Betrugsmasche, bei der Täter gezielt den Schockmoment von Angehörigen ausnutzen. Besonders ältere Menschen werden oft Opfer dieser perfiden Methode. Angehörige werden gebeten, ihre Familienmitglieder zu sensibilisieren. Wer sich kostenfrei beraten lassen möchte, kann sich beim Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de wenden.

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Verkehrsunfallflucht in Wermelskirchen / Dabringhausen (Stumpf)

Wermelskirchen: Zeugen gesucht – Unfallverursacher flüchtet nach Kollision

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Freitag (18.10.) wurde die Polizei über eine Verkehrsunfallflucht in der Straße Stumpf im Ortsteil Dabringhausen informiert, bei der ein Baum und ein Verkehrszeichen beschädigt wurden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer zwischen Donnerstag (17.10.) 17:00 Uhr und Freitag (18.10.) 03:30 Uhr die Straße Stumpf in Fahrtrichtung Arnzhäuschen. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte sowohl gegen ein Verkehrszeichen als auch gegen einen Baum auf einem Fußgängerüberweg. Trotz des Unfalls setzte der Fahrer die Fahrt fort, ohne die Schäden zu melden oder sich um die Regulierung zu kümmern.

Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.

Das Verkehrskommissariat in Burscheid sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Zusätzlich erhofft sich die Polizei Hinweise von Anwohnern, die den Unfall gehört oder gesehen haben könnten. Besonders hilfreich wären Beobachtungen von Fahrzeugen, die zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs waren oder sich auffällig verhalten haben. Auch Dashcam-Aufnahmen von Fahrzeugen, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, könnten wertvolle Hinweise liefern. Jeder noch so kleine Hinweis könnte helfen, den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Vorkommnisse zu melden.

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Refrath. Ehrennadel an Petra Lebek

Petra Lebek erhält Ehrenadel für herausragendes Engagement im Natur- und Umweltschutz

18 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Petra Lebek wurde für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement im Natur- und Umweltschutz mit der Ehrenadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der Monatsversammlung des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach e.V. statt und wurde von der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scherer vorgenommen.

Seit über einem Jahrzehnt setzt sich Petra Lebek für den Schutz von Bienen und Insekten, die Biodiversität und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein. Seit 2012 ist sie Mitglied im Bienenzuchtverein und wirkt seit 2015 als Schriftführerin. Gemeinsam mit dem Verein etablierte sie das Projekt „Blühendes GL“, das von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres von ihr unterstütztes Projekt ist der Wildbienenpark, bei dem sie erfolgreich mit der LVR-Werkstätten Lebenshilfe kooperierte. Zudem setzt sie sich für den Schutz von Solitärbienen und im Hornissenschutz ein, sowie im Streuobstwiesenverein, wo sie bei Baumschnitt und Pflanzung hilft.

Lebek engagiert sich auch für das Projekt „Wohlfühlen in der Innenstadt“, bei dem sie insektenfreundliche Bepflanzungen fördert. Die Initiative „Essbare Wiese“, die in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein e.V. entstand, wurde 2021 mit dem Heimatpreis geehrt.

Darüber hinaus war Lebek Mitbegründerin der Klimafreunde Rhein-Berg und engagiert sich im Projekt „Essbare Stadt“. Zudem baute sie Hochbeete an Flüchtlingsunterkünften und hilft bei der Rettung von Kröten.

Auch über den Umweltschutz hinaus ist Lebek aktiv: Als Ortsvertreterin im Bürgerverein Romaney und Kassiererin sowie Mitglied im Bergischen Geschichtsverein. Zudem ist sie in der Pfarrgemeinde St. Pankratius als Kommunionhelferin tätig.

Die Verleihung der Ehrenadel würdigt Lebeks unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt.

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