Archiv | Januar, 2025

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Sternsinger bringen Segen ins Kreishaus und sammeln Spenden für Kinderrechte

07 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Anfang Januar fand die traditionelle Reise der Sternsinger durch die Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises ihren Weg auch ins Kreishaus Heidkamp. Dort wurden die jungen Könige herzlich von Landrat Stephan Santelmann und Kreisdechant Norbert Hörter empfangen. Mit ihrem diesjährigen Motto „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“ setzen die Sternsinger ein wichtiges Zeichen für die Rechte und den Schutz von Kindern weltweit.

Empfang im Kreishaus

Landrat Stephan Santelmann lobte die engagierten Kinder für ihre wichtige Mission: „Ich danke euch für euren Segen und freue mich, dass ihr diese wertvolle Tradition fortführt. Besonders beeindruckend finde ich, dass ihr auf das Thema Kinderrechte aufmerksam macht – ein Anliegen, das weltweit von großer Bedeutung ist.“ Auch Kreisdechant Norbert Hörter würdigte die Aktion: „Die Sternsinger sind die größte Initiative von Kindern für Kinder weltweit. Es ist inspirierend zu sehen, wie ihr euch mit so viel Begeisterung für andere einsetzt.“

Segen und Spenden

Im Kreishaus segneten die Sternsinger das Verwaltungsgebäude mit dem traditionellen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“„Christus segne dieses Haus“ – und trugen das Lied „Stern über Bethlehem“ vor. Neben dem Haupteingang segneten sie auch Büros, darunter das des Landrats, und sammelten dabei Spenden für benachteiligte Kinder.

Hilfe für Kinder in Kenia und Kolumbien

Die diesjährige Sternsinger-Aktion rückt die weltweiten Kinderrechte in den Fokus. Millionen Kinder leiden unter mangelndem Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Ernährung oder erleben Gewalt und Ausbeutung. Mit den gesammelten Spenden werden Projekte in Kenia und Kolumbien unterstützt, die diesen Missständen entgegenwirken. Ziel ist es, Kinderrechte zu stärken und den Sternsingern selbst Mut zu machen, sich für andere Kinder einzusetzen.

Eine Aktion mit großer Reichweite

Die Sternsinger-Aktion ist eine gemeinsame Initiative des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich beteiligen sich etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche deutschlandweit an der Aktion Dreikönigssingen. Sie machen nicht nur auf soziale Missstände aufmerksam, sondern sammeln gleichzeitig Spenden für Hilfsprojekte, die benachteiligten Kindern weltweit zugutekommen.

Dank und Wünsche

Zum Abschluss bedankte sich Landrat Santelmann noch einmal bei den Sternsingern für ihren Segen und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer weiteren Mission. Die Aktion bleibt ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Kinder und Jugendliche sich aktiv und mit Herzblut für eine bessere Welt einsetzen.

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Die Einsatzstelle im Stadtteil Herkenrath

Zimmerbrand in Herkenrath: Eine Verletzte und erheblicher Schaden

07 Januar 2025 von Felix Morgenstern

In der Dienstagnacht wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Voislöhe“ im Stadtteil Herkenrath gerufen. Eine Bewohnerin wurde verletzt, zwei Wohneinheiten des Hauses sind vorerst unbewohnbar.

Einsatzmeldung und schnelle Reaktion

Gegen 00:40 Uhr ging der Notruf bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises ein. Die Anruferin meldete Flammen im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses, konnte jedoch nicht sagen, ob sich noch Personen im Gebäude befanden. Umgehend wurden Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 und 2, die Einheiten Herkenrath und Bensberg sowie Rettungsdienste zur Einsatzstelle entsandt.

Lage vor Ort

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Fenster im ersten Obergeschoss und hatten bereits auf das Dach übergegriffen. Glücklicherweise hatten sich die fünf Bewohner des Hauses selbstständig ins Freie retten können. Eine Bewohnerin musste vom Rettungsdienst mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die übrigen Personen blieben unverletzt und wurden von der Feuerwehr betreut.

Löscharbeiten und Gebäudeschäden

Die Feuerwehr begann zunächst mit einem Außenangriff, um die Flammen einzudämmen. Anschließend wurden die Löscharbeiten im Innenangriff fortgesetzt. Um Glutnester zu bekämpfen, mussten Teile der Inneneinrichtung ins Freie gebracht sowie Decken- und Dachverkleidungen geöffnet werden. Der Brand machte zwei der drei Wohneinheiten unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner wurden durch die Stadt Bergisch Gladbach in einer Notunterkunft untergebracht.

Einsatzkräfte und Ermittlungen

Insgesamt waren 42 Feuerwehrleute mit 16 Fahrzeugen im Einsatz. Gegen 02:45 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die den Brandort beschlagnahmte und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Dank an die Einsatzkräfte

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Einsatzkräften für ihren engagierten Einsatz, der Schlimmeres verhindern konnte.

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Ein akustisches Abenteuer durch Bergisch Gladbach – Lauschtour durch die Stadtmitte

Ein akustisches Abenteuer durch Bergisch Gladbach – Lauschtour durch die Stadtmitte

03 Januar 2025 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach lädt mit einer neuen und innovativen Audiostadtführung zu einem besonderen Stadterlebnis ein. Ob die Bedeutung des Brunnens auf dem Konrad-Adenauer-Platz oder die geheimnisvolle Banane am Eingang der Villa Zanders – diese und viele weitere Geheimnisse der Stadtmitte werden auf der kostenlosen Lauschtour enthüllt.

Die Tour, die etwa 30 Minuten dauert und sich über einen Kilometer erstreckt, bietet spannende Einblicke in die Stadtgeschichte und ihre Sehenswürdigkeiten. Das Tempo bestimmen die Teilnehmenden selbst, sodass sich die Tour perfekt in den Alltag einfügen lässt. Sowohl Touristinnen und Touristen als auch Einheimische können Bergisch Gladbach so aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.

Barrierefrei und flexibel – Stadt erleben für alle

„Mit dieser neuen Audiostadtführung möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen eine flexible, informative und etwas andere Möglichkeit bieten, Bergisch Gladbach zu entdecken“, erklärt Anna-Lena Rohde von der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt. „Besonders stolz sind wir darauf, dass die Tour barrierefrei gestaltet ist und somit auch für mobilitätseingeschränkte oder sehbeeinträchtigte Personen geeignet ist.“

Die Tour ist rund um die Uhr verfügbar und über die Lauschtour-App im App Store oder Play Store kostenlos abrufbar. So können alle Interessierten die Innenstadt individuell und in ihrem eigenen Rhythmus erkunden.

Eine zweite Lauschtour: Historisches Bensberg entdecken

Wer die Lauschtour durch die Innenstadt genossen hat, kann sich auf eine weitere akustische Entdeckungstour freuen: Seit 2016 ist auch der Stadtteil Bensberg Teil dieses innovativen Projekts. Auf dieser Tour führt der ehemalige Stadtführer Karl Krauß die Zuhörenden durch die Geschichte Bensbergs, vorbei an Orten wie der Terrasse, von der schon Johann Wolfgang von Goethe den Ausblick bewunderte, und dem imposanten Schloss Bensberg.

„Ich freue mich, dass wir nun zwei Lauschtouren in Bergisch Gladbach anbieten können“, betont Anna-Lena Rohde. „Diese kostenfreien Angebote ermöglichen es jedem, unsere Stadt auf ganz eigene Weise zu erleben. Natürlich kann die Tour auch von zu Hause aus gehört werden – aber am meisten Spaß macht es, die Stadt selbst zu erkunden.“

Entdecken Sie Bergisch Gladbach akustisch

Die Lauschtouren bieten eine einzigartige Möglichkeit, die Stadt mit ihren Geschichten und Geheimnissen kennenzulernen. Weitere Informationen sowie Links zum Download der Lauschtour-App finden sich auf der Website der Stadt Bergisch Gladbach. Ob in der Stadtmitte oder in Bensberg – ein akustisches Abenteuer erwartet Sie. Viel Vergnügen beim Entdecken!

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Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug des Löschzug 7 - Stadtmitte an seinem Standort dem ehemaligen Zanders-Areal

Bilanz zur Silvesternacht 2024/2025: Feuerwehr Bergisch Gladbach zieht positives Fazit

02 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Die Silvesternacht 2024/2025 verlief für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Bergisch Gladbach trotz eines erhöhten Einsatzaufkommens insgesamt ruhig und kontrolliert. Wie jedes Jahr stellte die Nacht besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte, die mit einer sorgfältigen Vorplanung und zusätzlicher Verstärkung auf die erwarteten Herausforderungen vorbereitet wurden.

Einsatzvorbereitung

Neben den regulär besetzten Feuerwachen waren die Feuerwehrhäuser in der Stadtmitte, in Herkenrath und in Refrath durch ehrenamtliche Einheiten besetzt. Außerdem wurde ein zusätzlicher Rettungswagen in Dienst gestellt, um die Kapazitäten im Rettungsdienst zu erhöhen.

Einsatzstatistik

Zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr wurden insgesamt 27 Einsätze abgearbeitet, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (21 Einsätze) darstellt:

  • 18 Rettungsdiensteinsätze: Eine Zunahme gegenüber 16 Einsätzen im Vorjahr, darunter einige aufgrund gewalttätiger Auseinandersetzungen.
  • 9 Brandschutzeinsätze: Gegenüber 5 Einsätzen im Vorjahr. Diese betrafen überwiegend Kleinbrände wie brennende Abfalltonnen. In der Richard-Dehmel-Straße im Stadtteil Gronau brannte ein Holzverschlag mit Mülltonnen, und in der Rheinberg-Passage wurde um 0:22 Uhr die Brandmeldeanlage mutwillig ausgelöst.

Ruhige, aber arbeitsreiche Nacht

„Trotz der leichten Steigerung bei den Einsatzzahlen können wir von einer insgesamt ruhigen Silvesternacht sprechen. Es ist erfreulich, dass sich die Feiernden größtenteils vorbildlich verhalten haben“, resümierte Gesamteinsatzleiter Felix Vorndran. Er hob jedoch hervor, dass einige Rettungsdiensteinsätze aufgrund von Gewalt notwendig wurden.

Ein Moment der Ruhe für die Einsatzkräfte

Ein traditioneller und symbolträchtiger Moment für die Einsatzkräfte war das gemeinsame Beobachten des Feuerwerks mit Blick auf Köln von der Feuerwache 2 am Vinzenz Pallotti Hospital – eine kurze Verschnaufpause in einer arbeitsreichen Nacht.

Dank und Neujahrswünsche

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bedankt sich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes für ihren engagierten Einsatz in dieser besonderen Nacht. Zum Abschluss wünscht die Feuerwehr allen Bürgerinnen und Bürgern ein glückliches und gesundes Jahr 2025.

Für Rückfragen stehen der Fachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die Stabsstelle Kommunikation und Medien der Stadt Bergisch Gladbach zur Verfügung.

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Drei Einbrüche in Bergisch Gladbach: Polizei sucht Zeugen

02 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Am Mittwoch, den 1. Januar, wurden der Polizei drei Einbrüche in Einfamilienhäuser im Stadtgebiet Bergisch Gladbach gemeldet. Die Täter durchwühlten die Wohnräume und hinterließen beträchtlichen Sachschaden. Die Ermittlungen laufen, und die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Einbruch in Hebborn

In der Theodorstraße nutzten unbekannte Täter die einwöchige Abwesenheit der Bewohner aus. Sie schlugen das Fenster der Terrassentür ein und durchsuchten mehrere Räume nach Wertgegenständen. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Ob etwas gestohlen wurde, konnte bislang nicht festgestellt werden.

Einbruch in Hand

In der Posener Straße entdeckte ein Nachbar einen weiteren Einbruch. Zwischen dem 26. Dezember und dem 1. Januar hebelten die Täter ein rückwärtiges Fenster auf und durchsuchten sämtliche Etagen des Hauses. Auch hier gibt es bislang keine detaillierten Angaben zum Diebesgut, jedoch könnte Schmuck entwendet worden sein.

Einbruch in Schildgen

In der Straße An den Weihern wurde die Terrassentür eines Hauses zwischen dem 31. Dezember und dem 1. Januar aufgehebelt. Die Täter durchsuchten sämtliche Schränke und Kommoden. Auch in diesem Fall ist bisher unklar, was gestohlen wurde.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

In allen drei Fällen hat die Polizei Strafanzeigen aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Tipps zum Einbruchschutz

Die Polizei erinnert zudem an die Möglichkeit einer kostenlosen Beratung zum Einbruchschutz. Interessierte können telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de einen Termin vereinbaren.

Die Polizei appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, wachsam zu sein und verdächtige Personen oder Situationen umgehend zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung kann zur Aufklärung beitragen.

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Der Pkw kam auf dem Dach zum Liegen

Rösrath: Pkw-Fahrerin nach spektakulärem Unfall leicht verletzt

02 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Am Neujahrstag (01.01.) kam es in Hoffnungsthal auf der Bergischen Landstraße zu einem Alleinunfall, bei dem eine 82-jährige Fahrerin aus Rösrath leicht verletzt wurde. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz, um die Unfallstelle zu sichern und die Fahrerin zu versorgen.

Fahrzeug überschlägt sich nach Aufprall

Die Unfallfahrerin war gegen 13:50 Uhr mit ihrem VW in Richtung Rösrath unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Der Pkw geriet nach rechts auf den Gehweg und prallte gegen einen Stein. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Fahrzeug und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen.

Ersthelfer befreien Fahrerin

Ersthelfer reagierten schnell, befreiten die 82-Jährige aus dem Fahrzeug und betreuten sie bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Fahrerin wurde anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise blieb der Unfall ohne schwerere Personenschäden.

Sachschaden und Verkehrsbehinderungen

Der Unfall verursachte einen Gesamtschaden im oberen vierstelligen Bereich. Der VW wurde durch den Aufprall schwer beschädigt, zudem entstanden Schäden an dem Stein und einem angrenzenden Zaun. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Bergische Landstraße rund 70 Minuten vollständig gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Trotz des spektakulären Unfallverlaufs bleibt die wichtigste Nachricht: Die Fahrerin hatte Glück im Unglück und konnte mit leichten Verletzungen davonkommen.

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