Archiv | Januar, 2025

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250.000 Euro Förderung für MINT-Projekt im Rheinisch-Bergischen KreisMinisterin Ina Brandes übergibt Förderbescheid für den Ausbau naturwissenschaftlicher Bildung

14 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Der Rheinisch-Bergische Kreis erhält eine finanzielle Stärkung zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Wissenschaftsministerin Ina Brandes übergab im Berufskolleg Bergisch Gladbach einen Förderbescheid über 250.000 Euro, die über fünf Jahre hinweg in das Projekt „Zukunft durch MINT“ fließen sollen. Das Ziel: Kindern und Jugendlichen neue Perspektiven eröffnen und die Region fit für die Zukunft machen.

Stärkung der Fachkräfte von morgen

„Diese Förderung ist ein Meilenstein, um MINT-Kompetenzen entlang der gesamten Bildungskette zu stärken und so langfristig den Fachkräftebedarf der Region zu sichern“, betonte Landrat Stephan Santelmann. Wissenschaftsministerin Brandes hob hervor, wie wichtig technische Kompetenzen für die Lösung globaler Herausforderungen seien: „Wer die Welt retten will, schafft das mit einer MINT-Ausbildung – nicht durch Aktionismus.“

Seit 2012 engagiert sich der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit 90 Netzwerkpartnern, darunter Kitas, Schulen und Unternehmen, für die MINT-Förderung. Mit zahlreichen Projekten wurden bereits über 28.000 Kinder und Jugendliche erreicht.

Förderschwerpunkte: Schulen, Handwerk und Ganztagsbetreuung

Die Mittel sollen gezielt in drei Bereiche fließen:

  1. Förderschulen und herausfordernde Sozialräume: Ziel ist es, Jugendliche anzusprechen, deren Potenziale bislang unentdeckt blieben.
  2. Ausbau von Ganztagsangeboten: MINT-Inhalte sollen stärker in die Nachmittagsbetreuung integriert werden.
  3. Verbindung von MINT und Fachkräfteförderung: Der Schwerpunkt liegt auf berufsorientierenden Maßnahmen, insbesondere in Handwerksberufen, die zunehmend von Digitalisierung und Technik geprägt sind.

Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, betonte die wachsende Bedeutung von MINT-Themen im Handwerk: „Die Digitalisierung verändert unser Handwerk grundlegend. Mit diesen Fördermitteln heben wir Potenziale und bereiten junge Menschen auf die Zukunft vor.“

Praxisnahes Lernen im Fokus

Wie sich Digitalisierung im Handwerk konkret umsetzen lässt, zeigten die Schüler Bastienne Bourbonnes und Noah Probst am Berufskolleg. Sie gestalteten am Computer ein Holzprodukt, das anschließend mit einer CNC-Fräse gefertigt wurde. „Es ist großartig, diese Technologien im Alltag zu erleben und zu beherrschen“, so die angehenden Tischler.

Erfolgsgeschichte des zdi-Netzwerks Rhein-Berg

Mit dem zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg hat der Kreis seit über einem Jahrzehnt ein starkes Fundament für die Förderung naturwissenschaftlicher Bildung geschaffen. Projekte wie das Mathematikzentrum (MathZe) und regelmäßige Ferienangebote verdeutlichen den nachhaltigen Einsatz für Bildung und Innovation.

Blick in die Zukunft

Dank der Förderung soll nicht nur die Begeisterung für MINT-Fächer wachsen, sondern auch ein entscheidender Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet werden. „Wir wollen jungen Menschen den Weg in zukunftsfähige Berufe ebnen und so die Innovationskraft der Region stärken“, erklärte Sophia Tiemann, Leiterin des Amts für Bildung und Integration.

Mit dem Start von „Zukunft durch MINT“ unterstreicht der Rheinisch-Bergische Kreis sein Engagement für Bildung und Berufsperspektiven, die den Herausforderungen der digitalen und nachhaltigen Zukunft gerecht werden.

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Schüsse in Köln-Holweide: Mann schwer verletzt – Täter auf der Flucht

13 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Im Kölner Stadtteil Holweide kam es am Abend zu einem schweren Gewaltverbrechen: Ein Mann wurde durch Schüsse schwer verletzt. Die Tat ereignete sich an einer stark frequentierten Hauptverkehrsstraße und sorgt für Bestürzung in der Nachbarschaft.

Opfer schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Nach Angaben der Polizei wurde der schwer verletzte Mann umgehend in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch versorgt wird. Details zu seinem aktuellen Gesundheitszustand wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Täter auf der Flucht

Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Unmittelbar nach den Schüssen flüchtete der oder die Täter vom Tatort. Trotz einer großangelegten Fahndung, die auch einen Polizeihubschrauber einbezog, konnte bisher keine verdächtige Person gefasst werden.

Mordkommission ermittelt

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um den Vorfall aufzuklären. „Wir stehen noch am Anfang der Ermittlungen und prüfen alle möglichen Szenarien“, erklärte ein Sprecher der Polizei. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den Täter geben können, werden dringend gebeten, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

Verunsicherung im Stadtteil

Die Schüsse auf offener Straße haben viele Bewohner in Holweide verunsichert. „Das ist beängstigend, so etwas direkt vor der Haustür zu erleben“, sagte eine Anwohnerin, die in der Nähe des Tatorts wohnt. Die Polizei hat die Präsenz im Stadtteil verstärkt, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen.

Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Ermittlungen der Mordkommission Fortschritte machen.

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Acht neue Mitglieder starten ihre Laufbahn bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach

Neue Generation bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach: Acht Nachwuchskräfte starten Ausbildung

13 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach begrüßt acht neue engagierte Mitglieder, die am Samstag ihre Ausbildung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann begonnen haben. Dieser Schritt markiert den Start einer verantwortungsvollen Laufbahn im Dienst der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.

Grundlagen für den Einsatzdienst: Truppmannausbildung Modul 1 & 2

Die Ausbildung umfasst die Module 1 und 2 der Truppmannausbildung, die als Basis für den Einsatzdienst in der Freiwilligen Feuerwehr dient. Die Teilnehmenden erwerben essenzielle Kenntnisse in Bereichen wie Brand- und Löschlehre, Erste Hilfe, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie den relevanten Rechtsgrundlagen. Diese solide Grundlage bereitet die neuen Feuerwehrleute optimal auf die vielseitigen Anforderungen im Feuerwehrdienst vor.

Die Ausbildung wird von den erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern des Löschzugs 7 – Stadtmitte geleitet. Die Abschlussprüfung ist für den 16. Februar 2025 angesetzt. Nach erfolgreichem Bestehen werden die Absolventen aktiv in den Einsatzdienst integriert.

Fortgeschrittene Ausbildung: Module 3 & 4

Parallel dazu absolvieren 16 Feuerwehrleute die Module 3 und 4 der Truppmannausbildung, mit denen sie ihre Ausbildung abschließen. Im Fokus steht hierbei die technische Hilfeleistung, ein zentraler Bestandteil der Feuerwehrarbeit. Auch dieser Lehrgang endet am 16. Februar 2025 mit einer Prüfung. Die Ausbildung der fortgeschrittenen Gruppe wird vom Löschzug 9 – Bensberg betreut.

Engagement für die Sicherheit der Stadt

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist stolz auf ihre motivierten Nachwuchskräfte. „Die neuen Mitglieder leisten mit ihrer Ausbildung und ihrem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit und zum Wohl unserer Stadt,“ betont ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Feuerwehr wünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg für ihre Ausbildung und dankt den Ausbilderinnen und Ausbildern für ihren Einsatz, der die hohe Qualität der Feuerwehrarbeit in Bergisch Gladbach sichert.

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Lenkrad aus BMW gestohlen

Zwei Pkw-Diebstähle in Bergisch Gladbach: Polizei sucht Zeugen

13 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagmorgen (12.01.) meldete die Polizei zwei Diebstähle aus Pkw, die in Bergisch Gladbach in den Stadtteilen Katterbach und Nußbaum verübt wurden. Die Täter schlugen in der Nacht zuvor zu und entwendeten unter anderem hochwertige Fahrzeugteile.

Diebstahl im Weidenbuscher Weg, Katterbach

Gegen 10:00 Uhr wurde bemerkt, dass ein Mini Cooper in einer Hauseinfahrt Ziel eines Diebstahls wurde. Die Täter gelangten ohne sichtbare Aufbruchspuren ins Fahrzeuginnere und bauten mehrere Teile aus: Armaturenbrett, Navigationsgerät, Tacho und Mittelkonsole. Der Besitzer hatte den Wagen zuletzt am Samstagmittag (11.01.) ordnungsgemäß verschlossen abgestellt.

Einbruch im Hufer Weg, Nußbaum

Nur kurze Zeit später, um 10:45 Uhr, entdeckte ein weiterer Fahrzeugbesitzer, dass sein BMW angegangen worden war. Die Täter schlugen eine Seitenscheibe ein und entwendeten das Sportlenkrad sowie zwei Sonnenbrillen aus dem Innenraum. Auch dieses Fahrzeug war nach Angaben des Halters am Samstag noch unbeschädigt.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und führte Spurensicherungen durch. Die Polizei Rhein-Berg bittet um Mithilfe: Wer Hinweise zu den Vorfällen oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 zu melden.

Schutz vor Pkw-Diebstählen

Die Polizei erinnert Fahrzeughalter daran, keine Wertgegenstände sichtbar im Auto zu lassen und Sicherheitsvorkehrungen wie Alarmanlagen oder Lenkradkrallen zu nutzen, um es Dieben schwerer zu machen.

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Pylon der neuen Leverkusener Rheinbrücke

Leverkusener A1-Autobahnbrücke nach Eis-Sperre wieder befahrbar

11 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Nach einer mehrstündigen Sperrung ist die Leverkusener A1-Autobahnbrücke wieder für den Verkehr freigegeben. Die Ursache der Sperre waren gefährliche Eis- und Schneemassen, die sich auf den Pylonen der Brücke gebildet hatten. Um diese zu entfernen, kam neben einem Hubschrauber auch die Werksfeuerwehr von RWE zum Einsatz.

Feuerwehr im Höheneinsatz

Die RWE-Werksfeuerwehr rückte mit einem speziellen Hubfahrzeug an. Feuerwehrleute wurden in einem Korb auf die Pylone der Brücke gehoben, um Eis und Schnee manuell zu beseitigen. Diese Methode erwies sich als erfolgreich, sodass nach weiteren Aufräumarbeiten die Autobahn gegen 18 Uhr wieder freigegeben werden konnte.

Hubschrauber-Einsatz ohne Erfolg

Am Mittag hatte die Autobahn GmbH versucht, die Vereisungen mit Hilfe eines Rettungshubschraubers zu entfernen. Der erzeugte Luftdruck reichte jedoch nicht aus, um die Schneemassen von den Querbalken zu lösen. Dies machte den Einsatz der Feuerwehr und ihrer Spezialausrüstung notwendig.

Sperrung sorgte für Verkehrschaos

Die Brücke war seit dem Mittag vollständig gesperrt, nachdem bereits am Vorabend herabfallende Eiszapfen zwei Fahrzeuge beschädigt hatten. Die Sperrung betraf zunächst die äußeren Fahrspuren und den Fuß- und Radweg, wurde jedoch später auf die gesamte Brücke ausgeweitet. Auf den Ausweichstrecken kam es zu erheblichen Staus, und auch die Schifffahrt auf dem Rhein wurde für die Dauer des Helikopter-Einsatzes vorübergehend gestoppt.

Zukunftssichere Lösungen geplant

Die Autobahn GmbH Rheinland prüft nun Maßnahmen, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden. Eine bessere Prävention und frühzeitige Sicherung der Brückenstruktur sollen verhindern, dass Eis und Schnee erneut zu gefährlichen Situationen führen.

Die Leverkusener A1-Brücke, eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen der Region, ist nach der erfolgreichen Räumung wieder uneingeschränkt nutzbar.

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Gericht erklärt Fußgängerzone in der Schloßstraße für rechtswidrig – Betroffene können Erstattungen fordern

Gericht erklärt Fußgängerzone in der Schloßstraße für rechtswidrig – Betroffene können Erstattungen fordern

11 Januar 2025 von Darian Lambert

Ein bedeutendes Urteil des Verwaltungsgerichts Köln hat die von der Stadt Bergisch Gladbach eingerichtete Fußgängerzone in der Schloßstraße im Stadtteil Bensberg für rechtswidrig erklärt. Die Stadt wird angewiesen, die entsprechenden Verkehrszeichen umgehend zu entfernen und die Fußgängerzone abzubauen. Der Beschluss bringt nicht nur Erleichterung für die betroffenen Geschäftsleute, sondern eröffnet auch Handlungsoptionen für Bürgerinnen und Bürger, die im Zusammenhang mit der Maßnahme Bußgelder erhalten haben.

Parken war teuer 55 €

Das Gericht stellte fest, dass die Fußgängerzone ohne die notwendige rechtliche Grundlage eingerichtet wurde. Dies betrifft auch die auf Grundlage der rechtswidrigen Regelung ausgestellten Knöllchen und Bußgeldbescheide. Betroffene Bürgerinnen und Bürger, die während der Geltungsdauer der Fußgängerzone Bußgelder zahlen mussten, sollten nun aktiv werden.

Rechtsanwälte empfehlen, dass sich Betroffene schriftlich an die Stadt Bergisch Gladbach wenden und unter Verweis auf das Urteil eine Rückerstattung der gezahlten Beträge fordern. Bereits ausgestellte Bußgeldbescheide könnten ebenfalls angefochten werden, da sie auf einer Maßnahme basieren, die das Verwaltungsgericht als nicht rechtens eingestuft hat.

Frank Samirae, ein Unternehmer aus der betroffenen Schloßstraße, der das Urteil erwirkt hat, äußerte sich erleichtert über den Beschluss: „Diese Entscheidung ist nicht nur ein Erfolg für mich, sondern für alle Händler und Geschäftsleute in Bensberg. Der Zugang unserer Kunden und die Freiheit unserer wirtschaftlichen Betätigung dürfen nicht durch willkürliche Maßnahmen eingeschränkt werden.“

Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts hebt die Bedeutung rechtsstaatlicher Grundsätze im Verwaltungshandeln hervor. Es ist nun an der Stadt, auf berechtigte Rückforderungen zu reagieren und ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nachzukommen.

Betroffene können sich an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung wenden und das Urteil (Aktenzeichen 18 L 2487/24) als Grundlage für ihre Forderungen anführen. Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt zeitnah eine unbürokratische Lösung für die betroffenen Bürger findet.

Hierzu gibt es einen Musterbrief der per E-Mail zur Adresse u.unrau@stadt-gl.de an die Leiterin der Ordnungsbehörde in Bergisch Gladbach geschickt werden kann.

Betreff: Rückerstattung von Bußgeldern aufgrund rechtswidriger Fußgängerzone in der Schloßstraße

Aktenzeichen/Kassenzeichen: [Ihr Aktenzeichen/Kassenzeichen]

Sehr geehrte Frau Unrau,

hiermit fordere ich die Rückerstattung des von mir gezahlten Bußgeldes, das im Zusammenhang mit der rechtswidrig eingerichteten Fußgängerzone in der Schloßstraße in Bensberg erhoben wurde.

Wie dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln vom 9. Januar 2025 (Aktenzeichen 18 L 2487/24) zu entnehmen ist, wurde die Fußgängerzone als rechtswidrig eingestuft. Damit sind auch sämtliche darauf basierenden Maßnahmen, einschließlich der ausgestellten Bußgeldbescheide, nichtig.

Ich bitte Sie daher, den von mir gezahlten Betrag in Höhe von [Betrag einfügen] unverzüglich auf folgendes Konto zu erstatten:

  • Kontoinhaber: [Ihr Name]
  • IBAN: [Ihre IBAN]
  • BIC: [Ihre BIC, falls erforderlich]

Alternativ bin ich bereit, den Betrag auf anderem von Ihnen genannten Wege erstattet zu bekommen.

Für den Fall, dass meiner Forderung nicht entsprochen wird, behalte ich mir vor, weitere rechtliche Schritte einzuleiten.

Ich danke Ihnen für Ihre Bearbeitung meines Anliegens und bitte um eine Rückmeldung innerhalb von zwei Wochen.

Mit freundlichen Grüßen,
[Ihr vollständiger Name]
[Ihre Adresse]
[Ihre Telefonnummer]
[Datum]


Dieser Brief kann direkt per E-Mail an u.unrau@stadt-gl.de gesendet werden. Achten Sie darauf, alle relevanten Informationen vollständig und korrekt einzutragen.

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mann mit laptop und kreditkarte

Echtzeit-Überweisung: Geld in Sekunden übertragen

11 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem 9. Januar ist die Echtzeit-Überweisung in Europa flächendeckend verfügbar. Überweisungen in Euro können nun rund um die Uhr empfangen werden. Ab Oktober 2025 müssen Banken und Sparkassen diese innerhalb von zehn Sekunden ausführen. Das neue Verfahren soll den Zahlungsverkehr deutlich beschleunigen und für Verbraucher bequemer gestalten.

Wie funktioniert die Echtzeit-Überweisung?

Mit der Echtzeit-Überweisung wird das überwiesene Geld innerhalb von zehn Sekunden gutgeschrieben, unabhängig von Wochentag oder Uhrzeit. Sowohl Absender als auch Empfänger werden sofort über den Erfolg der Transaktion informiert. Damit entfällt das bisherige Warten auf den nächsten Bankarbeitstag. Für Nicht-Euro-Überweisungen innerhalb der EU ist die Einführung ab 2027 geplant.

Kosten und Vorteile

Die Gebühren für Echtzeit-Überweisungen dürfen nicht höher sein als für Standardüberweisungen. Banken, die bisher zusätzliche Gebühren verlangt haben, dürfen dies nicht mehr tun. Damit wird die Echtzeit-Option für Verbraucher attraktiver und erschwinglicher.

Sicherheitsaspekte im Fokus

Ein Abgleich von Kontonummer und IBAN-Empfängernamen sorgt dafür, dass das Geld den richtigen Empfänger erreicht. Falls etwas nicht übereinstimmt, warnt das System, bevor die Überweisung freigegeben wird. Verbraucher sollten besonders aufmerksam bleiben, da die Rückholung von Geld bei einer Echtzeit-Überweisung deutlich schwieriger ist.

Zusätzlich können Kund:innen Höchstbeträge für Echtzeit-Überweisungen festlegen, um Missbrauch zu erschweren. Besonders wichtig ist es, beim Online-Banking keine verdächtigen Links anzuklicken, um sich vor Phishing-Angriffen zu schützen.

Echtzeit als neuer Standard

Bislang wurden Echtzeit-Überweisungen nur selten genutzt, da viele Banken dafür zusätzliche Gebühren verlangten. Mit der neuen Regelung wird die Option zu einem standardisierten Angebot, das den Zahlungsverkehr erheblich vereinfacht. Verbraucher können künftig schneller, sicherer und bequemer Geld transferieren – ein Schritt in eine modernere Finanzwelt.

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Close-up view of ransacked office

Zwei Einbrüche in Büroräume in Gronau: Polizei sucht Zeugen

11 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Zwei Einbrüche in Büroräume in Gronau sorgen für Aufregung. Am Dienstagmorgen (09.01.) wurde die Polizei zu einem Wohn- und Geschäftsgebäude an der Ferdinandstraße gerufen. Gegen 06:30 Uhr entdeckten Mitarbeiter dort einen Einbruch. Die Täter hatten die Eingangstür gewaltsam aufgebrochen und aus den Büroräumen eine Bargeldsumme im unteren vierstelligen Bereich entwendet. Der letzte Kontrollgang fand am Vorabend gegen 17:30 Uhr statt.

Zweiter Einbruch in derselben Nacht

Nur wenige Stunden später, gegen 09:35 Uhr, wurde in der nahegelegenen Straße Am Kuhlerbusch ein weiterer Einbruch festgestellt. Auch hier verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt, indem sie die Eingangstür eines Bürogebäudes aufbrachen. Aus einem der Büros wurde ebenfalls ein unterer vierstelliger Betrag entwendet. Der Einbruch ereignete sich zwischen dem Abend des 8. Januar (21:00 Uhr) und dem Morgen des 9. Januar.

Ermittlungen und Spurensicherung

In beiden Fällen hat die Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Es wird vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen den Taten bestehen könnte, da die Vorgehensweise der Täter ähnlich war und die beiden Tatorte in geringer Entfernung zueinander liegen.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei Rhein-Berg sucht nun Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung der Ferdinandstraße oder Am Kuhlerbusch bemerkt haben. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 2 unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Die Polizei rät Unternehmen und Gewerbetreibenden zudem, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und Einbruchsschutzmaßnahmen zu verstärken.

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Ein Smartphone auf dem gerade eine elektronische Patientenakte angezeigt wird, liegt auf medizinischen Dokumenten, horizontal

Elektronische Patientenakte: Lauterbach startet Pilotprojekt in Köln

10 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in Köln den Startschuss für die Pilotphase der elektronischen Patientenakte (ePA) gegeben. Ab dem 15. Januar wird die ePA in über 250 Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken getestet, bevor sie bundesweit eingeführt wird.

Mehr Effizienz und Komfort für Patienten

In der Praxis von Dr. Oliver Pottkämper zeigte sich Lauterbach von den Vorteilen überzeugt. Ärztinnen und Ärzte können künftig mit wenigen Klicks auf wichtige Daten wie Befunde, Medikationslisten oder MRT-Aufnahmen zugreifen. „Wir werden mit der Einführung Zehntausenden das Leben retten“, betonte Lauterbach.

Die ePA soll Behandlungen effizienter und komfortabler machen. Patienten könnten bei einfachen Beschwerden wie Erkältungen digital behandelt werden, ohne eine Praxis aufsuchen zu müssen.

Sicherheitsbedenken und Kritik

Trotz der Vorteile bleibt die ePA umstritten. Kritiker wie der Chaos Computer Club (CCC) warnen vor Sicherheitslücken, die das System „nicht vertrauenswürdig“ machen könnten. Lauterbach versicherte, dass in der Pilotphase alle Daten ausschließlich registrierten Ärzten zur Verfügung stünden. Missbrauch sei „völlig ausgeschlossen“.

Pilotphase beginnt Mitte Januar

Ab dem 15. Januar wird die ePA getestet. Patientendaten bleiben zunächst auf wenige ausgewählte Praxen und Kliniken beschränkt. Lauterbach betonte, dass der bundesweite Start erst erfolgen werde, wenn alle Sicherheitsstandards erfüllt seien.

Die ePA soll langfristig eine modernere, effizientere und sicherere Gesundheitsversorgung ermöglichen – ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens.

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Polizeiabsperrung mit Polizeiauto im Hintergrund

Ermittlungen gegen Polizisten nach Gewaltvorfall in Bergheim

10 Januar 2025 von Felix Morgenstern

Zwei Polizeibeamte stehen im Verdacht, einen Mann in Bergheim-Zieverich misshandelt zu haben, als dieser bereits am Boden lag. Ein Video der Szene sorgt für Entsetzen und führt zu Ermittlungen wegen des Verdachts auf Körperverletzung im Amt.

Eskalation vor Wohnhaus

Der Vorfall ereignete sich am 23. Dezember im Wohnpark Bergheim-Zieverich. Anwohner hatten die Polizei gerufen, da ein angetrunkener 40-Jähriger mit seiner Frau in Streit geraten war. Laut Zeugenberichten war die Situation vor dem Eintreffen der Beamten bereits geklärt. Dennoch eskalierte die Lage, als ein 27-jähriger Polizist Pfefferspray und einen Schlagstock gegen den Mann einsetzte.

Ein Zeuge, der ausgebildete Sicherheitsmann Dirk E., zeigte sich schockiert: „Von dem Mann ging keine Gefahr aus, weder für die Beamten noch für andere Personen.“ Mehrere Zeugen bestätigen, dass der 40-Jährige die Beamten weder verbal noch körperlich angegriffen habe.

Gewalt gegen einen am Boden liegenden Mann

Das Video zeigt, wie der Mann, nachdem er über ein Kinderfahrrad gestürzt war, am Boden liegend weiter geschlagen und mit einem Pfefferspray-Gerät attackiert wurde. „Selbst als er auf dem Boden lag, haben die Polizisten weiter auf ihn eingeschlagen“, berichtet Dirk E. Der 40-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf.

Ermittlungen eingeleitet

Die Polizei Köln hat die Ermittlungen gegen die beiden Beamten aus dem Rhein-Erft-Kreis aufgenommen. Ihnen wird Körperverletzung im Amt vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft Köln soll der Vorfall im Zusammenhang mit einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte stehen. Details zu diesem angeblichen Widerstand sind bislang nicht bekannt.

Sechs Zeugen, die unabhängig voneinander den Vorfall beobachtet haben, bestreiten, dass der Mann Widerstand geleistet habe. „Die Gewalt ging eindeutig von den Polizisten aus“, so ein weiterer Anwohner.

Reaktionen und Forderungen

Der Vorfall wirft Fragen zur Verhältnismäßigkeit des polizeilichen Handelns auf. Viele Anwohner fordern eine lückenlose Aufklärung. Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises hat bisher keine Stellungnahme abgegeben. Die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Köln dauern an.

Dieser Fall lenkt erneut den Blick auf die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht im Polizeidienst. Die Öffentlichkeit erwartet, dass Vorfälle wie dieser konsequent aufgeklärt und Verantwortlichkeiten geklärt werden.

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