Archiv | Februar, 2025

Köln Brüsseler Platz

Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz in Köln – Stadt setzt Gerichtsurteil um

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem vergangenen Wochenende gilt auf dem Brüsseler Platz in der Kölner Innenstadt ein Verweilverbot – und das sorgt für Diskussionen. Die Stadt Köln setzt damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster um, das die Einhaltung der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr vorschreibt.

Ordnungsamt setzt Verweilverbot durch

Am Freitagabend informierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Menschen, die auf Bänken oder Pflanzkübeln saßen, über die neue Regelung. Ein Durchqueren des Platzes ist weiterhin erlaubt, doch längeres Verweilen nicht.

„Das Ordnungsamt hat uns gesagt, wir müssen bis 22 Uhr weg sein“, berichtet ein junger Mann, der sich mit einem Freund auf ein Bier getroffen hatte. Wer bleibt, riskiert ein Zwangsgeld von mindestens 100 Euro.

Auch die Außenbereiche der Kneipen und Restaurants müssen nun um 22 Uhr schließen – zuvor war das erst um 23:30 Uhr der Fall.

Anwohner erkämpften das Verbot

Seit Jahren beschweren sich Anwohner über den nächtlichen Lärm auf dem Brüsseler Platz. Einer von ihnen, Karl Josef Wallmeyer, kämpft seit über zehn Jahren für die Einhaltung der Nachtruhe:

„Wir haben hier alles versucht: Gespräche, Vermittlungen, Kulturangebote – es hat nichts gebracht. Wenn Hunderte Menschen hier trinken und feiern, ist es einfach zu laut.“

Messungen des Ordnungsamtes zeigten regelmäßig Werte über 60 Dezibel, was laut Stadt zu hoch ist. Deshalb habe man sich letztlich für das Verweilverbot entschieden, so Ordnungsamtsleiter Ralf Mayer.

Kritik von jungen Leuten und Kneipenbesuchern

Während Anwohner das Verbot begrüßen, sorgt es bei Kneipenbesuchern für Unverständnis. Eine Gruppe von Studentinnen kritisiert:

„Wenn Anwohner sich gestört fühlen, sollen sie doch wegziehen. Das ist doch die Innenstadt! Hier gehört es dazu, dass Menschen sich treffen und etwas trinken.“

Auch Gastronomen sehen das Verbot skeptisch. Der Verlust der Außenbereiche ab 22 Uhr bedeutet für viele Kneipen eine finanzielle Einbuße.

Erstes Wochenende ohne größere Zwischenfälle

Am ersten Wochenende kontrollierte das Ordnungsamt den Brüsseler Platz bis spät in die Nacht. Rund 250 Menschen wurden angesprochen, verließen aber freiwillig den Platz. Ein Zwangsgeld musste nicht verhängt werden.

Am Samstagabend allerdings berichteten Anwohner, dass sich erneut Gruppen auf dem Platz versammelten. Laut Stadt Köln war das Ordnungsamt bis 1:30 Uhr im Einsatz, um für Ruhe zu sorgen.

Ob das Verweilverbot langfristig durchgesetzt werden kann und welche Auswirkungen es auf das Kölner Nachtleben haben wird, bleibt abzuwarten.

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Peter Liening (Polizei Rhein-Berg) und Andrea vom Stein (Stadtsparkasse Wermelskirchen)

Gemeinsame Aktion gegen Betrüger: Polizei und Stadtsparkasse Wermelskirchen schützen Kunden vor Betrug

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Betrüger haben es immer wieder auf ahnungslose Menschen abgesehen – sei es mit Schockanrufen, falschen Polizisten oder anderen kriminellen Maschen. Trotz regelmäßiger Warnungen der Polizei Rhein-Berg fallen weiterhin Menschen auf diese Tricks herein und übergeben hohe Summen Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände an Kriminelle.

Um dem entgegenzuwirken, setzt die Stadtsparkasse Wermelskirchen gemeinsam mit der Polizei auf ein präventives Sicherheitskonzept, das sich bereits bewährt hat.

Spezielle Umschläge sollen Betrugsopfer sensibilisieren

Kommen Kundinnen und Kunden mit dem Wunsch, ungewöhnlich hohe Bargeldbeträge abzuheben, sind die Bankangestellten darauf geschult, vorsichtig nachzufragen. Sie können auf bekannte Betrugsmaschen hinweisen, dürfen die Auszahlung aber nicht verweigern.

In solchen Fällen wird das Geld in einem speziellen Briefumschlag ausgegeben, auf dem sechs kritische Fragen abgedruckt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • „Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden sind?“
  • „Hat Ihnen jemand am Telefon gesagt, dass Sie niemandem davon erzählen dürfen?“

Sollten zwei oder mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, ist Vorsicht geboten – und es wird geraten, umgehend die Polizei zu kontaktieren.

Betrugsmasche „Schockanruf“ besonders perfide

Peter Liening, Leiter des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz, erklärt eine besonders gefährliche Betrugsmasche:

„Beim sogenannten Schockanruf geben sich Kriminelle als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Sie erzählen eine dramatische Geschichte, etwa dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nur gegen eine hohe Kaution freigelassen wird. Aus Angst überweisen die Betroffenen dann oft ihr gesamtes Erspartes.“

Bankmitarbeiter geschult – Zusammenarbeit wird fortgeführt

Andrea vom Stein, Leiterin Organisation und Vertriebsunterstützung bei der Stadtsparkasse Wermelskirchen, betont die Bedeutung dieser Maßnahme:

„Unsere Mitarbeitenden sind für solche Situationen sensibilisiert. Wir sind froh, dass wir mit den Briefumschlägen eine weitere Möglichkeit haben, Menschen vor Betrug zu schützen.“

Polizei bietet Beratung zu Betrugsmaschen an

Wer sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren oder Präventionstipps erhalten möchte, kann sich an das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz wenden:

📞 Telefon: 02202 205-444
📧 E-Mail: gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

Diese Initiative zeigt, dass durch gezielte Aufklärung und Zusammenarbeit zwischen Banken und Polizei viele Betrugsfälle verhindert werden können.

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close up of a burglar with gloves picking a lock

Einbruch in Bürogebäude: Täter stehlen Bargeld und Dienstwagen in Bergisch Gladbach

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Einbruch in der Friedrich-Ebert-Straße: Unbekannte Täter haben am Wochenende in ein Bürogebäude eingebrochen und dabei einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie zwei Autoschlüssel entwendet. Zudem nahmen sie einen Dienstwagen der Firma, einen grauen BMW X3, mit.

Einbruch über das Wochenende

Nach Angaben der Mitarbeiter wurde das Büro zuletzt am Freitag (07.02.) gegen 16:30 Uhr ordnungsgemäß verlassen. Als die Beschäftigten am Montagmorgen (10.02.) gegen 07:15 Uhr zur Arbeit kamen, entdeckten sie die aufgebrochene Haupteingangstür und durchsuchte Geschäftsräume.

Im Inneren des Gebäudes wurden mehrere Türen gewaltsam geöffnet, Schränke durchwühlt und Bargeld gestohlen. Die Täter erbeuteten außerdem zwei Fahrzeugschlüssel und entkamen mit einem Firmenfahrzeug – einem grauen BMW X3.

Gestohlener Wagen sichergestellt

Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Polizei das entwendete Fahrzeug bereits im Nahbereich sicherstellen. Die Täter sind jedoch weiterhin unbekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg nach Zeugen.

Wer verdächtige Beobachtungen in der Friedrich-Ebert-Straße gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

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Streik

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das sind die betroffenen Städte in NRW

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst setzen sich am Mittwoch fort – dieses Mal sind unter anderem Düsseldorf, Remscheid, Essen, Mülheim und Hagen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.

Diese Städte sind betroffen:

  • Remscheid:
    In Remscheid wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Stadtverwaltung, Verkehrsbetrieb und die EWR legen ihre Arbeit nieder. Viele städtische Kitas bleiben geschlossen, Busse fallen aus, und auch Müllabfuhr sowie Straßenreinigung werden ausgesetzt. Um 10 Uhr findet eine Kundgebung in der Innenstadt statt.
  • Düsseldorf:
    Die Stadtverwaltung, Bädergesellschaft, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit sowie die Stadt- und Kreissparkasse werden bestreikt. Auch hier bleiben zahlreiche städtische Kitas geschlossen. Geplant ist eine morgendliche Kundgebung vor dem Rathaus.
  • Essen und Mülheim:
    Hier trifft es vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Alle Busse und Bahnen der Ruhrbahn fallen aus – lediglich Schulbusse fahren noch. Zudem sind die Sparkasse sowie das Ordnungsamt Essen samt Verkehrsüberwachung betroffen.
  • Hagen:
    In Hagen legen die Beschäftigten der Busbetriebe, Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Stadtverwaltung, Jobcenter und Sparkassen die Arbeit nieder. Auch hier bleiben Müllabfuhr und Straßenreinigung ausgesetzt.
  • Recklinghausen:
    Die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung sowie die Sparkassen sind bestreikt.
  • Siegen:
    Hier fällt etwa die Hälfte aller Busfahrten aus – besonders im Schulverkehr.

Auswirkungen auf Kitas und weitere Einrichtungen

In vielen Städten bleiben nicht nur Rathäuser und Bürgerämter geschlossen, sondern auch Kitas und Betreuungseinrichtungen. Eltern sollten sich frühzeitig informieren, ob ihre Einrichtung betroffen ist.

Streiks gehen weiter – Donnerstag mit Schwerpunkt auf Köln, Dortmund und Gelsenkirchen

Auch am Donnerstag sind weitere Streiks geplant. In Köln sind sämtliche städtischen Einrichtungen betroffen, was voraussichtlich zu massiven Einschränkungen bei der Kinderbetreuung und im öffentlichen Nahverkehr führen wird.

Hintergrund der Streiks – Das fordert Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst:
8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat
Drei zusätzliche Urlaubstage aufgrund der hohen Arbeitsbelastung

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht finanzierbar, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Da die erste Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, will Verdi mit den Warnstreiks nun weiter Druck aufbauen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Verdi findet am 17. und 18. Februar statt. Bis dahin ist mit weiteren Streiks und Einschränkungen in NRW zu rechnen.

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Schließzeiten 2025: Annahmestation Birkerhof und Wertstoffhof Kippemühle an Feiertagen geschlossen

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Auch im Jahr 2025 gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten an der Annahmestelle Birkerhof und dem Wertstoffhof Kippemühle. An verschiedenen Feiertagen, Brauchtumstagen und Brückentagen bleiben die Einrichtungen geschlossen. Ansonsten gelten die gewohnten Öffnungszeiten für die Abgabe von Wertstoffen.

Reguläre Öffnungszeiten:

  • Annahmestation Birkerhof:
    • Montag bis Freitag: 8:00 – 11:45 Uhr & 13:00 – 15:45 Uhr
    • Samstag: 8:00 – 12:00 Uhr
  • Wertstoffhof Kippemühle:
    • Montag & Samstag: 8:30 – 13:30 Uhr
    • Dienstag, Mittwoch & Freitag: 8:30 – 16:30 Uhr
    • Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
    • Einlassschluss ist jeweils 15 Minuten vor Betriebsschluss.

Geschlossene Tage 2025:

Feier- und Brauchtumstage:

  • Weiberfastnacht: Donnerstag, 27. Februar
  • Rosenmontag: Montag, 3. März
  • Karfreitag: Freitag, 18. April
  • Ostermontag: Montag, 21. April
  • Tag der Arbeit: Donnerstag, 1. Mai
  • Christi Himmelfahrt: Donnerstag, 29. Mai
  • Pfingstmontag: Montag, 9. Juni
  • Fronleichnam: Donnerstag, 19. Juni
  • Tag der Deutschen Einheit: Freitag, 3. Oktober
  • Allerheiligen: Samstag, 1. November

Brückentage:

  • Karnevalssamstag: Samstag, 1. März
  • Karsamstag: Samstag, 19. April
  • Brückensamstag: Samstag, 4. Oktober

An allen anderen Tagen stehen die Annahmestation Birkerhof und der Wertstoffhof Kippemühle wie gewohnt zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, ihre Entsorgungen entsprechend zu planen und an den genannten Tagen alternative Termine zu nutzen.

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Steuern

Mögliche Verpackungssteuer in Köln: Rat entscheidet über Mehrkosten für Einwegverpackungen

11 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In Köln steht eine bedeutende Entscheidung an: Der Stadtrat berät in dieser Woche über die Einführung einer Verpackungssteuer, die den Einsatz von Einwegverpackungen in der Gastronomie verteuern würde. Ziel ist es, umweltfreundliche Alternativen wie Mehrweggeschirr attraktiver zu machen und die Müllflut in der Stadt einzudämmen.

Was bedeutet die Steuer für Verbraucher?

Ein schneller Kaffee zum Mitnehmen oder eine Portion Pommes in der Pappschale könnte bald teurer werden. Falls der Stadtrat die Verpackungssteuer beschließt, müssen Gastronomiebetriebe wie Cafés, Imbisse und Fast-Food-Ketten eine Abgabe für die Nutzung von Einwegverpackungen zahlen. Diese Mehrkosten könnten viele Betriebe an ihre Kunden weitergeben.

Konkret sieht der Vorschlag folgende Steuerbeträge vor:

  • 50 Cent pro Einweg-Kaffeebecher oder Pappschale
  • 20 Cent pro Einweg-Besteck oder Strohhalm

Die Steuer soll dazu beitragen, dass mehr Betriebe auf umweltfreundliche Mehrwegoptionen umsteigen.

Geteilte Meinungen im Stadtrat

Die Initiative zur Verpackungssteuer wird von CDU und Grünen getragen, auch die Fraktionen der Linken und Volt sprechen sich – mit einigen Einschränkungen – für die Maßnahme aus. SPD, FDP und AfD lehnen sie hingegen ab.

Kritik von der Gastronomiebranche

Die Gastronomieverbände sind wenig begeistert. Mathias Johnen vom DEHOGA Nordrhein sieht in der Steuer keine sinnvolle Umweltmaßnahme, sondern eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Betriebe.

„Wir halten es für plumpe Wegelagerei unter falschem Umweltlabel. Es geht um Geldmacherei.“ – Mathias Johnen, DEHOGA Nordrhein e.V.

Besonders kleinere Betriebe befürchten hohe Zusatzkosten, die sie entweder auf ihre Preise umlegen oder selbst tragen müssten.

Vorbild aus Tübingen: Funktioniert die Steuer?

Köln orientiert sich mit der geplanten Verpackungssteuer an Tübingen, wo eine solche Abgabe bereits seit 2022 existiert. Ende Januar 2025 bestätigte das Bundesverfassungsgericht, dass eine Verpackungssteuer rechtlich zulässig ist.

Eine Untersuchung der Universität Tübingen ergab, dass die Gesamtmenge an Müll zwar nicht drastisch reduziert wurde, jedoch deutlich mehr Betriebe Mehrweggeschirr anbieten. Auch in Köln könnte die Steuer also zumindest langfristig zu einem Umdenken führen.

Der Kölner Steuerexperte Michael Thöne von der Universität Köln hält die Maßnahme für sinnvoll, allerdings mit Einschränkungen. Er glaubt, dass die Verpackungssteuer einen positiven Effekt haben könnte, auch wenn sie nicht alle Müllprobleme lösen wird.

Wann fällt die Entscheidung?

Der Stadtrat Köln wird am 13. Februar 2025 über die Einführung der Verpackungssteuer entscheiden. Falls die Steuer beschlossen wird, könnte sie ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Die Diskussion bleibt spannend: Während Befürworter die Steuer als wichtigen Schritt für mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll sehen, kritisieren Gegner die zusätzlichen Kosten für die Gastronomie und mögliche Preissteigerungen für Verbraucher. Die Entscheidung des Rats wird zeigen, welchen Weg Köln in Sachen Umweltschutz einschlägt.

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PVC granulate

Plastik im Rhein: Forschende der Uni Bonn suchen nach der Herkunft der Partikel

11 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Plastikverschmutzung im Rhein ist ein massives Umweltproblem – täglich treiben Millionen winziger Partikel durch den Fluss. Forschende der Universität Bonn untersuchen nun, woher die Plastikteilchen kommen und wie sie in den Fluss gelangen.

Manta-Netze im Einsatz zur Probenentnahme

Um den Plastikgehalt im Rhein genau zu analysieren, setzen die Wissenschaftler spezielle Strömungsmessgeräte und feinmaschige Netze ein. Student Leo Ringel vom Geografischen Institut der Uni Bonn hat in den vergangenen Monaten an mehreren Stellen zwischen Köln und Bonn Proben genommen. Dabei wurde der Fluss mit sogenannten Manta-Netzen untersucht, die Mikroplastik und andere Partikel aus dem Wasser filtern. Zusätzlich wurden Sand- und Schlammproben vom Ufer analysiert.

Das Ergebnis ist alarmierend: Plastikpartikel wurden in nahezu jeder Probe gefunden. Besonders auffällig war, dass rund 50 Prozent der gefundenen Kunststoffpartikel Granulatkügelchen waren – ein starker Hinweis auf industriellen Kunststoffrohstoff.

Woher kommt das Plastik?

Die Herkunft dieser Plastikpartikel ist noch nicht abschließend geklärt. Laut den Forschenden gibt es mehrere mögliche Quellen:

  • Granulat aus der Kunststoffindustrie: Thermoplastische Kügelchen, die normalerweise als Rohstoff zur Produktion von Plastikprodukten genutzt werden, könnten durch unsachgemäße Lagerung oder Unfälle in den Rhein gelangen.
  • Kunststoffböden auf Sportplätzen und Spielplätzen: Die Gummi- oder Kunststoffgranulate, die oft für Bodenbeläge verwendet werden, könnten durch Regenwasser in den Fluss gespült werden.
  • Allgemeine Plastikverschmutzung: Weitere Plastikfragmente und Folienstücke stammen vermutlich aus Abfällen, die unachtsam entsorgt oder bei Hochwasser von den Ufern in den Rhein gespült wurden.

Forschungsprojekt soll ausgeweitet werden

Um die Ursachen der Plastikverschmutzung im Rhein noch präziser zu bestimmen, planen die Forschenden eine Erweiterung der Studie. „Wir müssen über einen längeren Zeitraum und in größerem Umfang Proben nehmen, um genauere Rückschlüsse ziehen zu können“, erklärt Katja Höreth vom Geografischen Institut der Uni Bonn.

Durch eine detaillierte Untersuchung der Kunststoffzusammensetzung und mögliche Kooperationen mit weiteren Wissenschaftlern soll ermittelt werden, welche Maßnahmen gegen die Plastikbelastung im Rhein ergriffen werden können. „Nur wenn wir genau wissen, wo das Plastik herkommt, können wir gezielt Lösungen entwickeln, um die Verschmutzung zu reduzieren“, so Höreth weiter.

Plastikverschmutzung im Rhein – ein weltweites Problem

Der Rhein gehört laut Umweltorganisationen zu den am stärksten plastikbelasteten Flüssen der Welt. Eine Greenpeace-Studie aus dem Jahr 2023 ergab, dass bei Dormagen täglich mehr als 250 Millionen Plastikpartikel durch den Fluss treiben. Diese Mikroplastikpartikel gefährden nicht nur das Ökosystem des Rheins, sondern gelangen über die Nahrungskette auch in Tiere und letztlich den Menschen.

Mit ihren Untersuchungen leisten die Wissenschaftler der Uni Bonn einen wichtigen Beitrag, um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen. Die Hoffnung liegt darauf, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Einträge von Plastik in den Rhein zu minimieren oder ganz zu verhindern.

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Stop alcohol concept. Person refuse to drink alcohol.

Zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen – Führerscheine sichergestellt

11 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach/Kürten – Zwei stark alkoholisierte Autofahrer sind am Mittwoch von der Polizei gestoppt und aus dem Verkehr gezogen worden. Beide mussten ihre Führerscheine abgeben und erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Stop alcohol concept. Person refuse to drink alcohol.

Erster Fall in Bergisch Gladbach: 1,4 Promille am Steuer

Gegen 15:00 Uhr kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes einen 42-jährigen Ford-Fahrer auf der Dellbrücker Straße im Stadtteil Hand. Während der Überprüfung nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,4 Promille, womit der Mann deutlich über der gesetzlichen Grenze lag.

Die Konsequenz: Eine angeordnete Blutprobenentnahme und die sofortige Sicherstellung des Führerscheins. Der Mann durfte seine Fahrt nicht fortsetzen und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Zweiter Fall in Kürten: 2 Promille und gefährliche Fahrweise

Noch drastischer war der Fall eines 59-jährigen Toyota-Fahrers in Kürten. Gegen 17:55 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei, dass ein Pkw auf der Altenberger Straße in starken Schlangenlinien unterwegs sei. Laut Zeugenangaben touchierte das Fahrzeug mehrfach Bordsteinkanten und geriet in den Gegenverkehr – eine äußerst gefährliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer.

Die Beamten konnten das Fahrzeug schließlich an der Wohnanschrift des Halters ausfindig machen und trafen wenig später auf den dazugehörigen Fahrer. Auch er musste sich einem Atemalkoholtest unterziehen – mit einem erschreckenden Ergebnis von rund 2 Promille. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins.

Strafverfahren und drohende Konsequenzen

Beide Fahrer müssen sich nun wegen einer Verkehrsstraftat nach § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) verantworten. Je nach Schwere des Vergehens drohen ihnen:

Hohe Geldstrafen
Längere Führerscheinentzüge oder ein Fahrverbot
Punkte in Flensburg
Gegebenenfalls eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vor Wiedererlangung des Führerscheins

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor den Gefahren von Alkohol am Steuer und appelliert an die Verantwortung der Verkehrsteilnehmer. „Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere – das kann tödliche Folgen haben“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

Zeugen, die ähnliche Vorfälle beobachten, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei unter 02202 205-0 zu melden.

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MacBook-Reparatur vom Profi – Ihr EDV Service Samirae in Bergisch Gladbach

10 Februar 2025 von Felix Morgenstern

MacBooks gehören zu den leistungsstärksten und zuverlässigsten Laptops auf dem Markt. Doch auch die besten Geräte können nach intensiver Nutzung Defekte aufweisen – sei es ein gesprungener Bildschirm, ein defekter Akku oder ein Problem mit der Tastatur. In solchen Fällen ist eine fachmännische Reparatur entscheidend, um die Lebensdauer Ihres MacBooks zu verlängern und teure Neuanschaffungen zu vermeiden.

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Autoeinbruch

Vandalismus in Refrath: Männer schlagen Pkw-Scheibe mit Verkehrsschild ein

10 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Sonntag (09.02.) kam es in Bergisch Gladbach-Refrath zu einem ungewöhnlichen Vorfall: Zwei Männer sollen mit einem Verkehrsschild die Seitenscheibe eines geparkten Fahrzeugs eingeschlagen haben.

Zeugen alarmieren die Polizei

Gegen Mitternacht bemerkten Anwohner zwei Männer, die sich verdächtig an einem geparkten VW in der Straße Steinbreche verhielten. Kurz darauf ertönte die Alarmanlage des Autos, und die Zeugen sahen, dass die Seitenscheibe der Fahrertür zerstört war.

Als sie die mutmaßlichen Täter ansprachen, ergriff einer von ihnen die Flucht. Der zweite Verdächtige wurde von einem beherzten Zeugen verfolgt und festgehalten. Die alarmierte Polizei nahm den Mann wenig später vorläufig fest.

Festgenommener war stark alkoholisiert

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Ukrainer, der erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,6 Promille, woraufhin ein Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutprobenentnahme anordnete.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Komplizen verlief ohne Erfolg. Offenbar hatten die Männer keine Beute gemacht.

Sachschaden und weitere Ermittlungen

Der Sachschaden am Fahrzeug wird auf etwa 400 Euro geschätzt. Der beschädigte Pkw wurde sichergestellt und von einem Abschleppdienst abtransportiert.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen versuchten Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug aufgenommen. Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde der Festgenommene zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Zeugen, die Hinweise zum zweiten Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

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