Archiv | November, 2024

Polizeihauptkommissare Mike Kirchner (li.) und Heiko Mann (re.) vom Bezirksdienst in Wermelskirchen

Plakatkampagne #BesserOhneMesser startet im Rheinisch-Bergischen Kreis: Klare Botschaft gegen Messergewalt

14 November 2024 von Felix Morgenstern

Anfang letzter Woche gab Innenminister Herbert Reul den Startschuss für die neue Plakatkampagne #BesserOhneMesser im Rahmen eines umfassenden Präventionskonzepts zur „Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum.“ Die Plakate und Flyer, die bald überall im Rheinisch-Bergischen Kreis und in ganz NRW zu sehen sein werden, zielen darauf ab, vor allem junge Menschen für die Gefahren des Mitführens von Messern zu sensibilisieren und zum Umdenken anzuregen.

Die mehrsprachigen Plakate sind prägnant und klar in ihrer Botschaft. Sie sprechen potenzielle Messerträger an und sollen ihnen bewusst machen, dass Messer keine Konflikte lösen, sondern oft erst zu Eskalationen führen. Bereits das bloße Mitführen eines Messers im öffentlichen Raum kann strafbar sein. Um diese Botschaft möglichst breit zu streuen, sind die Plakate in öffentlichen Einrichtungen wie Flüchtlingsunterkünften, Ausländerbehörden, Schulen, Polizeidienststellen und Sporthallen angebracht. Der Slogan „Messer haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen“ ist unmissverständlich und fordert dazu auf, im Notfall die Polizei über die 110 zu alarmieren.

Wermelskirchen setzt klares Zeichen: Plakate und Flyer überall sichtbar

In Wermelskirchen sind die beiden Bezirksdienstbeamten Mike Kirchner und Heiko Mann aktiv dabei, die Kampagne sichtbar zu machen. Heute hängten sie das Plakat im Rathaus auf, außerdem wurde es in Schulen, Sportstätten und der „Kattwinkelschen Fabrik“ platziert. In allen Städten und Gemeinden des Rheinisch-Bergischen Kreises wird die Kampagne breitflächig verbreitet.

Landrat Stephan Santelmann, der als Leiter der Kreispolizeibehörde die Kampagne unterstützt, sieht die Aktion als wichtigen Baustein: „Die Plakate und Flyer dieser Kampagne ergänzen die Vielzahl weiterer Maßnahmen, mit denen wir die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Rheinisch-Bergischen Kreis stärken und Straftaten mit Messern im öffentlichen Raum bekämpfen wollen.“

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Many cute puppies locked in the cage

Streit um Kosten: 49 Katzen bringen Tierheim Rhein Berg in Finanznot

13 November 2024 von Felix Morgenstern

Ein Jahr nach dem Tod einer älteren Dame in Kürten schwelt ein Streit zwischen dem Tierheim Rhein Berg und der Gemeinde Kürten um die Kosten für 49 Katzen, die das Tierheim damals aufnehmen musste. Das Tierheim fordert 100.000 Euro, während die Gemeinde Kürten die Zahlung verweigert.

Überraschender Einsatz: Aus „ein paar“ Katzen werden 49

Vergangenes Jahr kontaktierte die Polizei das Tierheim, um sich um die zurückgelassenen Tiere der Verstorbenen zu kümmern. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um 49 Katzen und einen Hund handelte, die betreut werden mussten. „Die Tiere waren nicht handzahm und mussten in Einsätzen mit Notdiensten und Lebendfallen gesichert werden,“ erklärt Jennifer Ommer, Leiterin des Tierheims Rhein Berg. Die Einfangaktionen dauerten Wochen und belasteten das Team des Tierheims zusätzlich.

Finanzielle Belastung durch monatelange Pflege

Die Versorgung der Tiere bedeutete für das Tierheim hohe Kosten. Laut dem Tierheim beliefen sich die Ausgaben auf etwa 100.000 Euro – je 50.000 Euro für Tierarztkosten und für Futter und Betreuung der Katzen. „Unsere Mittel reichen noch für etwa zwei Monate“, warnt Vereinsvorstand Karla Brandenburg. Sollte das Geld ausgehen, müsste das Tierheim möglicherweise eine Bankfinanzierung nutzen und seine Gebäude als Sicherheiten einsetzen.

Gemeinde verweist auf bestehende Pauschale

Die Gemeinde Kürten sieht sich nicht in der Pflicht. Laut Bürgermeister Willi Heider seien die Tiere als „Fundtiere“ zu betrachten, für die keine zusätzliche Zahlung erforderlich sei. „Wir zahlen pauschal etwa 20.000 Euro pro Jahr an das Tierheim für Fundtiere,“ so Heider.

Tierheim erwägt rechtliche Schritte

Das Tierheim prüft nun rechtliche Schritte, da die Polizei im Auftrag der Gemeinde handelte. „Es braucht eine Regelung, um solche Fälle künftig abzusichern“, so Ommer.

Positive Seite: Viele Katzen fanden neue Besitzer

Für die Katzen gibt es gute Nachrichten: Die meisten wurden an neue Besitzer vermittelt. Nur drei Tiere warten noch auf ein Zuhause.

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Köln Skyline mit Kölner Dom und Rathaus im Sommer

Illegale Preisabsprachen bei Kölner Zoobrücke: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen acht Personen

12 November 2024 von Felix Morgenstern

Nach der Sanierung der Kölner Zoobrücke im Jahr 2017 sieht sich der Baukonzern Strabag mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt weiterhin gegen mehrere Personen wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen und Betrug.

Verdacht auf Absprachen zwischen Strabag und Kemna Bau

Im Fokus der Ermittlungen stehen Absprachen zwischen Strabag und dem norddeutschen Bauunternehmen Kemna Bau. Im Jahr 2017 sicherte sich Strabag den Auftrag für die Sanierung der Zoobrücke – offiziell, weil das Unternehmen das günstigste Angebot abgegeben hatte. Doch ein Hinweis eines Informanten brachte ans Licht, dass ein höheres Scheinangebot von Kemna Bau dazu beigetragen haben soll, dass Strabag den Zuschlag erhielt. Kemna Bau soll für das fingierte Angebot eine Ausgleichszahlung von Strabag erhalten haben.

Bundeskartellamt verhängt hohe Geldbuße

Bereits am Mittwoch verhängte das Bundeskartellamt eine Geldbuße in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro gegen Strabag. Diese Zahlung wurde in einem kartellrechtlichen Verfahren vereinbart, nachdem Strabag mit den Behörden kooperierte. Kemna Bau, das ebenfalls in die Absprachen involviert war, profitierte von der Kronzeugenregelung und kam ohne Strafen davon.

Staatsanwaltschaft setzt Ermittlungen fort

Im Unterschied zum Bundeskartellamt setzt die Staatsanwaltschaft Köln ihre Ermittlungen im strafrechtlichen Bereich fort. Hierbei geht es insbesondere darum, herauszufinden, welche Verantwortlichen bei Strabag und Kemna Bau aktiv in die Absprache verwickelt waren. Insgesamt acht Personen stehen derzeit unter Verdacht. Im September 2021 ließ die Staatsanwaltschaft bereits Büroräume durchsuchen, wobei wichtige Unterlagen und digitale Daten beschlagnahmt wurden.

Staatsanwaltschaft agiert unabhängig vom Bundeskartellamt

„Die Ermittlungen laufen völlig unabhängig von den Feststellungen des Bundeskartellamtes“, betonte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. So prüft die Behörde vor allem, welche Personen bei der Angebotsabgabe von den Absprachen wussten und in welchem Maße sie daran beteiligt waren. Für die betroffenen Unternehmen und die beschuldigten Mitarbeiter bedeutet das: Die strafrechtliche Aufarbeitung ist noch längst nicht abgeschlossen, und ein Ende der Ermittlungen ist aktuell nicht absehbar.

Der Fall um die Zoobrücke zeigt, dass selbst nach bereits getroffenen kartellrechtlichen Entscheidungen die strafrechtliche Dimension weiter intensiv verfolgt wird – ein klarer Hinweis darauf, dass die Staatsanwaltschaft entschlossen ist, gegen wettbewerbswidrige Praktiken hart durchzugreifen.

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Bergheim: Polizei vermutet Beziehungstat nach Fund zweier Toter

Bergheim: Polizei vermutet Beziehungstat nach Fund zweier Toter

12 November 2024 von Felix Morgenstern

Im Fall der getöteten Frau in Bergheim-Quadrath-Ichendorf hat die Polizei neue Erkenntnisse veröffentlicht. Die 41-jährige Frau wurde am vergangenen Freitag nach einem Zeugenhinweis tot in einem Einfamilienhaus entdeckt. Ermittlungen ergaben, dass die Tat offenbar auf Beziehungsstreitigkeiten zurückzuführen ist. Die Polizei geht davon aus, dass ihr Partner auf sie eingestochen hatte, bevor er später selbst tot in einem Gleisbett im nahegelegenen Kerpen-Horrem gefunden wurde.

Der dramatische Vorfall führte zur Einrichtung einer Mordkommission, die die Geschehnisse weiter aufklären soll. Der Leichnam der Frau wurde im Laufe des Freitags gefunden, nachdem ein Zeuge die Behörden alarmiert hatte. Polizei und Rettungskräfte entdeckten die Frau in ihrem Zuhause, in dem sie polizeilichen Angaben zufolge gemeldet war. Nach ersten Ermittlungen wurde sie vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens.

Wenig später meldete eine andere Polizeistreife den Fund eines Mannes in einem Gleisbett bei Kerpen-Horrem. Es wird angenommen, dass es sich bei ihm um den mutmaßlichen Täter handelt, dessen Identität derzeit weiter geprüft wird. Die Polizei untersucht nun mögliche Zusammenhänge zwischen den beiden Fällen, während die Ermittler weiterhin Zeugenhinweise sammeln.

Der Vorfall hat in der Region große Bestürzung ausgelöst, insbesondere in der Nachbarschaft, die durch den Tod der beiden Menschen tief erschüttert ist. Die Ermittler arbeiten mit Hochdruck daran, die genauen Abläufe und Hintergründe zu rekonstruieren.

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Verkehrsunfall auf der Kölner Straße unter Alkoholeinfluss

Bergisch Gladbach: Alkoholisierte Fahrerin verursacht Unfälle mit hohem Schaden

12 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (11.11.) wurde die Polizei in den Stadtteil Kaule zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich gegen 18:10 Uhr auf der Kölner Straße ereignete. Eine 42-jährige Bergisch Gladbacherin war mit ihrem Hyundai in Richtung Frankenforster Straße unterwegs, als sie von ihrem Fahrstreifen abkam und mit einem am Fahrbahnrand geparkten Hyundai kollidierte. Der Aufprall war so stark, dass der geparkte Wagen gegen einen Ford und dieser wiederum gegen einen davor abgestellten Toyota geschoben wurde.

Verkehrsunfall auf der Kölner Straße unter Alkoholeinfluss

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass die Fahrerin unter Alkoholeinfluss stand. Sie wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Es stellte sich heraus, dass die Frau zuvor in der Buddestraße bereits in einen Auffahrunfall verwickelt war und sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt hatte. Zudem war sie vor dem zweiten Unfall auf den Gehweg geraten, auf dem sich Passanten befanden – glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Gefährdung im Straßenverkehr und Unfallflucht, erwarten die 42-Jährige nun. Die Beamten stellten außerdem ihren Führerschein sicher. Der Sachschaden an allen betroffenen Fahrzeugen wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Der Hyundai der Unfallverursacherin musste abgeschleppt werden, während sich die Besitzer der weiteren beschädigten Autos eigenständig um deren Bergung kümmerten.

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Mittelkonsole aus BMW entwendet

Bergisch Gladbach: Diebstahl im Duckterather Weg – Mittelkonsole und Elektronik aus BMW entwendet

11 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagvormittag (10.11.) musste der Besitzer eines schwarzen BMW in Bergisch Gladbach feststellen, dass sein Fahrzeug aufgebrochen worden war. Der Pkw war am Freitagabend (08.11.) gegen 20:00 Uhr verschlossen vor einem Mehrfamilienhaus im Duckterather Weg abgestellt worden. Bei seiner Rückkehr bemerkte der Besitzer, dass Unbekannte das hintere Dreiecksfenster auf der rechten Seite des Fahrzeugs eingeschlagen hatten.

Mittelkonsole aus BMW entwendet

Die Täter hatten es auf die hochwertige Technik abgesehen: Sie bauten die gesamte Mittelkonsole samt Elektronik aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Neben der technischen Ausstattung sind auch Einbruchschäden am Fahrzeug entstanden, was die Gesamtschadenssumme weiter erhöht.

Die Polizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und ist auf Hinweise angewiesen. Zeugen, die zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag verdächtige Beobachtungen im Duckterather Weg gemacht haben, werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. Ansprechpartner sind unter der Rufnummer 02202 205-0 erreichbar.

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Neue Nistkästen für Meise & Co.: StadtGrün fördert Lebensraum für Vögel

07 November 2024 von Felix Morgenstern

In städtischen Gebieten wird der Lebensraum für wildlebende Tiere zunehmend knapp. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Abteilung StadtGrün der Stadt Bensberg unter dem Motto „Du hast jawohl ’ne Meise!“ eine Aktion zur Förderung der Vogelvielfalt gestartet. Insgesamt 150 Nisthöhlen sollen in den kommenden Wochen in städtischen Parks, an Straßenbäumen und auf Friedhöfen angebracht werden.

Am Donnerstag, den 7. November, hängte der Beigeordnete Thore Eggert symbolisch den ersten Nistkasten an einer alten Esskastanie im Innenhof des Technischen Rathauses auf. Die neuen Nistkästen werden im Frühjahr 2025 bereit sein, den heimischen Vogelarten als Brutplätze zu dienen, und können bereits im kommenden Winter als geschützte Nachtquartiere genutzt werden.

„Dieser Schutz vor Zugluft und Kälte ist für die Vögel im Winter entscheidend“, erklärt Christian Nollen, Leiter der Abteilung StadtGrün. „Er hilft den Tieren mehr als eine zusätzliche Fütterung.“ Das Projekt, das rund 4.500 Euro kostet, wurde in enger Abstimmung mit der Abteilung Umweltschutz geplant. So konnte der fachgerechte Einsatz der Nisthöhlen in puncto Auswahl, Aufhängung und Reinigung gewährleistet werden. Die professionellen Nisthöhlen bestehen aus einem atmungsaktiven Beton und sind langlebig – eine nachhaltige Investition sowohl finanziell als auch ökologisch.

Die Aktion kommt verschiedenen Vogelarten zugute, darunter Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeisen, Gartenrotschwanz, Kleiber, Schnäpper sowie Feld- und Haussperlinge. Besonders interessant: Die Meisen haben eine natürliche Vorliebe für die Larven der Kastanienminiermotte – ein Schädling, der Rosskastanien erheblich zusetzt. Durch das gezielte Aufhängen der Nistkästen können die Vögel als natürliche Schädlingsbekämpfer wirken, was nicht nur die Bäume stärkt, sondern auch zur Erhaltung des Stadtklimas beiträgt.

Die Stadtverwaltung hofft, mit der Initiative Bürgerinnen und Bürger dazu zu inspirieren, ebenfalls Lebensräume für Tiere zu schaffen. Carsten Mai von der Abteilung Umweltschutz betont jedoch: „Eine regelmäßige Reinigung im Frühjahr ist wichtig. Wenn die Nisthöhlen ungepflegt bleiben, meiden viele Vögel sie. Einmal gründlich reinigen reicht, um sie wieder nutzbar zu machen.“

Die Stadt zeigt mit der Aktion, dass ein kleiner Beitrag viel bewirken kann – sowohl für die Artenvielfalt als auch für ein lebenswertes städtisches Umfeld.

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2024-11-06 Brückensperrung Zaubersee(1)

Sperrung der Brücken am Zaubersee: Beliebte Wegeverbindung in Refrath vorübergehend geschlossen

07 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Brücken am idyllischen Zaubersee in Refrath, die den Alten Traßweg und Neuen Traßweg miteinander verbinden, müssen ab sofort aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle erhebliche Sicherheitsmängel an einer der beiden Holzbrücken festgestellt wurden. Zur Vermeidung von Unfällen werden daher beide Brücken bis auf Weiteres geschlossen.

Die Holzbrücken, die ein zentrales Element der beliebten Grünfläche darstellen, sind besonders bei Spaziergängern und Familien beliebt, da der Weg auch zu einem nahegelegenen Spielplatz führt. Doch eine Untersuchung zeigte, dass eine Reparatur der defekten Brücke nicht wirtschaftlich sei, sodass ein Abriss und Neubau notwendig werden. Der Neubau der Brücke ist für das Jahr 2025 vorgesehen und wird ein umfangreiches Genehmigungsverfahren durchlaufen, das Zeit erfordert. Mit einer Wiedereröffnung ist frühestens im dritten Quartal 2025 zu rechnen.

Für alle Spaziergänger und Anwohner gibt es alternative Routen: Der Alte Traßweg und der Neue Traßweg stehen weiterhin als Umgehungswege zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für diese Maßnahme und versichert, dass die Wiederherstellung der Verbindung über den Zaubersee eine hohe Priorität hat.

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Burscheid: Lenkrad und Wertgegenstände aus Mercedes entwendet – Polizei sucht Zeugen

07 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Mittwochvormittag (06.11.) wurde die Polizei in die Carl-Lauterbach-Straße in Burscheid gerufen. Ein dort geparkter schwarzer Mercedes war offenbar Ziel eines Einbruchs geworden. Der Diebstahl, der sich zwischen Dienstagabend (05.11., 23:00 Uhr) und Mittwochvormittag (06.11., 11:30 Uhr) ereignete, führte zu einem erheblichen Schaden: Die unbekannten Täter entwendeten das Lenkrad des Fahrzeugs und durchsuchten den gesamten Innenraum. Dabei stießen sie auf eine Handtasche, die ebenfalls mitgenommen wurde. Diese enthielt neben Bargeld auch mehrere Parfümflaschen, die im Zuge des Diebstahls ebenfalls verschwanden.

Die Polizei, die vor Ort eine Strafanzeige aufnahm, ist nun auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Solche Vorfälle häufen sich in letzter Zeit, und oft handelt es sich bei den Tätern um gezielte Banden, die auf den Diebstahl hochwertiger Fahrzeugteile spezialisiert sind. Der entwendete Lenker sowie die anderen gestohlenen Gegenstände stellen für die Polizei wertvolle Spuren dar, die potenziell zu den Tätern führen könnten. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen daher auf Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Personen in der Umgebung des Tatorts bemerkt haben, die ungewöhnlich erschienen. Hinweise nimmt die Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Die Polizei rät zudem allen Fahrzeugbesitzern, Wertgegenstände nicht im Auto zu lassen und auf sichere Parkplätze, idealerweise in geschützten Garagen, auszuweichen.

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Unfall

Schwerer Unfall in Köln-Sülz: ADFC fordert mehr Sicherheit für Radfahrende auf der Luxemburger Straße

06 November 2024 von Felix Morgenstern

Ein fünfjähriger Junge wurde gestern Morgen an der Kreuzung Luxemburger Straße/Gottesweg in Köln-Sülz von einem LKW angefahren und schwer verletzt. Der Unfall hat eine neue Debatte über die Sicherheit von Radfahrenden an stark befahrenen Straßen ausgelöst. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordert jetzt dringend Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an dieser gefährlichen Kreuzung.

Der Unfallhergang: Junge unter LKW geraten

Der Fünfjährige war am Dienstagmorgen mit seinem Vater mit dem Fahrrad unterwegs. Laut Polizeibericht fuhr der Vater hinter seinem Sohn, als ein 57-jähriger LKW-Fahrer mit seinem Sattelzug nach rechts in die Luxemburger Straße abbog und das Kind übersah. Der Junge geriet unter die Hinterachse der Zugmaschine und wurde dabei schwer verletzt. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, über seinen aktuellen Zustand liegen jedoch noch keine Informationen vor.

Bereits in der Vergangenheit hatte es an derselben Stelle einen ähnlichen Unfall gegeben. Die Luxemburger Straße, eine wichtige und viel befahrene Verkehrsader in Köln, gilt allgemein als schlecht ausgestattet für Radfahrerinnen und Radfahrer.

Forderungen des ADFC: Separate Ampelschaltung für mehr Sicherheit

Der ADFC Köln reagierte unmittelbar auf den tragischen Unfall und forderte Maßnahmen zur Verbesserung der Radfahrsicherheit an der Kreuzung. Als konkrete Maßnahme schlägt der Fahrrad-Club eine separate Ampelschaltung für Radfahrende vor, um das Risiko von Abbiegeunfällen zu verringern. „An solchen Knotenpunkten ist die Sicht oft eingeschränkt, und eine zusätzliche Ampelschaltung könnte die Sicherheit für Radfahrende erheblich erhöhen,“ erklärte ein Sprecher des ADFC.

Zudem regt der ADFC an, das gesamte Konzept der Luxemburger Straße im Bereich der Kreuzung zu überarbeiten, um eine bessere Infrastruktur für Radfahrende zu schaffen und gefährliche Situationen zu vermeiden.

Radfahren in Köln: Herausforderungen und Sicherheitslücken

Der Unfall verdeutlicht erneut die Herausforderungen, denen Radfahrerinnen und Radfahrer im Kölner Stadtverkehr täglich ausgesetzt sind. Vor allem stark befahrene Straßen und Kreuzungen stellen oft ein hohes Risiko dar. Der ADFC weist darauf hin, dass Köln im Vergleich zu anderen Städten noch erheblichen Nachholbedarf bei der Radverkehrssicherheit habe und fordert die Stadtverwaltung auf, vermehrt sichere Radwege und Sichtschutzmaßnahmen zu schaffen.

Die Polizei ermittelt derzeit weiter zum Unfallhergang.

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