Archiv | November, 2024

View of Cologne Cathedral in Cologne, Germany.

Orange Days: Aktionen in NRW für ein Leben frei von Gewalt

25 November 2024 von Felix Morgenstern

Die „Orange Days“ rufen vom 25. November bis 10. Dezember weltweit zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf. Auch in Nordrhein-Westfalen stehen zahlreiche Städte mit Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen im Zeichen der Farbe Orange, die für Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft steht.

Ein starkes Zeichen: Gebäude in Orange

In vielen Städten NRW leuchten heute Wahrzeichen in Orange – von Aachen bis Münster. Diese visuelle Aktion soll auf die Dringlichkeit aufmerksam machen, Gewalt gegen Frauen zu beenden. Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist zugleich Auftakt für zwei Wochen, in denen das Thema in den Mittelpunkt rückt.

Aktionen und Demonstrationen in NRW

In Bochum startet die Aktionswoche mit einem Bühnenprogramm auf dem Weihnachtsmarkt. Am Abend laden ein Flashmob „Break the Chain“ sowie eine Demonstration am Hauptbahnhof zu Beteiligung und Solidarität ein. In Aachen findet eine Kundgebung am Elisenbrunnen statt. In Detmold setzt das Intersektional-feministische Bündnis ein Zeichen auf dem Marktplatz, während in Dortmund und Düsseldorf Frauenverbände und feministische Gruppen mit Kundgebungen und Informationsständen aktiv sind.

Ein Symbol für Partnerschaftsgewalt

In Köln wird eine eindrückliche Installation mit orangefarbenen Schuhen für jede durch Partnerschaftsgewalt getötete Frau aufgebaut. Vertreterinnen verschiedener Frauenorganisationen informieren dabei über Beratungsangebote. Der Abend schließt mit einem Protestmarsch unter dem Motto „Wir nehmen uns die Nacht“.

Berührende Installationen und Mahnwachen

In Mönchengladbach symbolisieren Schaufensterpuppen im Einkaufszentrum Minto die Zahl der Femizide in Deutschland. Die Mahnwache im Hans-Jonas-Park gedenkt still den Opfern. In Münster und Wuppertal richten sich Demonstrationen und Kundgebungen gegen Gewalt an Frauen und Queers, unterstützt von regionalen Bündnissen.

Gemeinsam gegen Gewalt

Die Orange Days setzen in NRW ein starkes Zeichen der Solidarität und zeigen, dass die Gesellschaft zusammensteht, um Gewalt gegen Frauen zu beenden. Die Vielfalt der Aktionen – von künstlerischen Installationen bis zu lautstarken Protesten – unterstreicht die Notwendigkeit, weltweit für ein gewaltfreies Leben einzutreten.

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2024-11-25 Wahlhelfer gesucht(1)

Vorbereitung auf die Bundestagswahl 2025: Stadt sucht Wahlhelfer

25 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Vorbereitungen für eine mögliche vorgezogene Bundestagswahl am Sonntag, den 23. Februar 2025, laufen auf Hochtouren. Das Wahlbüro der Stadt Bergisch Gladbach hat die Wahlhelferplanung gestartet und ruft Bürgerinnen und Bürger zur Mithilfe auf. Neben einem Erfrischungsgeld lockt die direkte Mitwirkung an einem entscheidenden demokratischen Prozess.

Wahlhelfer: Rückgrat der Demokratie

„Obwohl der Termin noch nicht final feststeht, müssen wir vorbereitet sein“, erklärt Frank Bodengesser, Leiter des Wahlbüros. Insgesamt 74 Urnen- und 57 Briefwahlbezirke sind zu besetzen. Wahlhelfer übernehmen zentrale Aufgaben: Sie sorgen für einen ordnungsgemäßen Ablauf in den Wahllokalen, zählen am Abend die Stimmen aus und melden die Ergebnisse an das Wahlbüro. In den Urnenwahlbezirken wird der Tag aufgeteilt, sodass jeweils vier Personen am Vor- und Nachmittag im Einsatz sind, bevor sich das Team zur Auszählung trifft.

Erfrischungsgeld und Schulungen

Für ihre Tätigkeit erhalten Wahlhelfer ein Erfrischungsgeld zwischen 50 und 70 Euro. Auch eine Reserveliste für kurzfristige Einsätze wird erstellt – Personen auf dieser Liste erhalten 30 Euro, auch wenn sie nicht aktiv eingesetzt werden. „Wir freuen uns besonders über Erstwählerinnen und Erstwähler, die die Chance nutzen möchten, hinter die Kulissen eines Wahltages zu blicken“, so Bodengesser. Alle Wahlhelfer werden mit Schulungen und einem Leitfaden bestens auf ihre Aufgaben vorbereitet.

Unterstützung durch Arbeitgeber

Arbeitgeber und öffentliche Dienststellen honorieren den Einsatz häufig mit zusätzlichen Leistungen wie einem Sonderurlaubstag. Interessierte können ihre Wünsche nach einem bevorzugten Einsatzort angeben, die nach Möglichkeit berücksichtigt werden.

Einberufungen ab Januar

Die formellen Einberufungen werden ab dem 13. Januar 2025 verschickt, daher ist es wichtig, dass bis dahin alle Teams feststehen. Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 02202 – 14 2414 oder per E-Mail an wahlhelfer@stadt-gl.de melden.

Die Stadt Bergisch Gladbach hofft auf eine breite Beteiligung, um den reibungslosen Ablauf der Wahl zu gewährleisten und einen wichtigen Beitrag zur Demokratie zu leisten.

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Ford plant Dagenham Essex uk car Plant.

Protest bei Ford in Köln: 2000 Mitarbeiter legen spontan Arbeit nieder

22 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstag kam es in den Kölner Ford-Werken zu einem spontanen Arbeitsausstand: Rund 2000 Beschäftigte versammelten sich vor der Europazentrale des Unternehmens in Köln-Niehl. Hintergrund war eine Sitzung des Wirtschaftsausschusses, bei der die Geschäftsführung den Betriebsrat über geplante Stellenstreichungen informierte.

Geplante Stellenstreichungen sorgen für Unmut

Ford hatte angekündigt, 2900 Stellen abbauen zu wollen. Die Belegschaft reagierte empört, als diese Pläne in der Sitzung konkretisiert wurden. Die Mitarbeiter zogen vor die Halle A, in der die Sitzung stattfand, und machten ihrem Unmut lautstark Luft. Nach einer Ansprache des Betriebsratsvorsitzenden Benjamin Gruschka löste sich die Versammlung nach etwa zehn Minuten auf.

Betriebsrat erhebt schwere Vorwürfe

In einer anschließenden Mitteilung an die Belegschaft kritisierte der Betriebsrat die Pläne der Geschäftsführung scharf. Er sprach vom „massivsten Angriff auf die Mitarbeitenden in der Ford-Geschichte“ und bemängelte das Fehlen eines nachhaltigen Zukunftskonzepts. Die Arbeitnehmervertreter erwarten, dass die Geschäftsführung nicht nur einzelne Stellen streichen, sondern ganze Bereiche schließen will. Besonders betroffen könnten das Produktionswerk, der Werkzeugbau, das Ersatzteilzentrum und das Entwicklungszentrum sein.

IG Metall und Betriebsrat warnen vor weiteren Belastungen

Die IG Metall wies darauf hin, dass ein solch drastischer Stellenabbau nicht mit der aktuellen Arbeitsbelastung vereinbar sei und forderte die Einhaltung des Arbeitsschutzgesetzes. Der Betriebsrat äußerte Zweifel daran, dass der Stellenabbau durch bloßes „Ausdünnen“ in allen Bereichen umsetzbar sei, und kündigte Widerstand gegen mögliche Schließungen an.

Blick auf die kommende Betriebsversammlung

Klarheit über die genauen Pläne der Geschäftsführung könnte eine Betriebsversammlung in der kommenden Woche bringen. Dort werden bis zu 8000 Mitarbeiter erwartet. Für die Belegschaft steht viel auf dem Spiel: Es geht nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um den Erhalt zentraler Unternehmensbereiche, die für die Zukunft des Standorts Köln entscheidend sind.

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Nachtragshaushalt: Symptome einer wachsenden Finanzkrise

Nachtragshaushalt: Symptome einer wachsenden Finanzkrise

22 November 2024 von Darian Lambert

Der Doppelhaushalt für 2024 und 2025 war kaum verabschiedet, da präsentiert Stadtkämmerer Thore Eggert bereits einen Nachtragshaushalt für 2025. Dies könnte ein notwendiger Schritt in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld sein – oder ein Zeichen von fehlender Kontrolle über die städtischen Finanzen. Während Eggert die Aktualisierung als freiwillig und vorausschauend darstellt, werfen die präsentierten Zahlen und Entscheidungen einige Fragen auf.

In die Pleite gesteuert: Lange Gesichter bei Gerd Neu und Klaus Waldschmidt (SPD)

Widersprüchliche Signale: Einmal Überschuss, dann Defizit

Die Schlagzeile einer positiven Wendung im Jahr 2023 – ein unerwarteter Überschuss von 3,49 Millionen Euro statt eines Defizits von 17 Millionen Euro – mag erfreuen. Doch dieser Erfolg verblasst schnell angesichts der düsteren Prognosen für 2025: Das geplante Defizit wächst um 3,5 Millionen Euro auf erschreckende 60,5 Millionen Euro. Diese Lücke entsteht bei einem geplanten Ausgabenvolumen von 467 Millionen Euro. Ein Grund zur Sorge, der nach strukturellen Problemen in der Haushaltsführung fragen lässt.

Investitionen oder unkalkulierbare Risiken?

Ein großer Posten im Nachtragshaushalt sind zusätzliche Investitionen von 18 Millionen Euro für 2025. Unter anderem wird die Unterkunft für Geflüchtete in der Paffrather Straße mit 14 Millionen Euro berücksichtigt. Solche Projekte sind notwendig und richtig, doch bleibt die Frage, ob sie mit der gleichen Klarheit geplant wurden, wie sie nun präsentiert werden. Wie nachhaltig sind diese Ausgaben, und welche Prioritäten werden damit gesetzt?

Grundsteuer: Politische Rhetorik oder Pragmatismus?

Eggert hält an einem einheitlichen Hebesatz für Wohn- und Gewerbeimmobilien fest. Nach der Reform wird dieser 2025 zunächst auf 653 Punkte reduziert, um die sogenannte Aufkommensneutralität zu gewährleisten. Doch bereits ab 2026 steigt der Hebesatz erneut, um 50 Punkte, mit einer zusätzlichen Erhöhung von 25 Punkten, die der Nachtragshaushalt vorsieht.

Eggerts Aussage, diese Erhöhung sei nur durch „politisches Wirken und finanzfokussierte Anträge vermeidbar“, klingt wie ein verklausulierter Appell an den Stadtrat, Einsparungen umzusetzen. Die implizite Botschaft: Ohne harte Einschnitte bleibt die Steuerbelastung der Bürger*innen eine wachsende Last.

Freiwilligkeit oder politisches Kalkül?

Eggert betont, der Nachtragshaushalt sei formal nicht notwendig gewesen, sondern Ausdruck eines „freiwilligen und umfassenden Abbildes“ der Finanzen – besonders im Hinblick auf das anstehende Wahljahr. Doch wie viel davon ist echte Transparenz, und wie viel ist strategische Positionierung?

Während Bürgermeister Frank Stein die Arbeit von Eggerts Team als „grandiosen Erfolg“ lobt, stellt sich die Frage, ob dies nicht eher eine Schönfärberei angesichts eines finanziellen Drahtseilaktes ist. Die Behauptung, dass ein verpflichtendes Haushaltssicherungskonzept weiterhin nicht notwendig sei, mag beruhigend klingen, könnte aber auch auf eine gefährliche Selbstzufriedenheit hinweisen.

Fazit: Wackelige Grundlage für eine stabile Zukunft

Trotz der Beteuerungen bleibt ein schaler Nachgeschmack: Die finanziellen Herausforderungen der Stadt scheinen größer zu sein, als der Nachtragshaushalt es auf den ersten Blick darstellt. Eggerts Team mag gut darin sein, kurzfristige Erfolge zu präsentieren, doch der Blick auf die langfristige Tragfähigkeit der städtischen Finanzen offenbart ein anderes Bild. Ob der Stadtrat die notwendige politische Konsequenz zeigt, um den wachsenden Belastungen entgegenzuwirken, bleibt abzuwarten.

Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen – und für die Bürger*innen der Stadt könnte die finanzielle Belastung in den kommenden Jahren erheblich steigen. Transparenz und Diskussionen im Rat werden entscheidend sein, um das Vertrauen in die kommunale Haushaltsführung zu wahren.

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car factory conveyor workers assembling cars

Kurzarbeit bei Ford in Köln: Mitarbeiter blicken besorgt in die Zukunft

22 November 2024 von Felix Morgenstern

In dieser Woche sind rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ford-Werks in Köln-Niehl in Kurzarbeit. Bis Weihnachten werden insgesamt drei Wochen Produktionspause eingelegt – ein besorgniserregendes Signal für viele Beschäftigte, deren berufliche Zukunft zunehmend unsicher erscheint.

Elektromodelle ohne Abnehmer

Grund für die Kurzarbeit sind die schleppenden Verkaufszahlen der Elektromodelle „Explorer“ und „Capri“. Hikmet Karacay, der seit 2013 bei Ford arbeitet und in der Materialbeschaffung tätig ist, beschreibt die aktuelle Lage ernüchternd: „Anfangs hat man das in der Produktion nicht mitbekommen. Da hat man normal die Stückzahl produziert. Jetzt stehen die hier rum, ohne Abnehmer.“ Die unverkauften Fahrzeuge stapeln sich auf den Werksparkplätzen – ein Sinnbild für die Schwierigkeiten des Unternehmens.

Tradition und Unsicherheit

Karacay, der aus einer Familie mit langer Ford-Tradition stammt, spürt die wachsende Unsicherheit unter den Beschäftigten. „Die Leute kommen immer häufiger zu mir, vor allem diejenigen, die gerade eine junge Familie gegründet haben oder finanzielle Verpflichtungen eingegangen sind“, sagt der 31-Jährige, der sich ehrenamtlich in der IG Metall engagiert. Die ständigen Krisen der letzten Jahre haben das Vertrauen in die berufliche Sicherheit erschüttert.

Forderungen an die Politik

Für Karacay ist klar: Eine nachhaltige Verbesserung der Lage erfordert Unterstützung durch die Politik. Er fordert finanzielle Anreize, um die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen anzukurbeln. „Es braucht Prämien für Elektroautos, und die Ladeinfrastruktur muss dringend ausgebaut werden. Ohne diese Rahmenbedingungen sehe ich schwarz für die Autoproduktion in Köln-Niehl“, erklärt er. Auch für das kommende Jahr zeigt er sich wenig optimistisch, dass die Kurzarbeit beendet werden kann.

Die Zukunft der Autoproduktion in Köln

Die Lage bei Ford steht exemplarisch für die Herausforderungen der gesamten Automobilbranche. Der Umstieg auf Elektromobilität, die globale wirtschaftliche Unsicherheit und der schleppende Ausbau der Infrastruktur setzen Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen unter Druck. Wie es mit der Autoproduktion in Köln weitergeht, wird entscheidend davon abhängen, ob Politik und Wirtschaft gemeinsam Lösungen finden können, um den Standort zu sichern und die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu stärken.

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„Kiddy Day on Ice“: 100 Kinder genießen unbeschwerten Tag auf dem Eis

22 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Samstag, dem 16. November, verwandelte sich die Eissportarena Bergisch Gladbach in der Saaler Mühle in ein Paradies für junge Eislauffans. Der Verein „Wir für Bergisch Gladbach“ lud 100 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren ein, zwei Stunden lang das Eis zu erobern. Der „Kiddy Day on Ice“ bot dabei nicht nur sportliche Freude, sondern auch eine Auszeit vom Alltag – insbesondere für Kinder, die es oft nicht leicht haben.

Strahlende Gesichter und Unterstützung aus der Gemeinschaft

„Es ist ein wunderbares Projekt, das den Kindern und ihren Begleitpersonen eine unbeschwerte Zeit ermöglicht“, freute sich Gabriele Gieraths, Vorstandsmitglied des Vereins. Die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden unter anderem von der KiWo Bensberg/Bockenberg, Dellanima – Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche – sowie der Flüchtlingsinitiative aus Bergisch Gladbach benannt.

Organisiert wurde der Tag von Willi Schmitz, der mit einem engagierten Team von Helferinnen und Helfern die Veranstaltung auf die Beine stellte. „Die glücklichen Gesichter der Kinder sind der schönste Lohn für unsere Arbeit und eine perfekte Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit“, erklärte Schmitz.

Prall gefüllte Rucksäcke und Geschenke

Nach dem Eislaufen wartete auf die Kinder eine besondere Überraschung: Sie wurden mit prall gefüllten Rucksäcken beschenkt, die von großzügigen Spendern zur Verfügung gestellt wurden. Der 2. stellvertretende Bürgermeister von Bergisch Gladbach, Josef Willnecker, übernahm persönlich die Verteilung.

Die Freude endete jedoch nicht mit dem Eislaufen. Die Kinder erhielten Gutscheine für das Indoor-Spieleparadies „TummelDschungel“ in Bensberg und Eintrittskarten für das Spiel der Fußball-Mittelrheinliga des SV Bergisch Gladbach 09 gegen den FV Bonn-Endenich. So können sie auch in den kommenden Wochen weitere unbeschwerte Stunden verbringen.

Dank an Unterstützer und Sponsoren

Partner des Tages war der Eissportverein „Real Stars“ Bergisch Gladbach e.V., der die Eissporthalle zur Verfügung stellte. Großzügige Unterstützung kam von zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Obst und Gemüse Mario Winkler, die Infrastruktur- und Projektgesellschaft Bergisch Gladbach mbH, die PSD-Bank West eG, die Bensberger Bank und die Regionalverkehr Köln GmbH.

Ein besonderer Dank gilt dem Autohaus Gebr. Gieraths GmbH, das nicht nur die Weihnachtsgeschenke spendete, sondern auch die Kosten für Eintritt, Schlittschuhverleih und Verpflegung übernahm.

„Wir möchten allen Sponsoren und Helferinnen und Helfern im Namen der Kinder von Herzen danken“, betonte Gabriele Gieraths. Der „Kiddy Day on Ice“ war ein voller Erfolg und zeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft ist.

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2024-11-21 Visualisierung Neues Stadthaus_c_ASTOC Architects and Planners GmbH(1)

Neues Stadthaus in Bergisch Gladbach: Fortschritte bei der Planung und Optimierung des Bürgerservices

22 November 2024 von Felix Morgenstern

Die Planungen für das neue Stadthaus der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach schreiten voran und bleiben im Zeitplan. Mit Platz für rund 300 Mitarbeitende sowie einem verbesserten Bürgerservice soll der neue Standort an der Bensberger Straße (ehemaliges AOK-Gebäude) ein modernes und zukunftsorientiertes Verwaltungszentrum werden. Ein Projektzwischenbericht gibt Einblicke in den aktuellen Stand und die Visionen für das Stadthaus.

Fortschritte und Zeitplan

„Das Projekt liegt weiterhin im Zeitplan“, erklärt Melissa Kemmerling aus der Projektsteuerung. Mit der Genehmigung des Bauantrags wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die Übergabe des Gebäudes an die Stadt ist für Dezember 2025 vorgesehen, der Einzug soll im ersten Halbjahr 2026 erfolgen. Erste sichtbare Arbeiten, wie das Aufstellen eines Bauzauns, sind bereits im Gange.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Das Stadthaus wird nachhaltig gestaltet: Eine Fassadenbegrünung, Photovoltaikanlagen sowie E-Ladesäulen für Dienstwagen und Parkmöglichkeiten für Fahrräder sind geplant. Versiegelungen von Flächen und Baumfällungen konnten vermieden werden.

Neue Arbeitswelten und moderner Bürgerservice

Ein Kernaspekt des Stadthauses ist das Konzept der „Neuen Arbeitswelten“. Flexible Arbeitsbereiche, Desksharing und offene Raumstrukturen sollen die Zusammenarbeit fördern und gleichzeitig eine effiziente Flächennutzung ermöglichen. Unterschiedliche Zonen, von Einzelarbeitsplätzen bis zu offenen Kommunikationsbereichen, stehen den Mitarbeitenden je nach Aufgabe und Präferenz zur Verfügung.

Für die Bürgerinnen und Bürger wird das Frontoffice als zentrale Anlaufstelle dienen. Eine Empfangstheke erleichtert die Orientierung und hilft, die richtigen Ansprechpersonen schnell zu finden. Mit der geplanten „digitalen Sprechstunde“ wird der Bürgerservice um eine innovative, ortsunabhängige Beratungsmöglichkeit erweitert.

Digitalisierung und papierloses Arbeiten

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist die digitale Transformation. Mit der Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) wird die Verwaltung künftig papierarm arbeiten können. Das DMS ermöglicht ortsunabhängigen Zugriff auf Dokumente und bildet die Grundlage für das Desksharing-Konzept.

„Ziel ist es, bis 2026 allen Bereichen, die ins neue Stadthaus ziehen, die Möglichkeit zu geben, vollständig digital zu arbeiten“, erklärt Thore Eggert, Beigeordneter für Digitalisierung. Ergänzend dazu wird eine digitale Sprechstunde eingeführt, um den Bürgerservice noch flexibler und bürgerfreundlicher zu gestalten.

Zukünftige Nutzung

Die Fachbereiche Sicherheit und Ordnung, Jugend und Soziales sowie weitere Abteilungen wie IT und Wohngeldstelle werden im neuen Stadthaus untergebracht sein. Auch der Personalrat, die Gleichstellungsstelle und die Schwerbehindertenvertretung finden hier Platz.

Das Projekt „Neues Stadthaus“ zeigt, wie moderne Architektur, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammengeführt werden, um sowohl für Mitarbeitende als auch für Bürgerinnen und Bürger eine zukunftsorientierte Verwaltung zu schaffen.

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Spatenstich in Rösrath: Glasfaserausbau startet für unterversorgte Gebiete im Rheinisch-Bergischen Kreis

21 November 2024 von Felix Morgenstern

Der Glasfaserausbau im Rheinisch-Bergischen Kreis hat eine wichtige Etappe erreicht: Mit dem Spatenstich in Rösrath wurde die Bauphase des zweiten Bundesförderprojektes offiziell eröffnet. Ziel ist es, in den kommenden zwei Jahren bisher unterversorgte Gebiete mit schnellem Glasfaserinternet auszustatten. Haushalte, Unternehmen und Schulen profitieren von der modernen Infrastruktur, die den digitalen Anschluss sichert.

Ein entscheidender Schritt für die digitale Zukunft

„Heute machen wir einen wichtigen Schritt, damit nun auch die restlichen bisher unterversorgten Bereiche im Kreisgebiet mit hochleistungsfähiger Glasfaser versorgt werden können“, betonte Landrat Stephan Santelmann. Im Rahmen des Projektes werden Gebiete, die bislang weniger als 30 Mbit/s im Download hatten, kostenlos mit Glasfaseranschlüssen ausgestattet. Insgesamt profitieren 2.200 Haushalte, acht Grundschulen und über 600 Unternehmen in 43 Gewerbegebieten von der Maßnahme.

Bürgermeisterin Bondina Schulze zeigte sich erfreut über den Ausbau in Rösrath: „Der Glasfaserausbau ermöglicht es unseren Bürgerinnen und Bürgern, schon in Kürze die Vorteile einer zukunftssicheren Infrastruktur zu nutzen.“

Finanzierung und Umsetzung

Das Projekt wird durch eine Förderpartnerschaft zwischen Bund, Land und den Kommunen finanziert. Von den Gesamtkosten in Höhe von 36,6 Millionen Euro übernimmt der Bund 50 Prozent, das Land Nordrhein-Westfalen steuert 40 Prozent bei, und die verbleibenden 10 Prozent tragen die beteiligten Kommunen entsprechend der Anzahl der angeschlossenen Haushalte.

Die Umsetzung erfolgt durch die epcan GmbH aus Vreden und die Telekom Deutschland GmbH, die in einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag erhielten. „Wir sind stolz darauf, ein Teil dieses Projekts zu sein. Gemeinsam schaffen wir eine digitale Infrastruktur, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird“, erklärte Nils Waning, Geschäftsführer der epcan GmbH.

Zeitplan und Ziele

Die Bauzeit beträgt 24 Monate, mit einem geplanten Abschluss im August 2026. Ziel ist es, über 99 Prozent der Haushalte im Rheinisch-Bergischen Kreis mit mindestens 50 Mbit/s im Download auszustatten. Mit diesem Projekt wird der Kreis zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Standortattraktivität.

Fazit

Der Glasfaserausbau markiert einen wichtigen Meilenstein für den Rheinisch-Bergischen Kreis. Neben einer verbesserten Internetversorgung schafft das Projekt die Grundlage für eine zukunftssichere digitale Infrastruktur, die sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung erhebliche Vorteile bietet.

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GEOLOGICA 2024: Mineralien- und Fossilienbörse im Kreishaus Bergisch Gladbach

20 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntag, den 1. Dezember, verwandelt sich das Kreishaus in Bergisch Gladbach in ein Paradies für Liebhaber von Mineralien, Fossilien und der Wunderwelt der Geologie. Die 49. Mineralien- und Fossilienbörse GEOLOGICA, veranstaltet vom Verein „Landschaft und Geschichte e.V.“ (LuGeV) in Kooperation mit dem Kulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises, lädt von 10 bis 16 Uhr Besucher jeden Alters ein, in die faszinierende Welt der Steine und Erdgeschichte einzutauchen.

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Ein Highlight für Sammler und Familien

Die Veranstaltung bietet ein umfangreiches Programm: Sammler und Experten präsentieren, tauschen und verkaufen ihre Schätze – von funkelnden Kristallen bis zu Millionen Jahre alten Fossilien. Besonders für Kinder ist das Event ein Erlebnis: Sie können sich am Goldwaschen versuchen und dabei spielerisch mehr über die Geologie lernen.

Ein weiteres Highlight ist der LuGeV-GeoTreff, wo sich Besucher bei Snacks, Kaffee und Kaltgetränken austauschen und neue Kontakte knüpfen können.

Spannende Geo-Vorträge

Drei hochkarätige Vorträge bieten einen Einblick in verschiedene Themen der Geologie und Erdgeschichte:

  • 11 Uhr: „Abenteuer Møn – Kreide und Kalk – Erdgeschichte live“
    Dr. Wolfgang Stöcker berichtet von seiner Reise zur beeindruckenden Steilküste der dänischen Insel Møn, die für ihre fossilen Schätze und historische Bedeutung bekannt ist.
  • 12 Uhr: „Fossilien und Historischer Kalksteinabbau in der Bergisch Gladbach-Paffrather Kalkmulde“
    Sven von Loga erklärt die erdgeschichtlichen und industriellen Spuren, die die Kalksteinmulde in Bergisch Gladbach hinterlassen hat. Der Vortrag führt die Besucher auf eine Zeitreise in die tropischen Meere vor 360 Millionen Jahren.
  • 13 Uhr: „Quarz – von Amethyst bis Zitrin“
    Sonja Groten zeigt die Vielfalt des Minerals Quarz und dessen Verwendung im Alltag – von Schmuck über Architektur bis zu Haushaltsgegenständen.

Ein Event für die ganze Familie

Die GEOLOGICA verbindet Bildung, Unterhaltung und Gemeinschaft und richtet sich an Geologie-Begeisterte jeden Alters. Der Eintritt ist frei, und für den kleinen Hunger zwischendurch stehen Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, in die faszinierende Welt der Steine und Fossilien einzutauchen und mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen sind auf der Website des Kreishauses erhältlich.

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Masked thieves running off with bags of money, shooting in surveillance camera

Einbruch in Einfamilienhaus in Frankenforst – Polizei sucht Zeugen

19 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Montagabend (18.11.) drangen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Parkstraße im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach ein. Trotz der Auslösung einer Alarmanlage durchsuchten die Einbrecher mehrere Räume nach Wertgegenständen. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch die Polizei verlief ohne Erfolg.

Zugang über Fenster erzwungen

Die Täter hebelten gegen 18:15 Uhr ein rückwärtig gelegenes Fenster auf und verschafften sich so Zugang zum Erdgeschoss. Während sie im Inneren nach Wertgegenständen suchten, wurde die Alarmanlage ausgelöst. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde kein Diebesgut entwendet, jedoch ein weißer Stoffbeutel im Außenbereich gefunden, der vermutlich den Tätern gehört. Der verursachte Sachschaden an Fenster und Türen wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Spurensicherung und Ermittlungen

Die Polizei leitete umfangreiche Ermittlungen ein und veranlasste eine Spurensicherung am Tatort. Die Bewohnerin des Hauses konnte bislang keine fehlenden Gegenstände feststellen. Die Ermittler prüfen, ob der Stoffbeutel Spuren enthält, die zur Identifizierung der Täter beitragen könnten.

Zeugenaufruf der Polizei

Zeugen, die am Montagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Parkstraße oder Umgebung wahrgenommen haben, werden dringend gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden. Hinweise können telefonisch unter 02202 205-0 abgegeben werden. Jede Information kann helfen, die Täter zu fassen und die Sicherheit in der Nachbarschaft zu erhöhen.

Die Polizei mahnt Anwohner, besonders in den Wintermonaten aufmerksam zu bleiben, da Einbrecher oft die frühe Dunkelheit nutzen.

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